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  1. Schreibträumerin
    ·
    6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Eine verhängnisvolle Affäre, 8. Februar 2016
    Von 
    Schreibträumerin – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Von wegen mein Mandinka-Prinz: Die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. Leidenschaftlich, romantisch, traurig und mitrei�end bis zur letzten Seite! (Kindle Edition)
    Gestern habe ich dieses Buch beendet. 4 Tage habe ich daran gelesen.
    Der Schreibstil ist okay, ich konnte das Buch gut weglesen. Ein paar Fehler sind leider noch immer drin. Auf die dicke des Buches gesehen, ist es aber auszuhalten.
    Nun zum Inhalt. Ich musste erst einmal eine Nacht drüber schlafen. Es ist als Leser schon anstrengend bis nervig dabei zusehen zu müssen, wie die Protagonistin sich immer und immer wieder einlullen lässt. Ich selbst war noch nie in Afrika, kenne aber welche, und gerade diese jungen, das muss hier mal gesagt sein, können das echt gut, einem das Gefühl geben, etwas ganz besonderes und einzigartiges zu sein.
    Wenn man dann zwar älter, aber – Gott sei Dank – noch nicht ganz so aus der Form geraten ist, wie man es in den "Sex-Tourismus"-Filmchen neuerdings peinlich berührt mit ansehen darf, dann kann man tatsächlich dazu neigen, an Liebe zu glauben.
    Dass bei Afrikanern so häufig das Geld mit dazwischenrutscht liegt einfach daran, dass es ein armer Kontinent ist, wobei Europa eben ein reicher.
    Warum nur werden die europäischen Frauen so verurteilt, wenn sie in liebevoller Absicht Geld geben? Denn Geld brauchen diese Männer (und Frauen) nun einmal. Das ist eine Tatsache. Ob mit oder ohne Liebe ist dabei nebensächlich.
    Warum verurteilt niemand die hässlichen, faulen Säcke, die sich blutjunge und bildhübsche Russinnen, Thailänderinnen, …. nach Hause und in ihr Bett holen. Geht es hier vielleicht um Liebe??? Sind diese Frauen blind oder nur auf "innere Werte" aus? Ganz sicher nicht. Denn viele dieser Männer haben genauso wenig innere Werte, wie attraktives Aussehen. Sie bieten einfach finanzielle Sicherheit.
    Nicht in jedem Land dieser Welt ist die "romantische Liebe" das oberste Ziel. Wo Menschen arm sind, geht es um finanzielle Sicherheit für die Sippe. So ist das eben. Und manchmal kommt dann doch noch die Liebe dazu. Das weiß aber nur das Paar. Und alle anderen sollten sich zurückhalten. Vor allem mit der Aussage, dass ihnen so etwas nie passieren würde.

    So, das meine Meinung zu diesem Buch. Mutig das aufzuschreiben. Trotzdem sollte man sich nicht dazu verleiten lassen, zu behaupten, es wären nun alle so. Es gibt überall gute und schlechte Menschen. In allen Schattierungen. Und warum es der Protagonistin so schwer fiel, sich aus diesem Albtraum zu befreien, auch das hat sie sehr gut und richtig beschrieben. Versteht man wahrscheinlich besser, wenn es einem schon mal passiert ist. Mir z.B. Mit einem deutschen Mann, 6 Monate älter als ich. Hat also nichts mit Afrika zu tun, dass sowas passiert.

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  2. salvia
    ·
    4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    2.0 von 5 Sternen
    Am falschen Ende gespart, 12. April 2016
    Von 
    salvia – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Von wegen mein Mandinka-Prinz: Die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. Leidenschaftlich, romantisch, traurig und mitrei�end bis zur letzten Seite! (Kindle Edition)
    Moralisch sollte kein Leser in einer Rezension urteilen, also lasse ich das. Es ist halt ein Lehrstück zum Thema: Ich sehe nur, was ich sehen will. Für dieses Buch hätte ich mir gewünscht, dass nicht jeder einzelne Drink, jede Liegenwahl, jedes Hinsetzen und Wiederaufstehen, jedes noch so unsinnige Detail derart genau beschrieben worden wäre. Es geht vom Erzählduktus her teilweise zu wie im Altenheim. Eine radikale Straffung dieser Banalitäten hätte dem Text sehr gut getan. Im Stil liegt das Ganze leider auf dem Niveau einfachster Boulevard-Zeitschriften. Okay, als Warnung vor den Machenschaften skrupelloser Loverboys mag das alles seine Funktion erfüllen, aber diese Botschaft ist auch auf drei, vier Seiten glaubhaft vemittelbar. Ich hätte, wenn denn schon so fleißig geschrieben wurde, sehr gerne ein bisschen mehr über das Land, die Landschaft und den Alltag der Menschen dort erfahren – außerhalb des Hotels und seiner Angestellten. Darüber weiß man doch einiges, wenn man mal für immer dort leben wollte – oder etwa nicht?
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  3. Leseratte
    ·
    23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    1.0 von 5 Sternen
    Kopfschmerzen, 25. Oktober 2011
    Von 
    Leseratte – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Das kalte Herz des Mandinka – Die wahre Geschichte einer trügerischen Liebe in Gambia (Broschiert)
    Eine Freundin gab mir dieses Buch (sie hatte es selbst geschenkt bekommen) mit dem Kommentar: "wenn du mal richtig lachen willst…" – NEIN, ich habe nicht gelacht, ich kam aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.

    Ist das wirklich authentisch? Wirklich echt? Kaum zu glauben.

    Wie kann es sein, dass in der heutigen Zeit mit seiner Fülle an Informationsmöglichkeiten eine gebildete "starke" Frau aus Westeuropa (!) sich von – ja wovon eigentlich – einem sich in keiner Weise auf Augenhöhe befindlichen Mann derart vorführen lässt.

    Das erinnert mich irgendwie an Lothar Matthäus, der sich permanent mit viel jüngeren Frauen abgibt und nachdem die Frauen erreicht haben was sie wollen und ihn verlassen, tränenreich Interviews gibt und überhaupt nicht versteht, wie gemein diese Frauen doch sind. Die Nation – vor allem Damen in seinem Alter – lacht und nimmt ihn nicht mehr ernst (zu Recht!).

    Bis zur letzten Seite sieht die Autorin sich in der Opferrolle (wie Loddar auch). Ein Opfer ist sie sicherlich, ein Opfer des in der westlichen Welt grassierenden Jugend- und Körperwahns. Was Demi Moore kann, kann frau schließlich auch. Und wenn es mit den deutschen Jugendlichen nicht klappt, gibt es ja noch die Dritte Welt….

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