Qualitative Evaluation: Der Einstieg in die Praxis

Gutachten & Tests

Die Idee zu dieser Studie entstand im Oktober 2005 anlässlich der Jahres- gung der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval). Wolfgang Beywl regte dort gegenüber Thorsten Dresing, einem der Autoren der hier vorliegenden Studie an, man solle doch einmal versuchen, möglichst p- xisnah zu beschreiben, wie man unter Einsatz digitaler Transkriptionsv- fahren und der Methode der computergestützten qualitativen Datenanalyse in vertretbarer Zeit eine qualitative Evaluation durchführen könne. Man – nigte sich darauf, dass eine Schritt-für-Schritt-Beschreibung der Vor- hensweise bei einem maximalen Zeitumfang von 100 Stunden das wäre, was man benötige. So ließen sich vielleicht die bei vielen Kolleginnen und Kollegen vorhandenen Schwellenängste gegenüber qualitativen Methoden in der Evaluation überwinden. Schließlich würden viele nicht zuletzt d- halb vor qualitativen Evaluationen zurückschrecken, weil sie einen großen Zeitaufwand vermuten und die einzelnen Schritte bei qualitativen Verf- ren nicht so recht klar seien. Die Vorurteile „ausufernde Interpretationen“ einerseits und „immense Zeitbudgets“ andererseits erscheinen nicht un- rechtigt, denn in der Tat sind viele der gängigen qualitativen Vorgehensw- sen mit hohem Zeitaufwand verbunden (vgl. Flick 2006: 21) und im R- men von Evaluationen mit ihrem normalerweise engen Zeitrahmen schw- lich realisierbar. Interessant wäre es nun, möglichst praxisnah zu demons- 1 trieren, dass man auch mit einem abgekürzten Verfahren gute Resultate erzielen kann. 1 Um Missverständnisse zu vermeiden, wird hier auf den Begriff „Abkürzungsstrategie“ bewusst verzichtet. Dieser entstammt dem Umfeld der Objektiven Hermeneutik und wurde unseres Wissens von Christian Lüders (2006) in den Evaluationsdiskurs ein- bracht und u. a. von Uwe Flick aufgegriffen.Die Idee zu dieser Studie entstand im Oktober 2005 anlässlich der Jahres- gung der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval). Wolfgang Beywl regte dort gegenüber Thorsten Dresing, einem der Autoren der hier vorliegenden Studie an, man solle doch einmal versuchen, möglichst p- xisnah zu beschreiben, wie man unter Einsatz digitaler Transkriptionsv- fahren und der Methode der computergestützten qualitativen Datenanalyse in vertretbarer Zeit eine qualitative Evaluation durchführen könne. Man – nigte sich darauf, dass eine Schritt-für-Schritt-Beschreibung der Vor- hensweise bei einem maximalen Zeitumfang von 100 Stunden das wäre, was man benötige. So ließen sich vielleicht die bei vielen Kolleginnen und Kollegen vorhandenen Schwellenängste gegenüber qualitativen Methoden in der Evaluation überwinden. Schließlich würden viele nicht zuletzt d- halb vor qualitativen Evaluationen zurückschrecken, weil sie einen großen Zeitaufwand vermuten und die einzelnen Schritte bei qualitativen Verf- ren nicht so recht klar seien. Die Vorurteile „ausufernde Interpretationen“ einerseits und „immense Zeitbudgets“ andererseits erscheinen nicht un- rechtigt, denn in der Tat sind viele der gängigen qualitativen Vorgehensw- sen mit hohem Zeitaufwand verbunden (vgl. Flick 2006: 21) und im R- men von Evaluationen mit ihrem normalerweise engen Zeitrahmen schw- lich realisierbar. Interessant wäre es nun, möglichst praxisnah zu demons- 1 trieren, dass man auch mit einem abgekürzten Verfahren gute Resultate erzielen kann. 1 Um Missverständnisse zu vermeiden, wird hier auf den Begriff „Abkürzungsstrategie“ bewusst verzichtet. Dieser entstammt dem Umfeld der Objektiven Hermeneutik und wurde unseres Wissens von Christian Lüders (2006) in den Evaluationsdiskurs ein- bracht und u. a. von Uwe Flick aufgegriffen.


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