Zur Schreibkunst von William Blake: Ästhetische Souveränität und politische Imagination (Periplous, Münchener Studien zur Literaturwissenschaft)

Schreibkunst

Radikal und innovativ: William Blakes Werk hat nichts von seiner Faszination verloren und nimmt bis in die Gegenwart hinein Einfluss auf Kunst und Popkultur. Seine prophetischen Schriften entfalten im Zusammenspiel mit den visionären Illuminationen noch heute jene »souveräne Gewalt«, die ihnen einst von Georges Bataille zugeschrieben wurde.
Die Wechselwirkung von Schrift und Bild setzt Blake in seiner Dichtung gezielt ein, um zu zeigen, dass Politik in ihrem Kern religiös ist. Damit stellt er sich demonstrativ gegen die offizielle Programmatik der politischen Theorieentwürfe des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Statt von Säkularisierung erzählen Blakes literarische Prophetien von den Ursprüngen gesellschaftlicher Macht und von den gemeinsamen Anfängen der staatlichen und epistemischen Ordnungen. Dabei führt Blake die Institutionen Kirche, Ehe, Schule und Militär als Mechanismen zur Repression des Menschen vor, die auf gleichen Prinzipien beruhen.


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