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Eine natürlich gewachsene Linkpopularität von ausreichender Größe stellt in den Augen von Google nach wie vor eine Art TÜV-Siegel des Webs dar, wer es hat, der wird in den Suchergebnissen meist bevorzugt und höher gelistet.

Leider gibt es für Webmaster nur wenige Möglichkeiten, um an starke Backlinks zu kommen, eine der wirkungsvollsten ist der Linkkauf.

Von diesem Umstand konnte die stuttgarter Firma -Teliad Internetmarketing GmbH- mit ihrer kommerziellen Linkhandelsplattform Teliad lange Zeit profitieren. Die eine Seite der Teliad-Nutzer bietet dabei freie Linkplätze auf ihren Webseiten an und die andere Seite bezahlt dafür, um schließlich dort verlinkt zu werden.

Das hört sich zunächst wie ein fairer Deal an, ist aber nichts anderes als eine Spamtechnik, mit der auf Basis von falschen Tatsachen Ranking-Signale an Suchmaschinen gesendet werden. Ähnlich wie das Füllen der Metatags mit haufenweise Keywords, obgleich das Thema auf der Seite gar nicht behandelt wird.

Das Ziel solcher SEO-Bemühungen ist fast immer der Profit: Je besser man in Google rankt, desto mehr Besucher sind theoretisch möglich, was im Endeffekt die Werbeeinnahmen und/oder Verkäufe drastisch ankurbelt

Anstatt die eigenen Webseiten bis ins tiefste Detail hin zu optimieren, wird dann lieber ganz bequem Geld in das bewährte Mittel des Linkaufbaus gesteckt. Doch Google möchte niemanden oben im Ranking platziert wissen, der es sich nicht auf gewissenhafte Weise erarbeitet hat.

Nur wer seine Besucher mit sagenhaften Inhalten, akkuratem Service und tollem Design überzeugen möchte, darf quasi als Anerkennung den serp’schen Höhenplatz in Google einnehmen und vor allen anderen Seiten ranken.

Websitebetreiber mit anderen Wertvorstellungen verschlechtern nur die Qualität der Suchergebnisse und verursachen damit Ärger bei jedem, der etwas im Netz sucht.

Dem möchte Google ein Ende setzen und hat in diesem Beitrag nun ein härteres Durchgreifen gegen Linknetzwerke angekündigt und wohl teilweise bereits vollzogen, da Teliad zum Brandkeyword "Teliad" in Google jedenfalls nicht mehr auf der ersten Seite angezeigt wird – was oft ein Hinweis auf eine manuelle Antispam-Maßnahme seitens Google ist.

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