Trauma und Gedächtnis: Die Spuren unserer Erinnerung in Körper und Gehirn

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Klinische Psychologie

Was ist Erinnerung, und wo wird sie gespeichert? Diesen Fragen geht der Bestsellerautor und Trauma-Experte Peter A. Levine auf den Grund. Nach 45 Jahren erfolgreicher Trauma-Forschung und -behandlung kommt er zu dem Schluss: Die einzig verlässlichen Erinnerungen sind die Erinnerungen des Körpers, die dem Bewusstsein nicht unbedingt zugänglich sind. Wir können lernen, die komplexe Interaktion zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Gehirn und Körper besser zu verstehen und so die Einstellung zu einem erlebten Trauma ändern.


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Trauma und Gedächtnis: Die Spuren unserer Erinnerung in Körper und Gehirn

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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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  1. 16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Verständlich, praxisnah geschrieben – absolut Empfehlenswert!, 17. Juli 2016
    Von 
    CSC – Alle meine Rezensionen ansehen
    (VINE®-PRODUKTTESTER)
      
    (TOP 500 REZENSENT)
      

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Trauma und Gedächtnis: Die Spuren unserer Erinnerung in Körper und Gehirn – Wie wir traumatische Erfahrungen verstehen und verarbeiten – (Kindle Edition)

    Was der Geist vergessen hat, das hat der Körper nicht vergessen…dankenswerterweise.

    Wie erinnern sich Menschen an traumatische Ereignisse? Zu dieser Frage gibt es unterschiedliche Auffassungen. Viele halten traumatische Erinnerungen für unzuverlässig und somit nicht verwendbar im therapeutischen Prozess. Andere insistieren, dass wir uns genau auf diese Erinnerungen verlassen müssen, um vergangene Erfahrungen einordnen zu können. Beide Meinungen sind laut Peter Levine richtig d.h. den bewussten Erinnerungen kann vertraut werden, aber die verlässlichsten Erinnerungen sind die die zunächst am wenigsten verlässlich zu sein scheinen: die Erinnerungen des Körpers.

    Dies sogenannte implizite Traumaerinnerung, die dem bewussten Geist nicht unbedingt zugänglich ist wurde bislang wenig erforscht als die explizite die sich beispielsweise durch Flashbacks oder intrusive Gedanken zeigt. Und doch erreicht uns vieles von dem, was wir als Erinnerung oder Gedächtnis bezeichnen, unbewusst durch Körperempfindungen.
    Auf der Basis seiner jahrzehntelangen Forschung und Erfahrung sowie mit Fallbeispielen aus der eigenen Praxis zeigt Levine das es möglich ist einen Zugang zu diesen Empfinden zu bekommen und so die Auswirkung der Erinnerung auf die Gegenwart zu verändern.
    Dieses Buch ermöglicht Traumatherapeuten und Betroffenen neue Einsichten in die Funktionsweise der Körpergedächtnisses und wie es therapeutisch in der Traumabehandlung genutzt werden kann.

    ——-

    Nachdem ich "Sprache ohne Worte" gelesen hatte, welches mir zum Großteil zu wissenschaftlich geschrieben ist, war ich auf das neue Buch gespannt. Der Titel sprach mich als Betroffene an, weil mir teilweise Erinnerungen an Traumata fehlen, sich diese aber psychosomatisch ausdrücken. Das Lesen hat zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge geführt. Das Buch enthält u.a. einige Fallbeispiele die sehr anschaulich und leicht nachvollziehbar beschrieben werden.
    Ich habe das große Glück, dass ich mit jemanden arbeiten kann der in Somatic Experiencing ausgebildet ist. Was ich erlebe stimmt mit dem überein was Peter Levine in seinen Büchern beschreibt.
    Ich kann seine Bücher nur jedem Betroffenen an Herz legen.

