Kommentare

3 Kommentare

  1. td
    ·
    5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Gutes Lehrbuch!, 14. Juni 2012
    Von 
    td – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Sobotta Lehrbuch Histologie: Unter Mitarbeit von Thomas Deller (Taschenbuch)
    Der Welsch ist neben dem Lüllmann-Rauch das Standardwerk bei mir im Jahrgang. Ich wollte mir am Anfang des Semesters beide Bücher aus der Bücherei ausleihen, aber die Abteilung Histologie war schon vollständig leer geliehen. Deswegen musste ich mir ein entsprechendes Buch kaufen. In der Fachbuchhandlung sagte man mir, dass der Welsch wegen der Bilder und der Lüllmann-Rauch wegen des Textes kaufenswert sei.
    Ich habe mich dann für den Welsch entschieden.

    So, zum Buch selbst:

    Mit diesem Buch hat man sehr gute Chancen die Histoprüfung(en) zu bestehen, weil alles drinsteht, was man braucht. Den Nachteil, den ich jedoch darin sehe ist, dass fast schon zu viel drinsteht. Das bedeutet im Klartext, dass man teilweise für ein Kapitel im Buch allein für das Durchlesen bis zu einer Stunde benötigt. Ob man dann von Verstehen sprechen kann, hängt von dem Lernenden ab. Fakt ist: Das Buch steckt voller Informationen, die möglicherweise weit über das hinausgehen, was ein Student wissen muss. So werden doch sehr häufig tiefgehende molekulare/biochemische Bezüge und Fakten genannt, die aber für den "normalen studentischen Histologen" irrelevant sind. So muss man letztlich als Filter fungieren und sich das raussuchen, was für einen selbst relevant ist und das kostet natürlich wertvolle Zeit.
    Die Texte an sich sind klar strukturiert und verständlich geschrieben. Auch die Kapitel an sich sind didaktisch sehr gut aufgezogen und gegliedert.

    Der Welsch punktet meines Erachtens sehr mit den Abbildungen. Es gibt sowohl zahlreiche lichtmikroskopische als auch eletronenmikroskopische Bilder mit Erläuterungen (z.B. Pfeile, die auf die jeweiligen zu erkennenden Strukturen zeigen). Ich habe keinen extra Atlas gebraucht und schließlich steht und fällt die Histologie mit den Bildern.

    Ich habe in der finalen Vorbereitung auf meine mündliche Prüfung wegen der Fülle und Dichte an Informationen beim Welsch jedoch das Kurzlehrbuch von Thieme hinzugezogen, um sich nochmal die wirklich relevanten Fakten zu vergegenwärtigen.

    Außerdem gibt es in jedem Kapitel kurze Bezüge zur Klinik.

    Fazit: Wer die Möglichkeit hat, sollte sich den Welsch erst einmal ausleihen und sich mit diesem Buch vertraut machen.
    Fakt ist, dass es sich um ein sehr gutes Lehrbuch handelt, in dem man aber leicht im Dschungel der Informationen versinken kann. (Informationsfilterung gehört beim Lernen mit diesem Buch dazu)
    Die Abbildungen sind klasse und verbildlichen den Lehrtext sehr gut.

    -> Auf gar keinen Fall ein Fehlkauf. Ich habe meine Prüfung mit dem Welsch sehr gut bestanden.

    (Es gibt auch ein Repititorium zu diesem Buch, was sehr kurz und prägnant ist. Nur wird es leider von Elsevier nicht mehr gedruckt. Einige hatten dieses Buch aus zweiter Hand und waren sehr zufrieden. Möglicherweise eine sehr gute Ergänzung, wenn man denn an diesen "kleinen Welsch" drankommt.)

    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

    Missbrauch melden
    | Kommentar als Link

    Kommentar Kommentar

  2. Anonymous
    ·
    4.0 von 5 Sternen
    Detailreich, aber lohnenswert!, 16. Juni 2013
    Von 
    av5x – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Sobotta Lehrbuch Histologie: Unter Mitarbeit von Thomas Deller (Taschenbuch)
    Viele beklagen sich über die Bandbreite des "Welsch"s im Fach Histologie, aber aus eigener Erfahrung kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der die Mikro- UND Makroanatomie zusammenhängend begreifen will und schon sämtliche Grundsteine für die Physiologie legen mag, die im Medizinstudium ja auch noch auf einen wartet. Es braucht eine gewisse Einlesezeit, denn (deswegen ein Stern Abzug) viele Absätze gehen mancherorts zu sehr ins Detail und andere sind wiederum eher stiefmütterlich grob gehalten, so dass es (zu Recht) das Gefühl vermittelt, man hat jetzt doch nicht alles abgedeckt zu diesem oder jenem Thema. Insofern darf natürlich nicht das Wissen aus der Makroanatomie fehlen, denn verknüpfen lässt sich dann beides richtig gut! Dennoch, nach der Eingewöhnung, habe ich dieses Werk hoch schätzen gelernt und konnte mich recht angenehm in die Physiologie begeben, da der Welsch eine sehr gute Grundlage bietet und (meiner Erfahrung nach) bereits sehr viel "vorgezimmert" hat. Zuverlässlich, mit winzigen Tücken, aber die sind verkraftbar, angesichts dessen, wie gut es mich auf sämtliche Prüfungen vorbereitet hat – ideal für jeden, der nicht auf Tonnen Kurzheftchen vertraut, sondern eben "alles" so gut wie möglich verstehen will (im Groben, denn wer es noch viel detailierter als im Welsch haben mag, studiert am Besten das Fach 😉 Das soll kein Vorwurf sein – denn "mehr" geht immer!).
    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

    Missbrauch melden
    | Kommentar als Link

    Kommentar Kommentar

  3. Anonymous
    ·
    5.0 von 5 Sternen
    gute Kombination aus Lehrbuch und Atlas, 20. Mai 2013
    Von 
    A.B. (k̦ln) РAlle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Sobotta Lehrbuch Histologie: Unter Mitarbeit von Thomas Deller (Taschenbuch)
    Wer den Welsch kauft, muss wissen, dass dieses ein sehr(!) umfassendes Lehrbuch ist. Ich persönlich stand auch vor der Wahl, das Taschenlehrbuch von Frau Lüllman-Rauch zu nehmen. Nach intensivem Vergleich entschied ich mich für den Welsch.

    Die Abbildungen haben eine gute Qualität: Dabei sind sie ausreichend groß und zeigen meist alle Strukturen, wofür man eigentlich einen separaten Atlas braucht: Das Buch ist dadurch besonders praktisch. Weiterhin verfügt dieses Buch über zahlreiche grafische Darstellungen, die Abläufe auf molekularer Ebene verständlich machen.

    Der Text ist ausführlich und gut geschrieben. Viele Tabellen sind aber auch zu ausführlich. So werden viel mehr Kollagentypen und viel mehr Details zu Proteinen aufgeführt, als nötig. Trotzdem finde ich es wichtiger, wenn die Spannbreite größer ist, immerhin wird man schon mitbekommen, was die jeweilige Uni für Ansprüche hat und kann dann aussieben.

    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

    Missbrauch melden
    | Kommentar als Link

    Kommentar Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

doFollow