Vampirromane sind zum Kotzen – ein Vampirroman

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Vampirromane

Sie sind Schriftsteller – sie sind Vampire – sie haben die Schnauze voll –

Die beiden Vampire Mike und Berchtold leben und arbeiten in Berlin. Unter dem strengen Regiment ihrer Geschäftsführerin Rita schreiben sie unerträglich schmalzige Vampirromane für das einschlägige Publikum. Während Berchtold sein Leben akzeptiert hat, aber vom Schreiben eher angenervt ist, haut Mike ein Buch nach dem anderen raus und hadert dabei mit seinem Schicksal. Die Fans lieben es, die Vampire hassen es.
Und niemand, nicht mal Rita, weiß, dass die beiden als egozentrisch geltenden Schriftsteller echte Vampire sind!

Eines Tages lernt Mike in der Buchhandlung eine junge Frau kennen und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Problem: Phoebe findet Vampirromane zum Kotzen! Sie liebt richtige Thriller, spannende Bücher, alles Mögliche, aber keine Vampirromane, die auf irgendeinem Blackstone Castle in den Highlands spielen!
Schöner Mist, denn Mike muss jetzt alles tun, damit Phoebe nicht rausfindet, dass er der Urheber von Titeln wie "Leyla in den Fängen des dunklen Prinzen" ist. Hilfe! Was wird sie von ihm denken, wenn das rauskommt?

Ein Roman über Freundschaft, Liebe und das Autorenleben.

Leseprobe:
Berch orderte Rotwein und Mike schluckte heimlich ein paar Kapseln. Er sah auf die Uhr. Phoebe hatte ihm noch eine SMS mit der Adresse geschickt und dem Zusatz, dass er bis 22 Uhr noch locker vorbei kommen könne. Das musste zu schaffen sein.
»Also … Jungs.« Rita richtete sich mühsam auf. »Zum Geschäft. Die Mondrose, Berch, wie weit bist du damit?«
»Also, die ist noch nicht so ganz …«, fing Berch an, aber Rita schnitt ihm mit einer fahrigen Geste das Wort ab.
»Egal! Also, meine Lieben, ich habe nachgedacht. Es wird Zeit, dass wir unser Sortiment … erweitern.«
»Ach. Und wie, wenn man fragen darf?« Mike goss sich noch Wasser ein. Er war zu nervös zum Essen. Rita beugte sich nach vorn und legte ihre Hände mit gespreizten Fingern auf den Tisch, als würde sie nun etwas sehr Vertrauliches sagen.
»Werwölfe«, flüsterte Rita.
»Hä?« Berch leerte sein Glas und schenkte sich nach.
»Wir steigen ins Werwolfgeschäft ein. Werwölfe sind voll angesagt, seit Tw…«
»BRINGEN SIE mir bitte noch ein Wasser?«, rief Mike der Bedienung zu. »Vergiss es, Rita. So was schreib ich nicht.«
»Mensch, Mikey, mein lieber, süßer Mikey grey eyes … hör doch erst mal zu. Mondrose! Werwölfe sind immer irgendwas mit Mond. Die drehen voll durch, wenn der Mond rauskommt!«
»Nein.«
»Du musst das doch gar nicht. Berch wird das machen! Du schreibst schön weiter deine Grafen und Lords. Das kannst du so gut. Und Berch macht ab jetzt die Werwölfe. Wir brauchen einen Darsteller für die Werwolfcover.« Ritas Blick irrte suchend über den Tisch und blieb an dem Rotwein hängen. Berch stellte die Flasche außerhalb ihrer Reichweite.
»Weißt du, ich hab mich mit Mike geeinigt, dass er die Mondrose schreibt«, sagte Berch.
Rita trommelte mit den Fingern auf den Tisch.
»Und was schreibst du dann, bitteschön?«
»Berch schreibt Begehrt von einem Vampir. Er packt da paar Sexszenen rein, da stehen die Frauen drauf«, sagte Mike.
»Schön, dass du weißt, was ich demnächst schreibe«, meinte Berch. Mike warf ihm einen warnenden Blick zu. Er musste Rita von dieser Werwolfnummer abbringen.
»Okay, wie ihr meint.« Rita hielt kurz inne, dann sah sie auf und schien in Sekunden um einige Zentimeter zu wachsen. »Ich hab’s! Mike kann ab jetzt die Werwolfrolle übernehmen! Überleg doch mal, du schreibst doch die Werwolfbücher, Berch macht die Vampire, so könnt ihr dann bei Lesungen auftreten! Und Mikey, du brauchst dann kein Kostüm und musst dir keine Zähne einsetzen lassen wie Berch. Das ist doch die perfekte Aufteilung! Ja! So machen wir’s!«
»Nicht.«

Ende Leseprobe


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Vampirromane sind zum Kotzen – ein Vampirroman

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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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3 thoughts on “Vampirromane sind zum Kotzen – ein Vampirroman

  1. 1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Mal was anderes, 6. November 2015
    Von 
    leucoryx – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Vampirromane sind zum Kotzen – ein Vampirroman (Taschenbuch)
    n dem Buch "Vampirromane sind zum Kotzen – Ein Vampirroman" geht es um Mike und Bercht, die beide Vampirromane schreiben. Was jedoch niemand weiß ist, dass sie selbst tatsächlich Vampire sind. Mike ist im Gegensatz zu Bercht ein Top-Schreiber, aber er kann es mittlerweile nicht mehr leiden. Eines Tages lernt er Phoebe kennen, die Vampirromane schrecklich findet und somit für Mike eine Traumfrau darstellt. Doch wird sie hinter sein Geheimnis kommen?

