Das Thema heute lautet: Kann meine Google-Nutzung mein Google-Ranking beeinflussen?
Diese Fragestellung ist doch eigentlich gar nicht so weit hergeholt wie sie auf dem ersten Blick erscheinen mag. Google wird auch Datenkrake genannt und das zu Recht denn dort wurde was die Informationsbeschaffung und Anlegung von Nutzerprofilen betrifft wirklich ganze Arbeit geleistet. Nicht umsonst kann Google erkennen wenn Webmaster auf ihre eigenen Adsense Anzeigen klicken um sich finanzielle Vorteile zu verschaffen indem sie Google betrügen. Dies ist nur möglich weil Google die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen hat und Nutzer und ihr Verhalten beim Surfen erkennen und kategorisieren kann. Warum also nicht sollte Google diese raffinierte Technik benutzen um herauszufinden ob Webmaster wahre Experten auf einem Themengebiet sind? Um Klartext zu sprechen: Es wäre doch für Google sonderbar und verdächtig wenn ein Webmaster auf seiner Website 1000 thematische Artikel zu einem Thema listet aber nirgends im Web eine Spur von ihm vorhanden ist. Dieser fiktive Webmaster von dem wir sprechen könnte doch einfach sehr viel Geld für seine Artikel ausgegeben haben und in seiner Arbeitszeit nur gedaddelt haben, oder nicht? Dieser Webmaster kann von dem Thema seiner Website vielleicht gar keine Ahnung haben weil er sich doch alle Artikel von Textbroker oder anderen Anbietern erkauft hat. Ich meine, müsste dieser Webmaster mit seinen 1000 Artikeln nicht zumindest viel gegoggelt haben da doch eine hierfür eineimmense Recherche erforderlich ist um derart viel Content zu produzieren? Wenn jemand ein Experte auf einem Gebiet ist und das will Google herausfinden um seine Nutzer nicht auf Müllseiten zu leiten, dann muss er auch Fußabdrücke im Web oder offline hinterlassen haben die denen eines Experten entsprechen. Einleuchtend , oder? Wollen wir uns einmal anschauen, was wir tun müssen um diese Fussabdrücke zu hinterlassen.

Google eine Fährte legen

Mit eingeloggtem Google-Profil gehen wir täglich auf die Suche nach interessanten Websites, denn dies machen Experten auch. Dies können Foren, Blogs und anderen Websites sein. Dort rufen Artikel auf und lesen sie (oder tun nur so). Sowieso sollten wir uns auch viel auf der eigenen Website aufhalten. Denn Experten lesen gerne was sie geschrieben haben außer es handelt sich um Bullshit. Nicht nur um des eigenen Egos wollen sondern vielmehr um geistige Anregungen für zukünftige Artikel zu bekommen und Fehler im Content zu finden. Wir besuchen aber auch andere Websites für die Wissensanhäufung: In Blogs schreiben wir Kommentare um weitere Fingerprints zu hinterlassen. Das Gleiche machen wir in Foren. In der Signatur hinterlassen wir einen Link zu unserer Homepage damit es Google noch leichter hat uns zu erkennen. Wo andere Nutzer sich über die Google-Spionage ärgern genießen wir SEO den heimlichen Voyeur im Nacken. Was würde ein Experte noch alles machen um seinen Status zu halten? Nun…Er abonniert zahlreiche RSS-Feeds von Authority Websites. Hierfür verwenden wir natürlich den Google-Reader, nicht um Google zu gefallen sondern um dem „Voyeur" ein paar Brotkrümel zu hinterlassen. Wir müssen den News-Reader täglich abgrasen um Google Aktivität und Interesse am Thema vorzuheucheln. Weiter melden wir uns bei Social Networks an und nutzen die praktische Grouping Funktion. Dort treten wir thematisch passenden Gruppen bei und tauschen uns mit anderen Mitgliedern aus. Wenn keine geeignete Gruppe vorhanden ist eröffnen wir kurzerhand einfach selbst eine. Hinzu benötigen wir viele Freunde innerhalb eines Social Networks, am besten nur Menschen die von Google schon als Experten eingestuft werden. Wir hoffen auf neue Kontakte denn Experten haben viele Freunde. Erfolg macht nicht immer einsam, zumindest nicht im Web. Wir müssen hierfür partizipieren. Mit einmal anmelden ist es natürlich nicht getan, wir müssen mit eingeloggtem Google-Account täglich dort vorbeischauen. Als Browser empfehle ich Google-Chrome , wie könnte es auch anders sein denn somit kann uns der Voyeur noch ungenierter beim täglichem Browsen beobachten und sich „aufgeilen". Twitter auch ein wenig oder verfolge dort zumindest ein paar Experten um ihnen nachzueifern. Stöbere auf Wikipedia ein wenig und rufe Themen-Artikel auf die zum Content deiner Site passen. Stelle Fragen oder beantworte sie auf Sites wie gute-frage.de oder yahoo answeres. Nicht nur ein guter Weg um sich zu profilieren sondern eine super Chance Google bei deiner Profilerstellung behilflich zu sein. Nutze alle Google-Dienste und Websites die Du für deine Themenrecherche finden kannst. Browse zu Youtube und schaue Dir dort Videos an von Experten deines Gebietes. Kommentiere und bookmarke sie Knol ist ebenfalls eine solide Anlaufstelle für Infos. Kehre zwischendurch immer mal wieder zur Google Startseite zurück und starte deine Tour von Neuen. Mache dies täglich und nach Möglichkeit immer am selbem Rechner. Du kannst auch bei Amazon Rezensionen zu Büchern schreiben die Du gelesen hast. Es würde mich nicht wundern wenn Google Dir auch dort hinfolgt. Er weiß welche Lieblingslisten Du in Amazon angelegt hast. Er weiß welche Bücher auf deinem Wunschzettel stellen. Bücher sind ohnehin ein probates Werkzeug um als Experte eines Gebiets anerkannt zu sein. Im Idealfall hast Du bereits selbst ein Buch geschrieben welches man auf Amazon erwerben kann. Dann weiß es Google auch. Wenn Du für dein Manuskript nie einen Verlag gefunden hast dann biete auf deiner Website einen kostenlosen eBook Download an. Google wird es bestimmt downloaden und Dir dann gutschreiben.

