Was weiß der Richter von der Liebe?: 24 Straffälle aus dem wahren Leben

Google Anzeigen

Populäres & Kurioses

Seit Jahren beobachtet Ungerer bizarre Strafgerichtsprozesse. Jetzt hat er die denkwürdigsten zu einem Buch zusammengetragen. Es entsteht ein ebenso komisches wie anrührendes Porträt der Verlierer in unserer Gesellschaft: kleiner Leute und Ganoven, die strampeln und straucheln und oft ungewollt oder unüberlegt in etwas hineinschlittern, das Folgen hat vor Gericht. Wenn sie dann dort erscheinen, machen sie meist keine gute Figur. Doch wenn man selbst weder Täter noch Opfer ist, können Gerichtsverhandlungen sehr unterhaltsam sein.
Ungerer berichtet davon in einem eleganten Stil, der beste Popliteratur der postmodernen Art ist. Vor allem aber verrät er die armen Schlucker nicht, sondern bringt ihnen eine Grundsympathie entgegen.

Ein »Best-of« der F.A.Z.-Kolumne: Denkwürdige Strafprozesse aus einem deutschen Gericht, die ein ebenso komisches wie anrührendes Porträt der Verlierer in unserer Gesellschaft zeichnen.


Mehr auf Amazon:

Was weiß der Richter von der Liebe?: 24 Straffälle aus dem wahren Leben

Facebook Like
  1. Liberaler Liberaler sagt:
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    unspektakuläre Fälle, 26. November 2012
    Von 
    Liberaler (karlsruhe) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Was wei� der Richter von der Liebe?: 24 Straffälle aus dem wahren Leben (Taschenbuch)
    Körperverletzung im Wettbüro, kleinere Betrügereien, Kaninchenschlachtung als Künstlerperformance – es sind unspektakuläre, aber desto menschlichere Fälle, die Klaus Ungerer da zusammengetragen hat. Alltag aus dem Gerichtsleben in Berlin-Moabit. Es tut gut, die menschliche Devianz einmal in einem Format kennenzulernen, das von den Tatort-üblichen Mord- und Totschlagsklischees weit entfernt ist. Solche Fälle würde man in einem Fernsehkrimi nie zu sehen kriegen.
    Ungerer berichtet darüber in einem eigenen Tonfall, der zwischen Erstaunen und Poesie schwankt, so dass es manchmal sogar schwierig wird, das eigentlich Strafbare an einer Handlung auszumachen und den juristischen Sachverhalt nachzuvollziehen. Der Autor beweist bei allem immer mal wieder durchscheinenden Humor auch Sympathie für seine Protagonisten, und das macht auch dieses Buch letztlich sympathisch. Diese Erzählungen sind vielfältig wie das Leben selber, manchmal aber eben auch genau so langweilig.
    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

    Missbrauch melden
    | Kommentar als Link

    Kommentar Kommentar

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.