Nazis in der DDR: Die Legende vom antifaschistischen Staat

DDR

Es ist der letzte Mythos der DDR: Bei allen Fehlern, Schwächen und diktatorischen Auswüchsen sei sie das bessere Deutschland gewesen — konsequent antifaschistisch, Hort der Verfemten des Nazi-Regimes, getragen vom Willen, mit der Vergangenheit zu brechen. Diese bis heute wirksame Legende zerstört Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, gründlich. Er entlarvt sie als Erfindung der kommunistischen Machthaber, die damit jahrzehntelang ihre Diktatur legitimierten.
Knabe zeigt, dass auch in der DDR Tausende ehemaliger Nazis in Partei und Regierung, in Parlament und Medien, in Justiz und Armee in hohen Ämtern saßen. Das Vertuschen dieses braunen Erbes, so weist er überzeugend nach, hat nicht nur das SEDRegime ideologisch gestützt. Die fehlende Auseinandersetzung mit der eigenen NS-Vergangenheit hat die ostdeutsche Gesellschaft nachhaltig geprägt — mit Folgen, die bis heute spürbar sind.


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