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Porridge, Pies and Pistols: Eine kulinarische Krimi-Anthologie (Kulinarische Krimianthologien)

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Großbritannien & Irland

"Den Charakter eines Menschen erkennt man daran, welchen Tee er zum High Tea wählt. Hatte ihr Vater selig immer gesagt. Ihr Gegenu?ber wählte Kräutertee. Kräutertee!"

Seit Sherlock Holmes, Miss Marple und Jack the Ripper haben wir eine genaue Vorstellung, wie Verbrechen in Großbritannien und Irland vonstattengehen. Mit ihren Küstenlandschaften, den berühmten Kirchen, den märchenhaften Schlössern und dem unablässigen Regen bieten die britischen Inseln eine traumhafte Kulisse für das perfekte Verbrechen. Kombiniert mit den mörderischen Qualitäten der landestypischen Küche – man denke nur an Bangers, Bubble and Squeak oder Haggis – ist mit "Porridge, Pies and Pistols" ein kulinarischer Krimiband erschienen, der einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.
Nach der erfolgreichen Anthologie "Muscheln, Mousse und Messer" hat die Kriminalschriftstellerin Ingrid Schmitz Ihre KollegInnen erneut gebeten Kurzkrimis mit besonderen Zutaten zu liefern. So versammeln sich zwanzig delikate Storys nebst nachkochbaren Rezepten zu einem mörderisch guten Menü.


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Porridge, Pies and Pistols: Eine kulinarische Krimi-Anthologie (Kulinarische Krimianthologien)

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  1. Buchrezensent aus-erlesen Buchrezensent aus-erlesen sagt:
    6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    .. und als Nachschlag Mord, 21. Juli 2013
    Von 
    Buchrezensent aus-erlesen (Leipzig) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 500 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Porridge, Pies and Pistols: Eine kulinarische Krimi-Anthologie (Conte Krimi) (Taschenbuch)
    Achtung Vorurteil! Englische Küche und mörderische Gedanken – das passt. Wie gesagt, ein Vorurteil. Doch sollte man sich vorsehen, wenn ein vertrauensseliger Passant an den Moher Cliffs in Irland einen Sheperds Pie anbietet. Das Gericht könnte wortwörtlich zubereitet sein.
    Oder eine altehrwürdige englische Lady – die gar keine Lady ist (wie auch immer man das selbst beurteilen will) – ihre Lebensgeschichte erzählt. Vorsicht, hinterfragen Sie jedes einzelne Detail!
    Krimischwester Ingrid Schmitz hat nach dem Erfolg von „Muscheln, Mousse und Messer“, in dem sie mörderische Geschichten aus und über Frankreich zusammengetragen hat, sich nun dem British Empire zugewandt. Den Bewohnern wird ein besonderer, schwarzer, Humor nachgesagt. Auch wenn die Autoren aus dem deutschsprachigen Raum stammen, so treffen sie immer den richtigen Ton.
    Egal, ob Schreibblockaden sie zu ihren Taten treiben oder einfach nur unverdauter Hass: Alle Opfer und auch die Täter haben eines gemeinsam. Sie töten (oder werden getötet) während des Essens, bei der Zubereitung oder durch das verzehrte Mahl.
    Das Besondere an diesem Buch sind die Rezepte am Ende der Kapitel. Denn das Opfer fällt beispielsweise nicht einfach so in sein Essen. Nicht nur das Blut spritzt. Nein auch die Soße. Und wie man die zubereitet, wird gleich mitgeliefert. Ein Rundum-Sorglos-Paket für Mörder á la Britain!
    „Porridge, pies and pistols“ ist die ideale Reiselektüre, wenn es auf die britischen Inseln gehen soll. Eine Prise Lokalkolorit, eine Messerspitze bitterböser Humor, ein Teelöffel Gift, eine Handvoll Rachegelüste und eine gehörige Portion Phantasie. Alles gut aufkochen, hin und wieder abschmecken. Und schon hat man eine lesegenussvolle Mahlzeit, die über so manchen trüben Tag hinweghilft.
    Alle Geschichten sind knackig geschrieben. Langeweile? Fehl am Platz! England, Schottland, Irland – überall wird gemordet. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Und mit den unterschiedlichsten Waffen. Die von Ingrid Schmitz in Auftrag gegebenen und hier versammelten Stories sind mit spitzer Feder geschrieben. Hier werden Kochbessesene und Krimifans gleichsam bedient. Die Rechnung zahlt der Leser mit Freuden.
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  2. Cappuccino-Mama Cappuccino-Mama sagt:
    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Mordfälle mit britischem Humor und Kochlöffel, 26. September 2013
    Von 
    Cappuccino-Mama – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Porridge, Pies and Pistols: Eine kulinarische Krimi-Anthologie (Conte Krimi) (Taschenbuch)

