Von Gold und Blut: Mein Leben zwischen Olymp und Hölle

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Eislauf

Claudia Pechstein gewann Medaille um Medaille, wurde zum Liebling einer sportbegeisterten Nation. Ihre schwarz-rot-goldene Perücke von Olympia 2002 fand sogar Einzug ins Haus der Geschichte. Doch kurz vor dem Ende ihrer Bilderbuchkarriere passierte etwas, was jenseits ihrer Vorstellungskraft lag: Sie wurde des Dopings beschuldigt und gesperrt. Durch ein Urteil, in dem mit keinem einzigen Wort erwähnt wird, wann, wo, womit oder auf welche Art und Weise Claudia Pechstein manipuliert haben soll. Die große Mehrheit der Deutschen kann über diesen Richterspruch nur den Kopf schütteln. Für viele Experten ist das Urteil ein Skandal und die sechsfache Weltmeisterin nicht mehr als ein Bauernopfer im Anti-Doping-Kampf.

‚Von Gold und Blut‘ ist nicht nur Rückblick auf eine beispiellos erfolgreiche Sportlerkarriere, sondern auch eine kritische Abrechnung mit der öffentlichen Hetzjagd auf eine Athletin, die in ihrem Leben nie gedopt hat.


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Von Gold und Blut: Mein Leben zwischen Olymp und Hölle

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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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3 Kommentare

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  1. 1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Manch Interessantes, aber es bleiben auch Fragen, 10. November 2010
    Von 
    Falk Müller – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 100 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Von Gold und Blut: Mein Leben zwischen Olymp und Hölle (Gebundene Ausgabe)
    "Von Gold und Blut" heisst der Titel des Buches. Das trifft seinen Inhalt schon ziemlich genau. Denn das Buch ist ein Rückblick auf Claudia Pechsteins lange, erfolgreiche Sportlerkarriere einerseits und eine Darstellung ihrer Sicht in Bezug auf die Dopingvorwürfe andererseits.

    Der erste Teil des Buches schildert nochmal ihren Weg zu einer der erfolgreichsten deutschen Sportlerinnen. Und dieser Teil ist sehr gut gelungen. Man erfährt etwa ihre sportlichen Anfänge, wie sie vom Eiskunst- zum Eisschnelllauf wechselte, das harte Regime der DDR-Sportschulen und dann natürlich ihre ganzen Erfolge, angefangen von ihrer ersten Olypiamedaille 1992 über Olympiasiege und Weltmeisterschaften. Ergänzt wird dies durch über 40 Seiten mit interessanten Fotos, sowie ein Verzeichnis ihrer Siege und Medaillien im Anhang des Buches.

    Es hätte also ein schöner Rückblick auf ein erfolgreiches Sportlerleben sein können. Und so war das Buch wohl auch geplant. Doch dann kam der 07.02.2009 – der Tag, an dem sie erstmals des Dopings verdächtigt wurde. Für sie brach eine Welt zusammen. Sie schreibt im Buch sogar von Freitodabsichten – verschiedene Möglichkeiten wie Tabletten oder Sprung von der Brücke werden erwähnt. Ob es wirklich so dramatisch war, kann man als Leser nicht beurteilen. Sie selbst räumt immerhin ein, dass diese Passage des Buches vielleicht als Effekthascherei angesehen werden könnte.

    Auf jeden Fall begann jetzt ihr Kampf gegen die Dopingvorwürfe, womit sich der zweite Teil des Buches beschäftigt. Und dieser ist nach meiner Meinung nicht mehr so interessant wie der erste. Dies liegt wohl vor allem an der Kompliziertheit des Themas Blutdoping. Tagelange Prozesse vor Sportgerichten werden geschildert, wobei es dort um Begriffe geht wie hereditäre Spärozytose, erythozytäre Anomalie oder Hämalyse. Es ist schwer, das alles zu verstehen. Als Leser bleibt da ein gewisses Gefühl der Ratlosigkeit.

    Claudia Pechstein will im März 2011 nach Ablauf ihrer Sperre ein Comback starten. Sie wird dann 39 Jahre alt sein. Ein Alter, in dem die meisten anderen Sportstars schon ihr Leben nach der aktiven Laufbahn begonnen haben. Auch Frau Pechstein wird in absehbarer Zeit diesen Schritt gehen müssen. Und man wünscht ihr, dass er ihr gelingen möge, und sie den Schwung und den Kampfgeist mit in ihr neues Leben nehmen kann, der sie als Sportlerin so auszeichnete.

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  2. 1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Schreiende Ungerechtigkeit, 18. April 2013
    Von 
    Rainer Trojan – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Von Gold und Blut: Mein Leben zwischen Olymp und Hölle (Gebundene Ausgabe)
    Hier wird offenbar, dass man in Deutschland für jede Scheweinerei einen "kompotenten" Gutachter bekommen kann. Spätestens mit Herrn Pfeiffer, "Töpfchenpfeiffer", ist aus einer Ahnung, ist mit den im Buch geschilderten Vorgängen, Gewissheit geworden. Da auch die deutschen Politiker sich vielmals auf irgend welche Gutachten berufen, kann man sicher sein, dass das meiste solcher Darlegungen gequirlter Unsinn ist. Damit erklärt sich auch mancher Mißstand in Deutschland, der, egal welcher Art, in anderen Ländern, kaum möglich, bzw. abgeschafft ist.
    Auch wird in diesem Fall sichtbar, dass auf vielen Funktionärsposten in diesem Land nicht unbedingt die Kompetentesten sitzen, sondern Kleingeister sondersgleichen. Zur Schande von den Kräften, die diese Typen berufen haben, vermutlich gleiches Kaliber.
    Was dieser Frau angetan wurde, ist auch mit Geld nicht wieder gut zu machen. Es ist Frau Pechstein voller Erfolg zu wünschen. Den Schuldigen eine ähnliche Hatz durch die Presse.
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  3. 9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Spannende Skandallektüre – nicht nur für Sportfans, 9. November 2010
    Von 
    Goldfever – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Von Gold und Blut: Mein Leben zwischen Olymp und Hölle (Gebundene Ausgabe)
    Nach dem Lesen dieser äußerst umfangreichen Biografie kann ich nur hoffen, dass Frau Pechstein bald wieder zurück aufs Eis kehrt. Mal sehen was passiert, wenn die Zeiten stimmen aber auch die Retis wieder hoch sind. Und was die Funktionäre, Experten und ihr nicht gewogenen Journalisten dann sagen.

    Ich habe den Fall ja schon seit dem Beginn verfolgt und irgendwann ging mir, wie jedem anderen auch, der Durchblick verloren. Da schafft das Buch dann schnell Abhilfe. Kann ich nur jedem empfehlen, der wissen will, wie was wirklich abgelaufen ist. Außerdem ist mir wieder etwas bewusst geworden, was bei dem ganzen TamTam in den letzten Zeit völlig abhanden gekommen ist: Was für eine erfolgreiche Sportlerin Claudia Pechstein ist und wie sie ihre Siege errrungen hat. Das hatte ich ehrlich gesagt gar nicht mehr so in Erinnerung. Zwei Mal Gold bei Olympia 2002 und das jeweils mit Weltrekord ist schon ein Hammer.

    Mein Fazit: Kauft euch das Buch und ihr werdet gefesselt sein von einer außergewöhnlichen sportlichen Laufbahn, die mutwillig zerstört wurde.

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