Mirko Lange, ausgerechnet ein PR´ler ( sind doch die Erfinder der Call-Centers oder net?) will uns  SEOs ein schlechtes Gewissen einreden, weil er mit unseren "manipulativen Methoden" eines "der wichtigsten Werte -nämlich die freie Meinungsbildung-  gefährdet sieht und er geht dabei  noch einen ganzen Schritt weiter , indem er  folgende Aussage macht:

"Und ich würde es begrüßen, wenn die Unternehmen, die sich solcher Praktiken bedienen, öffentlich an den Pranger gestellt werden."

Quelle: http://blog.talkabout.de

Weswegen er bei mir im Folgenden  nur noch als der "SEO-Ketzer" genannt wird, der uns  "Perfide Manipulation von Wirklichkeiten" unterstellt und damit & durch reihenweise Negativ-Assoziationen indirekt das Image von SEO in ganz Deutschland massiv  gefährdet.

Folgende 2 Unterstellungen des Ketzers empfinde ich als besonders gefährlich für das SEO-Image:

1. SEO heisst Manipulation von Wirklichkeit

Besser: SEO heisst Schöpfung neuer Wirklichkeiten!  Ich habe SEO vielleicht gerade deshalb liebend gelernt  , weil es mir eine schöpferische Kraft verliehen hat, MEINE Wirklichkeit WAHR WERDEN ZU LASSEN. Meine Wirklichkeit ist hierbei das Google-Ranking meiner Website zu einem bestimmten Keyword. Ich ranke oben. Das war nicht immer so. Aber ich habe eine neue Wirklichkeit schaffen dürfen, weil   SEO mir dies  ermöglicht hat.

SEO ist für mich ein Spiel. Dieser SEO-Ketzer scheint darin aber nun eine existentielle Bedrohung und einen "arglistigen"  Angriff auf seine angeblichen Werte zu sehen,und deswegen soll ich mich jetzt schlecht fühlen und weniger Spiel-Spaß  haben? Pah! Lächerlich! Wer ist das denn?!

Albert Einstein hat einmal treffend formuliert: "Lerne zuerst die Regeln des Spiels und spiele es dann besser als jeder andere"

Ich ranke also  oben, weil ich das Spiel  besser beherrsche  als alle anderen, die aktuell zu diesem Keyword optimieren. Ihre dramatischen Unterstellungen, Herr SEO-Ketzer-  ändern daran nichts!  Und das freut mich wirklich: SIE ÄNDERN REIN GAR NICHTS! UND DAS IST AUCH GUT SO!!!

2. Google gibt Wirklichkeiten wieder

Besser: Google ist die  Wirklichkeit. Lieber Herr SEO-Ketzer, Sie tun mir so leid….Sie hätten doch längst merken müssen, dass nichts so leicht manipulierbar ist als die Wirklichkeit itself!  Sie würden heute nicht fähig sein, an einem Computer zu sitzen und  diese paar  Zeilen Text zu lesen, wenn   es  vor aber Millionen Jahren nicht  ein paar Mikroben mit arglistiger  DNS  gegeben hätte,  die versucht hätten, die  Urzeit-Suppe auszutricksen und die Natur perfiderweise  zu dominieren!  Hat nicht der Mensch die Wirklichkeit seit Anbeginn seiner Existenz versucht zu manipulieren?

In guter alter "Hate the Game not the Player -Manier" sollten Sie sich also weniger über die guten Spieler aufregen , und stattdessen versuchen, selbst einer zu werden!

Ich habe da allerdings wenig Hoffnung, nicht was Ihre Intelligenz betrifft, sondern vielmehr dem Verständnis dafür, wie  SEO wirklich funktioniert. PR-Kampagnen sind meines Wissens nach  zeitlich begrenzte Aktionen, SEO aber ist eine Langzeitstrategie. Wenn die onSite Arbeiten abgeschlossen sind, dann beginnt das eigentliche SEO erst. Ihre  unrealistische Forderung,  nur auf "natürliche Links" zu setzen,  würde aber genau diesen enorm wichtigen Part von SEO betroffen machen. Aber Sie fordern ja nicht nur das, sondern wollen uns mangelndes Unrechtsbewusstsein unterstellen und bestimmte " SEO-Unternehmen an den Pranger stellen" . Damit sich soetwas wie ein Unrechtsbewusstsein entwickeln kann, muss ja zuerst ein mal ein Unrecht begangen worden sein. Ist es das denn? Und was  bedeutet Unrecht für den SEO-Ketzer überhaupt?

"[…]  Sie manipulieren ein System, dem wir vertrauen, und zwar so, dass wir es nicht merken."

Hallo?  Herr SEO-Ketzer, Sie regen sich gerade völlig künstlich auf. Was stellen die SEOs auf Ihren Websites denn bereit? Es handelt sich doch vorwiegend nur  um Informationen. Und eine Information  ist entweder wahr oder unwahr. Solange nicht gezielt falsche Dinge nach oben in Google gepuscht werden, ist SEO nützlich und gut. Wenn ein Nutzer auf einen Text zuerst stößt, weil dieser in einem  HTML-Dokument eingebettet wurde, das  in Google aufgrund gewonnener Relevanzbewertungen höher rankt, ist das noch lange kein Verbrechen  an der Menschheit.  Weshalb es -Ihrer Meinung nach-  jetzt   unrecht sein sollte, wenn ein Nutzer nicht merkt, dass es kein Zufall war, dass diese paar Informationen  in Google vorangestellt wurden, erschließt sich mir keineswegs. Und wenn mal ein Nutzer mit einer bestimmten Information nicht konform geht,  gibt´s ja zum Glück  immer noch den  "Rück-Button" oben links  im Browser.

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