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  1. Lilli Lehmann
    ·
    6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Praxisnah und fundiert: Hervorragende Einführung!, 19. November 2012
    Von 
    Lilli Lehmann – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Künstlerisch-ästhetische Methoden in der Sozialen Arbeit: Kunst, Musik, Theater, Tanz und Neue Medien, Grundwissen Soziale Arbeit, Band 8 (Taschenbuch)
    Das Buch ist hervorragend strukturiert, sehr gut und flüssig zu lesen, theoretisch fundiert und gleichzeitig mit kompetentem und leicht auf die eigene Arbeit zu übertragendem Praxisbezug.

    Wenn nicht schon vorher, wird einem spätestens bei der Lektüre der spannenden und gut geschriebenen Einführung in Teil I klar, warum die künstlerisch-ästhetischen Methoden so wichtig für die Zielgruppenarbeit so wichtig sind. Außerdem ist man (endlich) fähig, dies auch Vorgesetzten, Geldgebern und Zielgruppen (bzw. deren Umfeld) gegenüber zu begründen.

    Vorgestellt und diskutiert werden u.a. Kreativitätstheorien, Kompetenzmodelle, Annahmen zur Wirksamkeit und Einblicke in den Forschungsstand, sowie Grundlagen der Didaktik und Hilfen zur Konzepterstellung – alles fundiert und trotzdem einfach nachzuvollziehen.

    Das Buch deckt durch geschickten Aufbau das Feld optimal ab: Im Gegensatz zu den bisherigen Veröffentlichungen zum Thema, die eher additiv Best-Practise-Beispiele vorstellen, haben die Autoren dieser Publikation die Beiträge zu den unterschiedlichen Medien (Kunst, Musik,Theater, Tanz/Bewegung und Neue Medien – siehe Titel) im zweiten Teil optimal aufeinander abgestimmt.

    Diese Beiträge sind jeweils nach dem gleichen Schema aufgebaut: Sie vermitteln dabei jeweils ein anderes Medium (Kunst, Musik etc.) mit begründetem Bezug zur Sozialen Kulturarbeit, führen in die Arbeit mit einer bestimmten Zielgruppe ein (Kinder, Jugendliche, Erwachsene mit Behinderungen, Senioren), stellen jeweils eine zentrale „große“ Methode vor (Werkstattmethode, Projektmethode …) und veranschaulichen dies durch konkrete Praxisbeispiele. Wie in der Einleitung erklärt, erhält man so eine gute Bandbreite von Informationen, Methoden und Tools, um dies in der eigenen Praxis direkt anzuwenden oder ggf. anders zu kombinieren. Wer nur an einem der Medien interessiert ist, profitiert trotzdem von den anderen Beiträgen, weil die dort enthaltenen Infos auf das eigene Medium übertragen werden können.

    Als weiteres Plus: Ein Riesenfundus für vertiefende und spezialisierende Literatur wird in den ausführlichen Literaturempfehlungen am Ende jedes Kapitels zur Verfügung gestellt.

    Für mich ist diese Publikation ein zentrales Grundlagenwerk geworden. M.E. sollte dies auf alle zutreffen, die mit Zielgruppen künstlerisch-ästhetisch arbeiten oder dies wollen (Studierende und Praktizierende: Sozialarbeiter, Pädagogen, (Tanz-)Therapeuten, Geragogen …).

    Fazit: Diese Publikation gibt als Ganze einen wunderbaren Überblick und handfestes Material für den sofortigen Einsatz in der eigenen Praxis. Sie kann aber auch als Nachschlagewerk benutzt werden, um einzelne Themen gezielt herauszugreifen. Uneingeschränkt empfehlenswert!

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