Es heisst ja immer, der strikte Einsatz von Light-Weight-Code, zum Beispiel mit CSS (Cascading Style Sheets) und Weglassen von Tabellen-Elementen sei der "SEO friendly way" der Internet-Programmierung-und das noch 100% whitehat.

CSS sorgt beispielsweise dafür, dass Text und Code ein Stück weit getrennt voneinander indexiert werden können. Natürlich kann dies für SEO ein Vorteil sein, allein weil sich damit Crawling-Fehler im Vorfeld gekonnt verhindern lassen; da Googles Spiders tagtäglich unzählige Webpages besuchen und crawlen müssen, außerdem Bandbreite ihrer Nutzer schonen wollen, herrscht auf Bot-Ebene sicherlich eine extrem hastende Bearbeitungsmoral vor. Wenn man sich vor Augen führt, wie viele Domain-Namen es derzeit weltweit gibt, wird man diese Aussage schnell nachvollziehen können. Weltweit gibt es knapp über 200 Millionen Domainnamen (laut NIC Statistiken) ! Davon weisen wiederum sehr viele Domains Subdomains auf, die Milliarden von Dokumenten mit Content bereitstellen. Und das Internet boom weiter: Allein Hannover hat 2004 rund 133.000 .de-Domains angemeldet (pro Tausend Einwohner 118) – man versteht jetzt, welshalb Google-Spiders nie schlafen dürfen!

Der Rat vieler SEO-Experten "Setze bei der Html-Programmierung auf Lightweight-Code" sollte also auf alle Fälle von allen Web-Akteuren, die wirtschaftliche Fortschritte für Ihr Internet-Business anstreben, ernst genommen werden.

SEO wird bekannter

Wie gesagt, die Anzahl an neuregistrierten Domains steigt kontinuierlich an und SEO ist ein Begriff, der sich für einen Menschen, der ihn nicht kennt, vielleicht seltsam anhören mag, aber wer SEO und seine Werkzeuge und Methoden als übermächtiges Mittel einmal kennen gelernt hat, und selbst erfahren durfte, wie nachhaltig man sein Ranking damit verbessern kann, wird darüber berichten und somit wird sich der Begriff "SEO" in den nächsten 10-20 Jahren in weiten Teilen unserer Websphäre rumgesprochen haben. Websites werden damit also immer suchmaschinenorientierter. Das heisst im Umkehrschluss aber auch, dass WebSites, die nicht auf Suchmaschinen-Optimierung setzen, weil deren Admin eine lathargische Grundhaltung aufweisen in der sie sich der Komplexität von SEO nicht stellen wollen, irgendwann unterzugehen drohen. Wer SEO aber mit einem offenen Geist postiv gegenübersteht, lernbereit ist, darin vielleicht sogar eine Chance sieht, rebellische und kämpferische Triebe auszuleben -immerhin versucht man damit ja ein ansich geschlossenes System durch Analyse und Tests offenzulegen ;-) -, wird am Ende oben stehen.

Die Ambivalenz der SEO-Experten

Ordentliche Menü-Struktur und logische Navigation, hohe Ladegeschwindigkeit, lightweight Code und Content ohne großen Code-Ballast stellen die Basis für ein zufriedenstellendes Suchmaschinen-Ranking dar. Keiner sagt, dass SEO leicht ist oder dass Dir jemand etwas schenken wird. Aber mit der Einhaltung einiger Grundprinzipien kann man vorab schon eine Menge ranking-technischer Probleme im Keim ersticken. Meiner Überzeugung nach, können die Empfehlungen seitens SEO-Experten auf alle Fälle den richtigen und erfolgsversprechendsten Weg vorgeben, denn deren Vorschläge beruhen ja immerhin auf jahrelanger Erfahrung im Business. Was nur befremdlich auf viele Neueinsteiger wirken mag, ist, dass es offenbar 2 Experten-Typen gibt, deren Ansichten zur Eroberung des Rankings im krassen Gegensatz zueinander stehen, und die hierbei scheinbar völlig ambivalente Kräfte befürworten: Ich meine natürlich….

