3 Kommentare

  1. Rolf Eichhorn
    ·
    5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Reizender Buchtitel, 18. Juni 2013
    Von 
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    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Warum gesengte Säue rasen und der Strohsack heilig ist: Sprichwörter, Redensarten – und was dahinter steckt (Taschenbuch)
    Titel war interessant, versprach allerdings mehr als das Buch hergibt, trotzdem sehr unterhaltsame Lektüre, würde ich wieder kaufen, kann man auch mit Unterbrechungen lesen.
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  2. Benedictu
    ·
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    1.0 von 5 Sternen
    "Auf Draht" ist umweltfreundlicher als auf Papier, 23. August 2014
    Von 
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    (TOP 500 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Warum gesengte Säue rasen und der Strohsack heilig ist: Sprichwörter, Redensarten – und was dahinter steckt (Taschenbuch)

    Früher hat man alte Zeitungen hergenommen, um auf dem Wochenmarkt den Fisch einzuwickeln. Heute werden die Seiten von im Wochenrhythmus erscheinenden Kolumnen zusammengeheftet und in Buchform ein zweites Mal vermarktet. Bei Gastkolumnen renommierter Experten kann das sogar sinnvoll sein. Bei den Redaktionsbeiträgen ist das seltener der Fall. Sie sind in der Gewißheit ihrer Vergänglichkeit geschrieben, oft nur kurz recherchiert, weisen eine entsprechend höhere Fehlerquote auf und sind meist sowieso nach kurzer Zeit belanglos geworden. Das liegt einfach in der Natur des Mediums. Im übrigen ist das meiste ja eh auf der Internetseite der Zeitung einsehbar.

    Wer das Buch verschenken will, hat bessere Alternativen: Bei der Kolumne aus der ZEIT Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt (DIE ZEIT) war die Papierform berechtigt und sehr willkommen, ebenso bei Der Witzableiter oder Schule des Lachens und bei Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen (FAZ), auch noch bei Rettet das Zigeuner-Schnitzel!: Empörung gegen den täglichen Schwachsinn. Werte, die wichtig sind (BamS) und bei München – Stadt der Künste: Kulturgeschichte vom Mittelalter bis heute (SZ) immerhin mit Einschränkungen. Dagegen ist der erneute Abdruck bei Stolz‘ und Häntzschels Welt der Informationen: 105 Grafiken, die einfach alles erklären (ZEIT) nicht nachvollziehbar und auch dieses eher unergiebige Büchlein hätte auf der Webseite der SZ (Süddeutsche Zeitung) ein Plätzchen finden können, ohne es gleich in ressourcenverschwendende und wichtigtuerische Buchform bringen zu müssen. Schaut man sich die Antworten der Redaktion auf die Fragen der namentlich genannten SZ-Leser genauer an, dann graust es einen bisweilen:

    AUF DRAHT?
    Z.B. wird die Frage von Agnes Bischoff aus Gröbenzell nach der Herkunft von "auf Draht" beantwortet, ohne einmal einen kleinen Hinweis auf die neuerliche Nebenbedeutung in der Entsprechung des englischen "on-line" bzw. "online" zu geben. Der Redakteur steht gewissermaßen voll auf der Leitung. Dabei durchläuft "auf Draht" doch eine interessante Entwicklung von der Bedeutung im Sinne der telegraphischen Anfänge der Telekommunikation zur allseits bekannten Metapher und wieder ansatzweise zurück zu einer technischen Bedeutung. Kaum 150 km südlich der SZ-Büros gibt es eine Telefon- und online-Beratung namens "rataufdraht.orf.at" und von der TT (Tiroler Tageszeitung, tt.com) wird ein online-Angebot mal eben als "Rat auf Draht" bezeichnet. Auch in Deutschland versteht so manche virtuelle Stadtzeitung problemlos "auf draht" als Alternative zu "auf Papier".

    HABSAL und HABSELIG, MÜHSAL und MÜHSELIG
    Digitale Versionen haben den Vorzug, Fehler problemlos korrigieren zu können: Z.B. die Fehler auf S. 88/89, wo es im Artikel über die Habseligkeiten natürlich "Habsal" statt "Habsel" heißen muß. Das ist aber kein Schreibfehler, denn die SZ-Redakteurin glaubt tatsächlich, daß "Hab-sel" eine Wortbildung wie "Geschreib-sel" sei. Einen im Vergleich zu dem im Buch vorliegenden viel substantielleren Artikel findet man übrigens nur online: "sprache-werner.info/Selig-sind-die-Armen.3835.html" ;-).
    Tatsächlich verhält es sich so: Zu Scheusal gehört scheuselig wie zu Mühsal mühselig. Das Substantiv zu feindselig ist allerdings verloren gegangen. Diese Wörter auf "-selig" sind alle nur Adjektiv-Ableitungen von Substantiven auf "-sal". Informativ ist festzustellen, daß die Wörter, die mit dem ganz eigenständigen Adjektiv "selig" (= glücklich, gesegnet, gut) gebildet werden, mit der ersten-Gruppe (-sal/-selig) nichts zu tun haben. Dazu gehören vor allem glückselig und friedselig, aber genauso weinselig. Aus dem germanischen Wort "selig", althochdeutsch "salig", altenglisch "gesælig", ist seltsamerweise das heutige englische Adjektiv "silly"…

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  3. Schalk109
    ·
    8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Nett, aber etwas dürftig, 14. Oktober 2012
    Von 
    Schalk109 (Ilshofen, Ba-Wü) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Warum gesengte Säue rasen und der Strohsack heilig ist: Sprichwörter, Redensarten – und was dahinter steckt (Taschenbuch)
    Natürlich ist es interessant zu erfahren, wo unsere geflügelten Worte ihren Ursprung haben. Das bietet vielfäligen Stoff und ein humorvoller Umgang mit dieser populären Art der Geschichtsforschung ist daher naheliegend. Die Autorin beantwortet die Fragen anderer Menschen – stets etwas belehrend – und Du als Leser bist am Ende leider doch nicht viel schlauer. Sachkunde und Quellenforschung darf man hier nicht erwarten. Es handelt sich um eine Aneinanderreihung typischer Zeitungsnotizen auf der Schmonzettenseite einer Sonntagsausgabe. Ich habe das Buch geschenkt bekommen, kann es aber als Geschenk nur bedingt empfehlen.
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