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  1. E. H. Radinger, Wolf Magazin
    ·
    55 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Mut, Kritik und sehr viel Empathie, 17. Dezember 2013
    Von 
    E. H. Radinger, Wolf Magazin (Wetzlar) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 500 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Wie viel Mensch braucht ein Hund: Tierisch menschliche Geschichten (Gebundene Ausgabe)
    Vom Alphaprinzip zur Wattebäuschenabteilung. Was haben wir in den letzten Jahren nicht alles an unseren Hunden herumexperimentiert. Erstaunlich, dass sie es so still und geduldig ertragen haben. Wer also ist der "bessere Mensch"? Für mich eindeutig der Hund.
    Der Gedanke kommt mir auch beim Lesen von "Wie viel Mensch braucht ein Hund?". Bei der Lektüre bin ich durch ein wahres Gefühlschaos gegangen. Trauer für die Hunde, die so schreckliche Dinge erleben mussten. Wut auf die Menschen, die ihnen das angetan haben. Staunen, weil die Tiere trotz allem doch immer wieder wagen, einem Menschen von neuem zu vertrauen. Und Scham und Demut bei der Frage, ob wir ihnen jemals gerecht werden können.
    Maike Maja Nowak ist erneut ein stilles und dennoch äußerst intensives Buch gelungen. Ihre Empathie mit den Tieren treibt manchem Leser die Tränen in die Augen. Gleichzeitig beweist sie Mut, wenn sie die vermeintliche "Rettung" von verwilderten Straßenhunden kritisiert – zu Recht. Sicher hat sie sich dafür aus manchen Tierschutzkreisen nicht nur böse Bemerkungen anhören müssen. Das wird aus der speziellen "Widmung" in der Danksagung deutlich (vorletzter Absatz). Aber davon lässt sich diese Frau nicht entmutigen.
    Für ihre Bemühungen, bei einigen Vorgesprächen mit uneinsichtigen Hundehaltern ruhig zu bleiben, hat sie meinen höchsten Respekt. Mir wäre dies sicher nicht gelungen. Aber genau damit hilft sie den Hunden. Und genau das ist die Gabe eines wirklich guten Hundetrainers (von denen es m.E. in Deutschland gerade mal eine Handvoll gibt): Sie ist nicht nur ein "Hundeflüsterer", sondern vor allem auch ein "Menschenflüsterer". Hier ist ihr bemerkenswerter Ansatz. Indem sie den Haltern verständlich macht, was der Hund braucht, verbessert sie auch die Lebenssituation des Vierbeiners.
    Und das alles weder mit "Alphadominanz" noch mit "Wattebäuschen", sondern mit einer tiefen inneren Verbindung zum Tier. Dieses Buch steht ganz oben auf der Liste der vom Wolf Magazin empfohlenen Bücher.
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  2. Nanuq
    ·
    35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Wie viel Maja braucht ein Mensch?!, 14. Oktober 2013
    Von 
    Nanuq – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Wie viel Mensch braucht ein Hund: Tierisch menschliche Geschichten (Gebundene Ausgabe)
    Eine Perle unter den Büchern. Wer Maja Nowak persönlich erlebt, kann die Autentizität ihrer Bücher nachempfinden und fühlt, wie sie ihre Arbeit lebt.

    Ohne Maja und ohne ihre Bücher wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin … wären meine Hunde nicht da, wo sie jetzt sind. Das hat nichts mit Training und Übung zu tun, sondern mit leben und verstehen. Wer Majas Worten lauscht oder diese liest, der erlernt die Einfachheit im Zusammen leben mit seinen Tieren – ja selbst mit seinen Mitmenschen. Das Stören überwinden und die Verbindung genießen, das ist es, was ich von Maja lernen durfte.
    Und Ruhe! Einfühlungsvermögen und Zufriedenheit.

    Auch in ihrem neuen Buch verbindet Maja all das. Weil sie es kann! Und weil sie die Möglichkeit hat uns dort abzuholen, wo wir stehen.

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  3. whispers-with-dogs
    ·
    30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Noch gefühlvoller als Ihr zweites Buch, 13. Oktober 2013
    Von 
    whispers-with-dogs (Stuttgart & Düsseldorf) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Wie viel Mensch braucht ein Hund: Tierisch menschliche Geschichten (Gebundene Ausgabe)
    Also ich bin schon erstaunt, dass bereits drei Rezensionen vorhanden sind. Ich habe das Buch vorbestellt und als Prime-Kunde am Samstag Mittag erst erhalten.

    Als ich spät abends zu lesen began, konne ich schlecht aufhören. Um 5:00 Uhr morgens habe ich das Buch dann weggelegt. Alles habe ich noch nicht gelesen. Aber genügend, um sagen zu können, das MMN mit diesem Buch einen draufgelegt hat. Die Geschichten sind gefühlvoller und interessanter als in ihrem zweiten Buch.

    Und gesellschaftskritischer. Zurecht prangert sie unangemessene Erziehungshärte in Schäferhundevereinen und übereifrige Aktionen von Tierschütern an, die zu Lasten der Hunde gehen. Sowie den Mangel an Mindestverständnis für das Wesen Hund bei so manchen Besitzern. Stets eingebettet in eindrucksvolle packende Geschichten.

    Es ist ein wunderbares Buch für Hundeliebhaber. Aber auch für Freunde schöner Geschichten. Und sogar für mich als Hundetrainer und mit diesem Fokus betrachtet ist es ein lesenswertes Buch.

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