    Aus dem Vorwort:

    Somatic Experiencing mit seiner entschleunigten Vorgehensweise und seiner gründlichen Beachtung innerer Empfindungen und feiner Bewegungen unterscheidet sich stark von den meisten expressiven Therapien, bei denen in der Regel nach außen gerichtete Handlungen statt das eigene Felt-Sense-Erleben im Mittelpunkt stehen. Durch die Beachtung innerlicher Erfahrungen werden prozedurale Bewegungen aufgedeckt, die tendenziell unabsichtlich und reflexhaft stattfinden und an denen andere Hirnsysteme (etwa das Kleinhirn und extrapyramidale System) beteiligt sein dürften als bei absichtsvollen und willentlichen Handlungen.
    Zudem steht diese Verfahrensweise im deutlichen Gegensatz zu Therapieformen, bei denen Traumaüberlebende Impulse erhalten, ihre Traumata in allen Einzelheiten immer wieder aufs Neue zu durchleben. Hierbei besteht die Gefahr, das Tramatisierte unter bestimmten Bedingungen permanent in einem Zustand heftiger Angst und hoher physiologischer Erregung bleiben, aus dem heraus sie die Vergangenheit womöglich noch quälender erleben. Tritt dieser Fall ein, kann es gut sein, dass sich eine traumatisches Erinnerung in Verbindung mit neu erlebten Angstzuständen verfestigt und das Gefühl, von den Vorgängen im eigenen Inneren überwältigt zu werden, zusätzlich verstärkt wird.

    Dieses Buch ist voll von Fallbeispielen und ausführlichen Berichten zur praktischen Umsetzung der Prinzipien von Somatic Experiencing. Hierbei handelt es sich nicht nur um Opfer von Traumata wie Autounfällen, sondern auch um die Arbeit mit Neugeborenen, Kleinkindern, Schulkindern und aus Kriegseinsätzen heimkehrenden Soldaten. Bei dieser Art der Therapie geht es nicht in erster Linie darum, konditionierte Reaktionen auf Traumata umzulernen, sondern das Ziel ist die Erschaffung neuartiger Erfahrungen, die der überwältigend erlebten Hilflosigkeit entgegenwirken und sie durch das Gefühl ersetzen, selbst aktiv an physischen Reaktionen und Empfindungen beteiligt zu sein.
    Diese Arbeit überwindet Gefühle wie Wut, Scham, Trauer, Wut und Verlust, in denen Traumatisierte erstarrt sind, indem sie hilft den Attacken von Traumata auf den Körper ein Ende zu setzen und diese aufzulösen.
    Diese Arbeit hilft zudem, das hinter sich zu lassen, was man einen destruktiven Erklärungszwang nennt. Herr im eigenen Haus zu sein und ehemals unkontrollierbare Empfindungen und Reaktionen steuern zu können. Hierzu benötigen wir…

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  2. 7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Sehr erkenntnisreich, gute und viele Praxisbeispiele, 30. Juli 2016
    Von 
    User – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Trauma und Gedächtnis: Die Spuren unserer Erinnerung in Körper und Gehirn – Wie wir traumatische Erfahrungen verstehen und verarbeiten – (Gebundene Ausgabe)
    Auch als interessierter Laie gut verständlich und die vielen praktischen Beispielen und Übungen in dem Buch lassen sich sich gut anwenden um den Heilungsprozess in Gang zu bringen oder zu unterstützen.
    Peter Levine hat einen sehr ganzheitlichen und wohlwollenden Blick auf das Thema Trauma und auf den Menschen algeimen.
    Tolles Buch!
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  3. 3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Gute Beispiele !, 21. September 2016
    Von 
    http://www.ulrich-wolters.de – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Trauma und Gedächtnis: Die Spuren unserer Erinnerung in Körper und Gehirn – Wie wir traumatische Erfahrungen verstehen und verarbeiten – (Gebundene Ausgabe)
    Peter Levine zeigt auch in diesem Buch wieder auf, wie wichtig der Blick auf die körperliche Komponente
    einer Traumatisierung ist. Seine Beispiele geben einen sehr guten Einblick in eine erfolgversprechende
    Behandlung !
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