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Übertragene Nähe: Aus dem Seelenleben eines Psychotherapeuten (sara reichelt)

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Psycholinguistik

Ein nicht näher benannter Seelenexperte macht sich Gedanken über all die Hilfesuchenden, die Jahr für Jahr den Weg in sein Behandlungszimmer finden. Dabei ziehen ihm idealtypische Dialoge durch den Kopf. Während der Sitzungen durchlebt er Momente der Nähe und der Distanz, des Fließens und des Stillstandes. Ganz besonders berührt ihn die letzte Phase der Psychotherapie, in der seine KlientInnen sowohl ihn und als auch ihren alten Seelenmüll entsorgen, um neu durchzustarten.

"Und plötzlich wundern sie sich selbst über sich und ihre Verweigerungen, ihre Ausweichmanöver, ihre Ausreden, ihr Beharren auf all dem Angehäuften, Angesammelten und Abgelegten. Und sie wollen mit all dem nichts mehr zu tun haben, weder mit ihm und seinen Sätzen, noch mit seinem Schweigen, seinem Lächeln oder seinen Antworten, sondern sie wollen sich voll und ganz einer einzigen Sache widmen: dem Leben, ihrem einzigen und einzigartigen LEBEN."

In einer literarischen Sprache – ohne jegliche Fachbegriffe – schildert die Schriftstellerin sara reichelt die unterschiedlichen Phasen des psychotherapeutischen Prozesses mit ihren Chancen und Fallstricken aus der Sicht eines nicht näher benannten Seelenexperten.
Dieses Sprachkunstwerk ist eine Einladung für alle, die sich sowohl für ihre eigene Innenwelt als auch für die ihres professionellen Helfers interessieren.


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  1. Amazon Kunde Amazon Kunde sagt:
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Spannend, interessant und richtig gut geschrieben, 2. November 2016
    Von 
    Amazon Kunde – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: �bertragene Nähe: Aus dem Seelenleben eines Psychotherapeuten (Taschenbuch)
    Schon auf den ersten Seiten dachte ich, dass Buch müsste ich mal meiner Freundin geben, oder meiner Cousine, und verdammt-noch-mal, gut, dass ich es endlich selbst in der Hand halte. Dieses Buch ist ein kleiner Therapeut für die Handtasche. In einer schnörkellosen Sprache zeigt Sara Reichelt eine Reihe der typischen Fragen auf, die uns letztendlich bei einem Psychotherapeuten landen lassen. Ich bin nichts wert. Ich kann mich nicht zwischen zwei Menschen entscheiden. Ich kann nicht allein sein. Die Anderen.
    Aber sie zeigt auch den Weg, den man gehen muss, damit alles wieder besser wird und dass man diesen Weg trotz allem allein geht und der Therapeut nicht einfach eine Trickkiste aufmacht, um eine Lösung heraus zu ziehen.
    Es tut manchmal weh, zu sehen, dass man mit seinen Sorgen nicht einzigartig ist, dass man vielmehr erst einzigartig ist, wenn man seinen eigenen Weg gefunden hat und ihn geht, ganz abgesehen davon, dass es weder ein Sicherheitsnetz noch einen doppelten Boden gibt.
    Sara Reichelt findet für diesen Weg schöne, starke Bilder und doch bleibt sie immer deutlich, klar und genau. Dies verleiht dem Buch eine ungeheure Stärke. Und auch genau deshalb sollte man es immer mal wieder in die Hand nehmen und nachsehen, worauf es ankommt, um nicht mit gefesselten Händen auf einem Seil zu tanzen.
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