    Bereits zum zweiten Mal erschien im Conte-Verlag eine kulinarische Krimi-Anthologie, also eine Sammlung von Kurzkrimis. Nach dem ersten Band MUSCHELN, MOUSSE UND MESSER, in dem Frankreich der „Austragungsort“ war, ist im Band PORRIDGE, PIES AND PISTOLS nun England der Ort der Handlung. Übrigens hat auch die Herausgeberin Ingrid Schmitz einen Krimi beigesteuert.

    Was mich an diesem Buch gereizt hat? Kurzkrimis kann man so wunderbar mal eben zwischendurch lesen, zudem finde ich Rezepte in Büchern immer interessant – schließlich koche und backe ich auch. Und ein weiteres wichtiges Argument: Tatjana Kruse, eine sehr humorvolle Krimiautorin, Schöpferin des Kommissar Seifferheld, der in ihrer Heimatstadt Schwäbisch Hall ermittelt, hat eine der Geschichten geschrieben. Und diese Tatsache ließ das Buch für mich noch interessanter erscheinen.

    Das Cover:

    Das Buchcover zeigt eine Holztischplatte, auf der eine hübsche blaue Teekanne steht, aus deren Tülle (so nennt man den „Ausgießer“) es herausdampft. Farblich harmoniert die Kanne hervorragend mit der blauen Wand im Hintergrund. In der glänzenden Kanne spiegelt sich das Abbild eines Mannes, dessen Oberkörper leblos auf dem Tisch liegt.

    Die Kurzkrimis / Rezepte:

    Raoul Biltgen: Tir na nÓg (Shepherd‘ s Pies für auf die Hand)
    Eine sarkastische, makabere und recht unheimliche Geschichte, mit einer Geheimzutat im leckeren Essen.

    Ina Coelen: Teatime oder Der Mörder ist immer der Butler (Muffin-Rezepte)
    Eine Journalistin, eine hundertjährige Dame und deren Vergangenheit mit ihren drei Ehemännern, sowie ein Butler – das sind die gutgewählten Zutaten des mit dem typisch englischen, schwarzen Humors gespickten Krimis. Und die alte Dame hat sicherlich so einiges in ihrem langen Leben erlebt…

    Astrid della Giustina: Die Wiedergutmacherin (Dramstone Dinner für Katzen)
    Die Handlung ist zwar eher unrealistisch, aber das ist ja kein Minuspunkt. Eine der längeren Geschichten im Buch, die mich gut unterhalten hat.

    Gitta Edelmann: To a Haggis (Haggis, neeps und tatties)
    Schwiegermonster Elfriede macht ihrer Schwiegertochter das Leben zur Hölle und Sohnemann schweigt und hält sich vornehm zurück. Keine guten Voraussetzungen für ein gemeinsames Leben zu dritt – ob wohl einer bald ins Gras beißt und die Radieschen von unten sieht…?

    Goest and Patsch: Frau Callahans besondere Form der Gnade (Lamb Broth)
    Eine Küche mit vielen Köchinnen, ein Pastor und Bedürftige, die bekocht werden sollen (dabei würden sich die Frauen ihr Gericht so gerne selbst einverleiben…) . Ein kulinarischer Gruß aus der Hexenküche – aber Vorsicht – nicht dass das Essen im Halse steckenbleibt!

    Rita Hausen: Schreibblockade (Beef in Guinness)
    Wie überwindet eine Autorin ihre Schreibblockade? Indem sie erst einmal umfangreich recherchiert, allerdings hätte die Autorin ruhig etwas mehr ins Detail gehen dürfen. Dennoch eine sehr unterhaltsame Handlung.