Offline Wege um Experte zu werden

Weitere Wege um als Experte auf deinem Gebiet anerkannt zu werden liegen nicht nur online sondern vor allem auch in der offline Welt. Googles Radar hat durch die Google Buchsuche auch dort Einblick gewonnen. Ideal wäre es wenn dein Buch oder deine Site in anderen Büchern als Quelle oder Referenz erscheint. Du kannst auch an Seminaren und Veranstaltungen deines Fachs teilnehmen, wenn Du nämlich online auf einer Teilnehmerliste erscheinst kann es gut für dein Ranking sein. Wie Du siehst gibt es zahlreiche Wege um Fingerprints im Web zu hinterlassen und das ist keine verlorene Zeit.

Es ist zum Beispiel auch nicht so schön sich ständig auf Webkatalogen aufzuhalten. Lernen wird man dort nichts aber Du zeigst Google somit dass Du nur geil auf Links bist. Das gleiche gilt für Social Bookmark Sites. Wenn Du dich dort schon aufhältst dann bookmarke auch Expertenwebsites und nicht nur deine eigenen Seiten – was ohnehin armselig wäre. Nebenher: Mit Bookmarks hat noch kein SEO Bäume ausreißen können.

Vorsicht bei Eurer Google-Nutzung

Deine Google-Nutzung bleibt weiterhin aber ein Zweischneidiges Schwert: Im Umkehrschluss bedeutet dies nämlich auch, dass Google wohl genau weiss ob Du dich auf Linkkauf Seiten aufgehalten und dort registriert hast. Google weiss also schon vorher ob Du einen Link ge- u. verkauft hast oder es vor hast und wird dich dafür irgendwann bestrafen. Anstatt seine Zeit also auf solchen „Ranking-Minen" zu vergeuden Du solltest  mehr auf thematisch passenden und Interessanten Websites surfen. Ansonsten könnte Dir dein Surfverhalten langfristig sauer aufstoßen. Als Webmaster der sich also täglich im Web aufhält wird man viel rumkommen, daher solltest Du auf etwas „Surf-Hygiene" achten und nicht jedem Link folgen weil man so eventuell auch mal auf Spamsites landen kann die deinem Google Webmaster-Profil schaden werden.

Fazit

Abschließend möchte ich Euch Folgendes anraten: Wenn Ihr eine Website haben möchtet die als Expertenseite von Google gewichtet wird dann solltet Ihr auch zum Experten werden. Das heisst: Entwickelt Euch , lernt neue Fertigkeiten und verhaltet Euch wie Experten. Ihr braucht Persönlichkeit und müsst anderen helfen ebenfalls in die Materie Eures Themas einzusteigen. Spekuliert nicht nur darauf eine hohe Linkpopularität zu entwickeln sondern steigt tief in das Thema ein und bietet echt gute Infos auf Euren Websites an.

Gruss

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