White Hat SEO (gute Kraft) und Black Hat SEO (böse Kraft)

Ich bewege mich im "Grau-Hut-Sektor", nehme also den Rat sowohl von Whitehatters als auch Blackhatters für mich selektiv an. Es wäre für mich zum Beispiel völlig unsinnig, Tausende von Linkfarmen einzusetzen, wenn es meine Nische überhaupt nicht erfordert und ich auch mit WhiteHat Mitteln zum Erfolg käme. Auf der anderen Seite kann ich freilich aber auch nicht ewig auf "freiwillige Links" warten, da ich nicht unendlich Zeit zur Verfügung habe. Da Google Bh-Methoden als Versuch sieht, seine Nutzerbestimmungen und Richtlinien für Webmaster mutwillig mit Füßen zu treten, und daher massiv verurteilt, ist hier große Vorsicht geboten von welcher Seite man sich prägen lassen will. Echte Fakten findet man hier auch nur selten. Schön, manche Leute setzen Scrapebox ein und es funktioniert, wenn auch nur kurzfristig. Doch sollte man sich hüten, aus solchen Einzelerfahrungen eine "perfekte Strategie" für SEO ableiten zu wollen, die gibt es nämlich nicht. Letzendlich kommen bei diesem Dissenz auch noch Emotionen moralischer Natur zum tragen, aber das muss jeder für sich selbst abmachen.Vorausgesetzt es gelingt, Googles Algos mit Bh-Mitteln u. Konzepten auszutricksen, was spricht dagegen, seiner Wettbewerbsfähigkeit ein wenig auf die Sprünge zu helfen? Als Marktteilnehmer hat man weniger moralische Konflikte im Kopf als Kosten und Nutzen gegeneinander abzuwägen. Aber ein SEO hat naturgemäß nicht nur Gier und Verstand im Leib sondern auch ein Gewissen und es mag richtig sein, dass die Entschließung zur Ausnutzung der Schwächen und Lücken eines Suchsystems allein zu Profitzwecken nicht das ist , was unser Über-Ich von uns erwartet, aber befreiend ist es auf jeden Fall!

SEO. Moral. Freiheit.

Warum dies so ist? Nun, psychologisch betrachtet und an Sigmunds Freuds Theorien angelehnt, hat unser Ich-Bewusstsein die Aufgabe, das Es (Triebe, Gelüste,etc) realitätsnah in unsere Gesellschaft zu integrieren, aber das Ich-Bewusstsein ist nicht der willenlose Sklave unseres Über-Ichs (Verbote, Gebote,etc) sondern es muss auch das Über-Ich in seine Grenzen verweisen um damit ein selbstbestimmtes Individuum zu werden dass seine Angst vor der Freiheit losgelassen hat. Somit kann nach meinem Verständnis eine Erklärung gefunden werden, weshalb Grey-Hat-SEO Methoden & Konzepte auf viele Akteure geradezu befreiend wirken. Ich finde es weiterhin bedauerlich, dass ich das Gefühl habe, dass die Meinung von BlackHatters seitens den Entscheidern der SEO-Szene wie Marketing-Experten, A-Bloggern, Medien-Vertretern und SEO-Agenturen-Inhabern konsequent unterdrückt wird. Gut, man muss deren Maßnahmen nicht aktiv unterstützen, wenn man sie negativ empfindet, doch sollte man sich bewusst machen, dass gerade die blackhat Konzepte förderlich für ein besseres und tieferes Verständnis von Googles Kriterien sind und die Wahrheit sichert man nur, wenn man sich beide Seiten -auch die vermeintlich Falsche – genaustens anschaut.

GrUss DoFollOWBlogGER

STaY doFollOW!

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