    Simone Jöst: Queen mit Spleen (Queen Mary Kuchen)
    So herrlich skurril und mit Schmunzelgarantie. Auch wenn diese Geschichte nicht super spannend war, tat dies meiner Lesefreude keinen Abbruch. Mich begeisterte die Geschichte sehr mit ihrem feinen Humor. Manche der Szenen wirkten geradezu so grotesk, als wären sie aus einem Sketch entnommen. Auf jeden Fall eine meiner Lieblingskrimis im Buch.

    Wolfgang Kemmer: Sherlock Holmes und die Bockmorde von Dartmoor (Gebackene Lammhoden mit Feldsalat)
    Eine der blutigeren Krimis und mitunter gar etwas eklig. Eine gute Handlung, wenn auch nicht unbedingt einer meiner absoluten Favoriten. Der historische Krimi passt hervorragend in dieses Buch, denn mit England und Kriminalfällen verbindet man eben auch Sherlock Holmes.

    Ralf Kramp: Das Rätsel der verschwundenen Pie (Steak Pie)
    Was veranlasst eine attraktive, junge Frau, sich mit „unappetitlichen“ Männern einzulassen? Bei der Auflösung des Falls musste ich doch in mich hineinschmunzeln…

    Tatjana Kruse: Fünf-Uhr-Tee um vier (High Tea Tee)
    Kurz und knackig! Ich wurde bei diesem Krimi nicht enttäuscht (hatte ich doch besonderes Interesse am Krimi dieser Autorin) und konnte hier einen nicht sonderlich langen, dafür aber nicht weniger unterhaltsamen Krimi lesen – mitunter liegt eben in der Kürze auch die Würze – um es mal wieder kulinarisch auszudrücken.

    Heidi Moor-Blank: Bubble and Squeak (Bubble and Squeak)
    Ein leckeres Gericht, ein Ehepaar, das sich nicht mehr sehr gut versteht und ein gemeinsamer Tauchgang. Man hat bei der Sache nicht unbedingt ein gutes…

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  3. Jean Ignace Isidore Gérard - Grandville Jean Ignace Isidore Gérard - Grandville sagt:
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Die Briten kochen und morden anders…, 31. Juli 2013
    Von 
    Jean Ignace Isidore Gérard – Grandville (Südniedersachsen) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Porridge, Pies and Pistols: Eine kulinarische Krimi-Anthologie (Conte Krimi) (Taschenbuch)
    Eine Sammlung kulinarischer Krimis mit Tatorten in Großbritannien und Irland.

    Insgesamt fand ich die Sammlung sehr unterhaltend, wobei nicht alle der 20 Kurzkrimis auf gleich bleibend hohem Niveau sind.

    Meine Tipps:

    – Tír na nÓg
    – Schreibblockade
    – Frau Callahans besondere Form der Gnade
    – Sherlock Holmes und die Bockmorde vom Dartmoor
    – Bantry House Blues
    – Nachmittagstee mit Leiche
    – Freundinnen

    Die Krimis spielen mit den klassischen Vorstellungen, die man von der Insel im Allgemeinen und vom Essen im Besonderen hat. In jeder Geschichte spielt ein Gericht die „Hauptrolle“ und am Ende gibt es das Rezept dazu.

    Die Cranach, die Scones und die Muffins stehen auf meiner Liste der zu versuchenden Rezepte.
    Die „Lammhoden mit Feldsalat“ bestätigen alle bekannten Gerüchte und Befürchtungen zum Thema „Englische Küche“ und ruinieren fast den kulinarischen Gesamteindruck. Kurze Googlesuche hat bestätigt: das gibt es wirklich. Es dreht sich einem spätestens jetzt der Magen um, wenn es die Morde nicht schon vorher getan haben. Da verblasst selbst das berüchtigte Haggis.

    Kurzweilige, leichte Krimilektüre. Gut geeignet für die Überbrückung bis zur nächsten Sherlock-Staffel oder bei einer Tasse Tee an einem ungemütlichen Herbst/Winterabend. Auch am Strand kann man die Geschichten gut lesen, sind sie doch auf wenige Seiten beschränkt, da kann man zwischendurch immer mal ins Wasser zur Abkühlung hüpfen. Für alle England-Fans geeignet.

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