Troubles (Empire-Trilogie 1)

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Großbritannien & Irland

Die Entdeckung eines Autors: J. G. Farrell zum ersten Mal in deutscher Sprache

1919: Major Brendan Archer, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs aus der englischen Armee entlassen, reist an die irische Ostküste, um seine Verlobte zu heiraten. Das Wiedersehen mit der Tochter des Besitzers des Hotels Majestic verläuft allerdings gänzlich anders als erhofft, zumal die Verlobte bald darauf verstirbt. In der Zwischenzeit aber hat sich der Major bereits auf die verbliebene Schar von Katzen, skurrilen Dienern und Bewohnern eingelassen und wird immer tiefer in den Sog des Verfalls des riesigen ehemaligen Prachthotels und seines polternden Besitzers Edward Spencer hineingezogen. Die brillante, von absurdem Humor durchzogene Erzählung spielt vor dem Hintergrund der entscheidenden Jahre Irlands auf dem Weg zur Teilung des Landes. Die unerschöpflichen Facetten dieses jahrhundertealten Konflikts spiegeln sich wider in den verschiedenen Standpunkten der sehr lebensnah gezeichneten Figuren.

Posthum mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet, bietet sich nun auch dem deutschen Leser die Gelegenheit zur Begegnung mit einem vollendeten Stilisten und großen Erzähler.

Pressestimmen:
›Farrells Portrait des zerfallenden Hotels und der unaufhaltsam wegbrechenden Herrschaft Englands über Irland macht Troubles zu einem der besten Bücher des vergangenen halben Jahrhunderts.‹
The Guardian

›Troubles ist Farrells Meisterwerk, es ist einfach brillant und zugleich komisch, traurig, einfallsreich, prophetisch, ungemein eigen und höchst elegant geschrieben.‹
Preisbegründung der Lost Man Booker Prize Jury

›Ein literarisch außergewöhnliches Buch!‹
Ulrich Sonnenschein, hr2, 24.06.2013

›Farell ist ein Erzähler und Charakterschöpfer erster Güte. […] Ein bewegendes, bitteres, oftmals komisches, tragisches Buch.‹
Werner von Koppenfels, Neue Züricher Zeitung, 02.07.2013

›Mit subtiler Spannung beschreibt Farrell die feinen Risse einer Welt im Umbruch. […] Humorvoll und mit erfrischender Klarheit entlarvt er die Verwirrung der Gefühle, die hinter großen Gesten steht.‹
Claudia Fuchs, Literaturen, Sommer 2013


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