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  1. Immo Lünzer
    ·
    15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    längst überfälliges Buch, 22. März 2005
    Von Ein Kunde
    Rezension bezieht sich auf: Vatersuche. Töchter erzählen ihre Geschichte (Taschenbuch)
    Für die Erkundung der eigenen Identität ist das Wissen um den Vater wichtig. Dabei ist die Bedeutung der Väter für Töchter eher selten thematisiert worden. 20 Frauen, die vaterlos oder mit einem Stiefvater aufgewachsen sind, erzählen die Geschichte ihrer Suche nach dem leiblichen Vater. Dabei folgen sie einem Weg der vorgezeichnet ist von Pipi Langstrumpf bis Marilin Monroe und dem Mann gilt, der zur Hälfte in ihnen vertreten ist und der – so lange er nicht erkannt wird, immer wieder neu erfunden, neu zusammen gesponnen und immer weiter gesucht wird. Im Gepäck haben dabei die Töchter meist nicht viel mehr als Andeutungen der Mütter, Vermutungen und ein paar vage Erinnerungen und meist das Gefühl, „das Dableiben nicht wert gewesen zu sein".
    So reiht dieses Buch Szene für Szene der Suche aneinander wie in einem Film, teilweise märchenhaft anmutend, doch meist getrieben von der not-wendigen Suchen nach der eigenen Identität.
    In diesem Buch werden sie begleitet von drei Psychotherapeuten, die die Probleme der Töchter, die ohne ihren leiblichen Vater aufgewachsen sind, einfühlsam und einleuchtend darlegen.
    Deutlich wird ein Stück Sitten- und Moralgeschichte eines ganzen Jahrhunderts, sind die Spuren des geteilten und wieder vereinigten Deutschland erkennbar. Die vorgestellten Erfahrungsberichte werden von Psychotherapeuten interpretiert und eingeordnet. Sie geben zugleich Hilfestellungen, wie betroffene Frauen Licht ins Dunkel ihrer Existenz bringen können. Hinweise und Kontaktadressen ergänzen das Buch
    H Schaaf aus Arolsen
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  2. lucille
    ·
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Zum Kuckuck mit der Vatersuche, 8. August 2012
    Von 
    Immo Lünzer (Darmstadt) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (REAL NAME)
      

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Vatersuche. Töchter erzählen ihre Geschichte (Taschenbuch)
    Ich selbst bin als Kuckuckskind mit einem anderen Papa ohne meinen leiblichen Vater aufgewachsen – und konnte ihm leider nur ein einziges Mal begegnen.
    Die Bedeutung des (echten) Vaters für den Sohn ist verschiedentlich beschrieben – aber auch für die Tochter ist es ganz wichtig, den leiblichen Veter zu kennen und zu erleben! Töchter sind bei der Erkundung ihrer Identität ebenfalls auf das Wissen um den Vater angewiesen. Das dokumentiert dieses Buch mit Lebensgeschichten von 20 Frauen, die oft von ihren Müttern belogen wurden und bei der Suche nur über wenige Anhaltspunkte verfügten. Konsequent und schonungslos gingen sie ihren immer wiederkehrenden Fragen und Zweifeln nach: Wer/Wie war er? Was von ihm steckt in mir? Wie bin ich durch ihn geprägt worden?

    Einfühlsam analysieren Psychotherapeuten die geschilderten Probleme und helfen betroffenen Frauen (und auch Männern), diese Seite ihres Lebens selbst zu erschließen.
    Adressen und Leseempfehlungen schließen diesen Ratgeber ab.

    Auch als Mann habe ich dieses Buch über die Suche nach dem Vater mit großem Interesse gelesen.

    Zum Kuckuck mit dem Verschweigen der wahren Väter – durch so viele Mütter!

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  3. Anonymous
    ·
    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Interessante Sammlung von Lebensgeschichten, 14. Dezember 2009
    Von 
    lucille – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Vatersuche. Töchter erzählen ihre Geschichte (Taschenbuch)
    Ich glaube, jede Tochter, die ohne Vater aufwächst oder aufgewachsen ist kann hier ihre Geschichte irgendwie ergänzen. Die Empfindungen ähneln sich – und es ist schön das auch von anderen zu hören. Ich würde dieses Buch den Müttern oder Großmüttern oder auch den Stiefvätern ans Herz legen, die ihre Töchter ohne den leiblichen Vater erziehen (müssen). Es ist einfach wichtig mit den Töchtern im Gespräch zu bleiben – in dem Buch könnt ihr lesen warum.
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