SEELÖWE: Die Landung in England am 21. Juli 1940. Eine Alternative Geschichte

Militär & Kriege

Was wäre wenn?
Es ist nicht sicher, dass Hitler das Unternehmen Seelöwe, die Landung in England wirklich wollte. Aus seinem damaligen Verhalten kann eher auf eine negative Einstellung zu diesem Thema geschlossen werden. Er mischte sich nicht, wie sonst üblich, en Detail in die Vorbereitung zu Seelöwe ein.

Dieser Roman beschreibt die fiktive Durchführung des Unternehmens Seelöwe, die Vorbereitung der Landung (Teil 1), die Landung selbst und die darauffolgende Eroberung Englands (Teil 2 und eventuell 3).
Die Voraussetzungen für eine Durchführung von Seelöwe wurden sehr hoch gelegt. Der wichtigste Faktor war die Ausschaltung der RAF. Das wurde damals, sehr knapp, nicht erreicht, obwohl es möglich gewesen wäre. Der Fehler war, am 7.9.40 mit der Bombardierung Londons zu beginnen, bevor die RAF ganz ausgeschaltet war.
Dieser Zeitpunkt war der Übergang von einer taktischen Bekämpfung der Engländer, wofür die Luftwaffe relativ gut geeignet war, zu einer strategischen Bekämpfung der Engländer, wofür die Luftwaffe mangels schwerer Bomber und mangels Reichweite, insbesondere des Jagdschutzes, nicht wirklich geeignet war, und nötigerweiße scheitern musste.

Objektiv gesehen hätte Seelöwe durchaus Erfolg haben können. Nur wenige, auch damals mögliche Bedingungen wären nötig gewesen, um Seelöwe zum Erfolg zu bringen:
1. Die Planung für Seelöwe hätte als Kontingenzplanung schon im Frühjahr 1940 parallel zum Plan Gelb, dem Plan zum Blitzkrieg in Frankreich, durchgeführt werden können. Der Beginn der Landung hätte möglichst umgehend nach dem Fall Dünkirchens erfolgen müssen.
2. Zusatztanks für Me 109 Jäger hätten frühzeitig produziert werden können (technisch kein Problem).
3. Die Ausbildung mehrerer Bomberverbände als Doppelrolle im Torpedoeinsatz.
4. Beginn der Bekämpfung der RAF Infrastruktur schon Anfang Juli, statt des unsinnigen Kanalkampfes
5. Ultimative Aufforderung an die Vichy Regierung Panzer, Artillerie, Flugzeuge und Handelsschiffe der deutschen Wehrmacht zur Nutzung zu übergeben.
6. Keine Bombardierung Londons sondern Vernichtung der RAF und RN
7. Der klare politische und militärische Wille Seelöwe durchzuführen
8. Eine Landung zunächst primär als Luftlandung

Meine fiktive Geschichte setzt diese Voraussetzungen um.

Sie beginnt kurz vor der Kapitulation Frankreichs. Einige Einsprengsel haben allerdings noch ein früheres Datum, Sie erläutern einige wichtige Voraussetzungen zum Erfolg der Operation.
In dieser fiktiven Geschichte habe ich mir darüber hinaus noch erlaubt, Göring an einer Überdosis Kokain sterben zu lassen und Churchill von einem irischen Terroristen ermorden zu lassen, obwohl ich Churchill, einen genialen politischen Verbrecher und Deutschenhasser, eigentlich mag. Auf Göring jedenfalls folgte Milch, ein geborener Organisator und Pragmatiker, der mit seiner skrupellosen Tatkraft Görings Fehler vermeidet, die RAF niederkämpft und so die Voraussetzung für die Landung herstellt.


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