    Der Schreibstil ist locker flockig und die Charaktere kommen auch witzig rüber. Die Handlung nimmt zunächst nur langsam Fahrt auf. Der Fokus liegt zunächst auf das Kennenlernen von Mike und Phoebe. Ihre Geschichte kommt mit ziemlich viel Schmalz daher und war für meinen Geschmack dann doch zu übertrieben oder um Bercht zu zitieren: "Eure Liebeskasperei ist wirklich unerträglich."
    Neben den liebevollen Charakteren kommen auch einige Tiere mit ins Spiel, so dass man eher von einem Tierroman als von einem Vampirroman sprechen könnte. Die Handlung spitzt sich zum Ende dann doch zu und findet ein geniales Finale. Es lohnt sich also dran zu bleiben. Das Buch hat eine ausgewogene Mischung aus Liebe, (P)Fantasy, Spannung, Tierliebe und Humor. Vom Titel und Cover her hatte ich zunächst etwas anderes erwartet und manche Dialoge fand ich zu lange. Aber als Genremix (und nicht als Vampirroman) betracht, kann es insgesamt überzeugen.

    Wer lustige Charaktere sucht und Genremixe mag, der ist hier an der richtigen Adresse. Eingefleischten Vampirfans empfehle ich das Buch nicht unbedingt. Eine Allergie gegen Vampire sollte man allerdings auch nicht haben. Als Tierfreund hat man hier definitiv seine Freude.

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  2. 1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Etwas andere Vampirkomödie, amüsante Wohlfühllektüre mit guter Geschichte, sympathische Charaktere, 17. November 2015
    Von 
    sabi schneider – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Vampirromane sind zum Kotzen – ein Vampirroman (Kindle Edition)
    Dieses Buch schreit mich schon an mit einem witzigen Titel und einem aussergewöhnlichen, aber cooles Cover.
    Der Klappentext weist den Weg und hat mich neugierig gemacht.
    Ich finde Vampirromane nicht zum Kotzen und diese Geschichte hat das auch nicht geändert.

    Isabells Schreibstil ist hier locker leicht und angenehm zu lesen.
    Daher war es ein schneller Genuss und hat mich gut unterhalten.

    Die Protagonisten sind sympathisch und farbig gezeichnet.
    Mike hat viel Herz und ist ein brillianter Autor, Phoebe ist total süss und hat sich in mein Herz gestohlen, sie hebt sich von anderen Mädels ab und lässt sich nicht unterkriegen. Berchthold ist witzig und ein besonderer Typ.
    Die restlichen Nebencharaktere überzeugen und runden die Geschichte ab.

    Der Plot überzeugt mit genreübergreifenden Themen, witzige Adaptionen auf bekannte Bücher von Isabells Autorenkollegen.
    Ich habe auch ein bisschen persönliches rausgelesen was toll in die Handlung eingewebt war.

    Insgesamt ein unterhaltsames amüsantes Leseabenteuer mit ziemlich menschlichen Vampiren.
    Bis zum Ende war ich voll dabei und hab viel geschmunzelt.

    Von mir gibt es 4 grossartige Sterne und gern lerne ich noch mehr von Isabell Schmitt-Egner kennen.

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  3. 1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Vampirromane sind zum Kotzen – ein Vampirroman, 21. März 2016
    Von 
    AmberStClair – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Vampirromane sind zum Kotzen – ein Vampirroman (Taschenbuch)
    Meine Meinung:
    Eine amüsante und spritzige Geschichte um zwei Vampire die Schriftsteller sind. Den Micky und Bercht sind Waschechte Vampire und schreiben Bücher über Vampire. Was dabei heraus kommt ist verdammt sehr komisch. Da der eine seine Beißerchen abfeilt, läßt der andere seine Fangzähne stehen und die Fans glauben das Brecht die sich beim Zahnarzt machen gelassen hat. Auch deren Agentin Rita ist eine abgedrehte Person, die genau darauf besteht das die beiden dieses Genre schreiben. Obwohl Micky echt mal was anderes schreiben möchte. Phoebe unterstützt ihn und die ganze Geschichte hört einfach nicht mit Katastrophen und unvorhergesehenes auf.
    Eine turbulent Geschichte einfach zu gut um das Buch weg zu legen. Selten habe ich mich so schön unterhalten und geschmunzelt über Micky und Brecht. Allerdings über Brecht der keine Katzen mag und sie hütet wie seinen Augapfel. Mit seine trockenen, witzigen Sprüche war er der Genialste.
    In allem eine wunderbare Lektüre die ich empfehlen kann!
    Lieben dank an der Autorin das ich das Buch lesen durfte!
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