Staatsgewalt: Die Schattenseiten des Rechtsstaats

Sozialwesen

"Man hat mich zusammengeschlagen und auf dem Boden fixiert und dann die Spritze gegeben. Dapotum Depot 200 mg. Alle vierzehn Tage."
"Und dann, dann haben sie dich wieder zusammengeschlagen und auf dem Boden fixiert?" "Nein, dann nicht mehr. Dann haben sie es mir nur noch angedroht. Ich hab mich dann nicht mehr gewehrt."
Das erzählt Bernhard K., der nach einer Verurteilung zu sechs Monaten Freiheitsstrafe zehn Jahre lang als sogenannter "geistig Abnormer" in Strafvollzugsanstalten verbracht hat. Ein anderer, Friedrich G., hat sich gewehrt. Seither sitzt er im Rollstuhl. Ein Siebenjähriger wird vom Herrn Direktor geschlagen. Die Republik Österreich erklärt in dem vom Vater angestrengten Prozess, dass es sich um einen Arbeitsunfall handle und der Staat dafür nicht zur Verantwortung gezogen werden könne.
Diese und andere Fälle staatlicher Gewaltanwendung werden in diesem Buch auf packende Weise geschildert und die mitunter exzessive Umsetzung des staatlichen Gewaltmonopols kritisch unter die Lupe genommen.


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