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  1. Warren Cucurullo
    ·
    276 von 292 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Kurz(weilig)e Begehung des Schlachtfelds, 15. August 2010
    Von 
    Warren Cucurullo – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter (Gebundene Ausgabe)
    Auf 63 Seiten nimmt sich Jörg Schönbohm Politische Korrektheit zur Brust. Er entlarvt sie als neue "lingua franca" eines Kartells, das Meinungshoheit in Presse und Politik an sich nimmt. Trotz der Knappheit seines Buchs liefert er teils ausführliche Beispiele für P.C. Obwohl die zuweilen bis ins Lächerliche grotesk sind, zeigt Schönbohm deutlich die Gefahr, die in der P.C. liegt: Man deutet Dinge bereits moralisch, noch bevor man sie objektiv erfasst hat. Moralische Korrektheit – und was das ist, das bestimmen die Tugendwächter – triumphiert über objektive Richtigkeit.

    Für Menschen, die einschlägige, ausführlichere Literatur kennen, bietet Schönbohm kaum Neues. Dennoch volle Punktzahl: Das kleine, schmucke, süffig zu lesende Büchlein eignet sich vorzüglich als Geschenk für geliebte gute Menschen, denen man zu einem Einstieg in unkonventionelle und/oder konservative Gedankenwelt helfen will. Oder als Gabe für ungeliebte Gutmenschen, die bereits beim Namen des Autors Schaum vor den Mund bekommen.

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  2. 300Gerhard
    ·
    11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    "Politische Korrektheit" als geheime Zensur, 7. Januar 2011
    Von 
    300Gerhard (Villach) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter (Gebundene Ausgabe)
    Das Buch ist zwar sehr dünn, aber es wurde alles gesagt ‚ bzw. geschrieben. Es fiel ja jedem aufmerksamen Nachrichtenverfolger auf, nur Hr. Schönbohm hat es in leicht lesbarer Form zu Papier gebracht. Keinen Bereich hat er ausgelassen; von der "Rassendiskriminierung" bis zur Gleichstellung? der Geschlechter. Auch die Auswüchse im englischsprachigen Raum werden angesprochen. Schade, daß keine anderen europäischen Sprachräume behandelt wurden. Wäre sehr interessant,was sich dort alles abspielt oder auch nicht.Auch die Probleme der vorauseilenden Zensur werden erörtert. Mit der allzu häufigen Verwendung des Begriffes ‚"political correctness" oder "gender mainstream" als Fachbegriff kann vordergründig auf geringe englische Sprachkenntnisse schließen; mit den Darstellungen aus den besagten Gebieten beweist er allerdings das Gegenteil. Die Texte besitzen einen gewissen versteckten Humor, dem man sich nicht entziehen kann. Leider ist das Ganze todernst. Alles in allem: Das Buch ist sehr empfehlenswert und sollte, ob alles richtig ist oder nicht, zum Nachdenken anregen.
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  3. Jan Luchterhand
    ·
    297 von 316 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    "Mensch" muss es gelesen haben!, 21. Juli 2009
    Von 
    Jan Luchterhand (Hamburg) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (REAL NAME)
      

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter (Gebundene Ausgabe)
    Jörg Schönbohm präsentiert hier in (sehr) kompakter Form die Auswüchse des Einflusses von Gutmenschen und Gutmenschinnen in aller Welt auf die Sprache.
    Viele tlw. abstrus anmutende Beispiele veranschaulichen, wie peinlich die sprachlichen Verenkungen sind, die jede Minderheit auf dieser Welt vor Denunzierungen und Benachteiligungen schützen sollen.
    Natürlich entwickelt sich Sprache weiter, keine Frage, aber ich selbst konnte erst kürzlich auf einer Veranstaltung einer der großen Volksparteien in Hamburg mit dem Titel "Was brachten die 68er?" erleben, wie ca. 20 Minuten diskutiert wurde, ob "Farbige" noch gesagt werden dürfe. Es ging dann hin- und her zwischen "Afroamerikanern", "Afrikanern" und "stärker pigmentierten Menschen". Hier konnte ich gut sehen, was uns die 68er (oh, fast hätte ich die 68erinnen vergessen!) neben der Friedens-, Frauen-, Antikriegs-, Antiatom- und Gegen-Rechts-Bewegung noch gebracht haben: Duckmäusertum, freiheitliche und geistige Einschränkungen auf Grund zu erwartender "Sanktionen". Aber letztendlich ist man (mensch), ähnlich wie die provozierende Polizei bei Demonstrationen, ja selbst schuld, wenn der erste Stein auf einen (oder eine) zufliegt.
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