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  1. B.B.
    ·
    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    In 24 Stunden ist alles vorbei, 2. April 2014
    Von 
    B.B. (Wuppertal) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Mörder weinen: Ein Sylt-Krimi (Taschenbuch)
    Auch der vierte Fall für die Sylter Ermittler hat mich wieder ganz in seinen Bann gezogen. Diesmal geht es um einen ermordeten Galeristen, der plötzlich mitten im feinen Kampen tot auf dem Rasen liegt. Verdächtigt werden vier Kunstsammler, die gerade Bilder bei ihm zum Verkauf anbieten. Die vier sind sehr unterschiedlich und jeder für sich ist interessant und fast selbst einen Roman wert. Ein überheblicher Autohändler, ein bescheidener Kunstmäzen, ein zwielichtiger Architekt und ein aufrechter Großgrundbesitzer. Dazu kommt wie immer bei Eva Ehley der Journalist Fred Hübner, der der Polizei auch hier mit seinen Privatermittlungen in die Quere kommt, was wie immer sehr unterhaltsam ist. Als besonders spannungssteigernd habe ich die zeitliche Enge der Erzählung empfunden. Zwischen dem ersten Mord und der Aufklärung vergehen nämlich nur 24 Stunden. Irgendwie treibt einen das beim Lesen zusätzlich an, vielleicht, weil man nicht langsamer sein will als die Kommissare. Besonders hervorheben möchte ich noch den gruseligen und extrem spannenden Schluss, wo einem plötzlich die Augen aufgehen.
    Wie auch bei den Vorgängern war es ein großes Vergnügen, "Mörder weinen" zu lesen.
    Ich warte jetzt schon auf den nächsten Band.
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  2. Sabine DB
    ·
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Sylt wie es lebt und stirbt, 9. Juni 2014
    Von 
    Sabine DB (Mainz Deutschland) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 1000 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Mörder weinen: Ein Sylt-Krimi (Taschenbuch)
    Dies ist mein erstes Buch von Eva Ehley, aber ganz sicher nicht mein letztes.

    "Mörder weinen" spielt auf Sylt und wer Sylt kennt und liebt, weiß genau in welchen Ecken die Geschichte gerade spielt.
    Ganz exakt beschreibt die Autorin, mit ganz viel Ortskenntnis, die Szenerie.

    Die Ermittler der Sylter Kriminalpolizei Sven Winterberg, Silja Blanck und Bastian Kreuzer haben alle Hände voll zu tuen.

    Zwei Morde in zwölf Stunden. Das ist viel für die beschauliche Insel.
    Der Galerist Specht wird ermordet mit einem Kunstwerk???? Oder doch nicht.
    Ein Toter auf dem Friedhof bei St.Severin. Zufall oder Plan? Gibt es einen Zusammenhang?

    Minutiös verfolgt Eva Ehley die Wege der Ermittler. Und erschwert wird das Ganze noch durch die persönliche Beziehung zwischen Silja Blanck und Bastian Kreuzer, die im Laufe der Ermittlungen einen Riss bekommt.
    Bastian lässt sich mit Siljas Freundin Judith ein, zumindest lässt das was Silja sieht darauf schliessen.

    Das passt nun aber gar nicht in die Ermittlungsarbeit.
    Sven Winterberg hat viel zu tuen, seine Kollegen zu motivieren sich dem Fall zu widmen, eine private Überraschung zu verkraften und die Fäden der Ermittlungsarbeiten in der Hand zu halten.

    Die Ermittler stoßen darauf, dass die beiden Mordopfer sich kannten. Und in ihrem Umfeld gab es doch schon einen Unfall. Ist das alles Zufall??

    Ich will nicht zuviel verraten. Nur so viel, dieses Buch fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Es nimmt einen mit in die Handlung, die Ermittlungsarbeiten und auf die zauberhafte Insel.

    Meine absolute Leseempfehlung.

    Angereichert wird der Krimi noch durch eine Leseprobe des neuen Krimis. Wie toll.

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  3. Krimi-Fee
    ·
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Gute 3,4 Sterne, 25. Juli 2014
    Von 
    Krimi-Fee – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Mörder weinen: Ein Sylt-Krimi (Taschenbuch)
    Der vierte Sylt-Krimi von Eva Ehley hat mir bisher den meisten Spaß gemacht, jedenfalls die ersten Zweidrittel. Ich fand ihn gut geschrieben, mit liebevoll ausgearbeiteten Natur- und Milieuschilderungen der Schönen und Reichen auf Sylt. Auch, dass der Roman in der Kunstszene spielte, hat mir sehr zugesagt.
    Fred Hübner finde ich immer noch unsympathisch, aber diesmal ist er wenigstens witzig und man empfindet ein klein wenig Schadenfreude bei seinem lesenswerten Rückfall in alte Zeiten, als der Champagner für ihn noch in Strömen floss.

    Was mir nicht so gut gefiel, waren die Logiklöcher und die Unwahrscheinlichkeiten bei der Auflösung. Deshalb auch der Abzug von eineinhalb Sternen. Die Beschreibung der Tat passt nicht zum Aussehen des Bildes, und die Umstände beim Absturz können so nicht passiert sein (mehr kann ich leider nicht verraten, ohne zu spoilern). In einem Krimi muss zwar nicht alles ganz und gar realtitätsgetreu sein, aber so weit abweichen von den realen Möglichkeiten sollte es nun auch nicht.

    Zeitweise fehlt auch die Spannung, das macht aber die Beschreibung der Sylter Schauplätze (für mich) wieder wett. Die Figuren sind noch immer klischeebehaftet, allerdings erträglicher als in den Vorgänger-Bänden.

    Der Krimi macht wahrscheinlich am meisten Spaß, wenn man ihn im Sylt-Urlaub liest und gleich die Schauplätze in Augenschein nehmen kann.

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