Nanotechnologie in der Medizin: Potential und Erwartungen im Spannungsfeld der Risiken für Mensch und Umwelt

Mensch, Technik & Umwelt

Projektarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Informationswissenschaften, Informationsmanagement, Note: 1, Hochschule für Wirtschaft Zürich (Wirtschaftsinformatik), Veranstaltung: Seminarwoche: Mensch, Technik, Umwelt , Sprache: Deutsch, Abstract: Schneller, früher und genauer sollen Krankheiten dank den Nanowissenschaften diagnostiziert werden können. Dies die Meinung internationaler Fachleute. Klar verbesserte Therapien sind – ausser zum Beispiel bei Krebs – kaum vor 2020 zu erwarten. Neben Chancen birgt die Nanotechnologie aber auch nicht vernachlässigbare Risiken wie zum Beispiel die Nanotoxizität. Die Nanotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts und steht hinsichtlich der möglichen Anwendungen noch am Anfang. In dieser Arbeit werden die Bereiche Nanotechnologie in der Medizin, Nanotoxizität und Nanopartikel, Risikoforschung und Notwendigkeit der gesellschaftlichen Diskussion thematisiert.

Medizin:
Bis 2010 erwarten Experten vor allem im Bereich der Diagnose von Krankheiten markante Fortschritte: Diagnosen werden schneller, können schon im Frühstadium einer Krankheit gestellt werden und liefern spezifischere und genauere Resultate als die bisherigen Methoden. Dank den Ergebnissen der Nanowissenschaften sollten nach Einschätzung von Experten auch Therapien zu einzelnen Krankheiten bis 2020 markant verbessert werden können. In erster Linie erhoffen sich Experten Fortschritte in der Früherkennung und Behandlung von Krebs, Herzkreislauf Erkrankungen und viralen Infektionen. Auch wenn die Möglichkeiten heute tendenziell eher über- und die Schwierigkeiten …

Nanotoxizität und Nanopartikel:
Mit der Beurteilung der Chancen als auch der möglichen Risiken der Nanotechnologie sind noch bedeutende Unsicherheiten verbunden. So ist
beispielsweise heute noch offen, wie stark der gesellschaftliche Druck auf den Einzelnen ausfallen wird, wenn nanotechnologisch verbesserte Gendiagnostik eine flächendeckende, vorausschauende Gesundheits-vorsorge ermöglichen wird. Jeder Einzelne wird sich unter Umständen viel stärker als heute mit seinem Körper befassen und die nicht immer einfache Entscheidung treffen müssen, was er über sich wissen möchte. Die Frage des Datenschutzes und der Privatsphäre wird damit zentral. Auch dürfte die Grenze zwischen Krankheit und …

Risikoforschung und gesellschaftlich Diskussion notwendig:
In der Studie Nanotechnologie in der Medizin [7] der TA –SWISS, des Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung beim Wissenschafts- und Technologierat wird die Einrichtung eines interdisziplinären, unabhängigen Fachgremiums zur laufenden Beurteilung und zur frühzeitigen Abschätzung …


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