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  1. Sternenstaub
    ·
    120 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    2.0 von 5 Sternen
    Enttäuschender Abschluss der Trilogie, 4. November 2014
    Von 
    Sternenstaub – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Kinder der Freiheit: Roman (Jahrhundert-Trilogie, Band 3) (Gebundene Ausgabe)
    Inhalt:

    Kinder der Freiheit ist der dritte Teil einer Trilogie die unser Jahrhundert beschreibt . Von der Oktoberrevolution, über die Ermordung Kennedys , dem Mauerfall, bis hin zum ersten schwarzen Präsidenten der USA . Im Mittelpunkt stehen vier Familien die über Generationen hinweg, diese Ereignisse in der Sowjetunion, Großbritannien, den USA und Deutschland ( auf beiden Seiten ) erleben.

    Meine Meinung :

    Den ersten Teil dieser Buchreihe fand ich toll . Ich habe Ethel bewundert, Maud verehrt, mit Billy gelitten und Fitz verachtet . In Winter der Welt habe ich ihre Entwicklung und Lebenswege mit Spannung weiterverfolgt und deswegen großzügig über manch langatmige Stelle hinweggesehen .

    Kinder der Freiheit ist schlichtweg eine Enttäuschung . Die Gefühle die Follett zu Beginn der Trilogie mit seinen Figuren in mir wecken konnte, fehlten mir hier völlig. Ich fand leider keinen Zugang zu den Enkeln von Ethel, Maud, Lew und Grigori von denen einige zu völligen Nebenfiguren mit Bettgeschichten degradiert wurden, um die , und das muss man ehrlich sagen, hervoragend recherchierte geschichtlichen Ereignisse, stattfinden zu lassen.
    In mir erweckte das Buch den Eindruck Herr Follett wollte unbedingt einen Abschluss bekommen . Mir waren die ersten Jahre viel zuviel ausgeschmückt und die restlichen zusammengerafft so das manches einfach nur angerissen wurde, weil es sich der Autor nun mal vorgenommen hat und geschichtlich dazu gehört . Die Ereignisse werden schön verpackt von den Nachkommen der wirklich bezaubernden und so vertrauten Figuren der ersten beiden Bände , die allerdings mit ihren ständig wechselnden Partnern und manchmal sehr detailgetreuen Beschreibung ihres Sexuallebens leider einfach nur Personen des Buches bleiben . Ohne für mich wirklichen Tiefgang. Überhaupt hatte ich das Gefühl von einem geschichtlichem Ereignis zum nächsten, jeweils im Bett eines anderen Protagonisten zu landen . Mir war das für so ein Buch wirklich ein bisschen zu viel, einfach weil es fast vordergründig war und leider auf Kosten der Personen ging, die für meinen Geschmack etwas mehr Aufmerksamkeit verdient hätten, denn die Ansätze zu ihren Charakteren waren hervorragend . Am besten gefielen mir Tanja und Wassili, die es schafften einen Eindruck bei mir zu hinterlassen.

    Alles in allem denke ich für Leute die gerne Geschichte kurzweilig präsentiert haben möchten, mit einer netten Geschichte drumherum, sicher zu empfehlen . Für Follett Fans ein Muss weil es dazugehört . Für Liebhaber dieser ersten beiden Bände sicherlich auch, aber einfach nur der Vollständigkeit halber .

    Leider ein enttäuschender Abschluss einer so großartig beginnenden Geschichte .

    Das Buch bekommt von mir zwei von fünf Sternen .

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  2. Moroe
    ·
    122 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Ein gutes Buch mit Schwachpunkten, 1. Oktober 2014
    Von 
    Moroe – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Kinder der Freiheit: Roman (Jahrhundert-Trilogie, Band 3) (Gebundene Ausgabe)
    Der dritte Band der Jahrhundert-Saga lässt sich super lesen, und es ist mir schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen. Ich habe viele Details zu den historischen Ereignissen der Jahre 61 bis 89 erfahren. Dennoch bin ich ein wenig enttäuscht von der Geschichte, denn mir fehlt – vor allem im Vergleich zu den ersten beiden Bänden – die Ausgewogenheit in der Erzählung.

    Ich war begeistert, wie Follett in den ersten beiden Bänden die historischen Ereignisse der ersten Häfte des 20. Jahrhunderts und reale Personen dieser Zeit mit den Leben der Protagonisten aus Russland, England, Deutschland und Amerika verknüpft. Die Handelnden stammten aus unterschiedlichen sozialen Schichten, so dass der Leser die Geschnisse aus unterschiedlichen Perpektiven "erleben" konnte.

    Das ist im dritten Teil leider nicht mehr so. Die Hauptfiguren – Enkel der Protagonisten aus Band 1 – stammen zwar teilweise aus dem "einfachen Volk", machen aber im Verlauf der Geschichte Karrieren, die sie fast ausschließlich zu Mitgliedern der Elite machen. Als Berater hochrangiger Politiker, Popstars, Schauspieler oder Journalisten sind die Hauptfiguren bei vielen bedeutenden Ereignissen live dabei. Das ist zum einen ein wenig unglaubwürdig, zum anderen werden die Ereignisse zu sehr aus ähnlichen Perspektiven geschildert. Wo sind das einfache walisische Dienstmädchen oder der russische Arbeiter hin? Ach ja, selbst die haben Karriere gemacht. Ethel Williams sitzt inzwischen im Oberhaus und Grigori Peshkov genießt seinen wohlverdienten Ruhestand als Mitglied der oberen sowjetischen Mittelschicht.

    Ein weiterer Schwachpunkt ist die Unausgewogenheit im Erzählstrang. So werden auf den ersten 800 Seiten (von 1200) die Ereignisse von 1961 bis 1968 geschildert. Deswegen wird später etwas durch die Geschichte "gehetzt". Außerdem liegt ein deutlicher Schwerpunkt der Erzählung auf der Handlung in Amerika. Der Rassismus und die Bürgerrechtsbewegung sind ein wichtiges Thema, dass auch sehr gut und einfühlsam erzählt wird, und auch die politische Situation in den USA wird gut geschildert. Leider sind die Erzählstränge so umfangreich, dass die Ereignisse der anderen Länder zu Nebenschauplätzen werden. Russland und zum Teil die DDR bekommen durch den kalten Krieg sowie die Themen Kommunismus und Stasi noch etwas Aufmerksamkeit, aber ich hatte den Eindruck – etwas überspitzt gesagt – dass in England und vor allem in der BRD 30 Jahre lang nichts passiert ist. Das finde ich schade, denn in den ersten beiden Bänden schien mir das Verhältnis noch ausgewogener. Liegt aber vielleicht auch daran, dass der Hauptschauplatz der beiden Weltkriege nun mal Europa war.

    Trotz der Kritik würde ich das Buch weiter empfehlen. Weil es ein gutes Buch ist. Allerdings waren die ersten beiden Bände tolle Bücher.

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  3. Petra Donatz
    ·
    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Rezi der kompletten Trilogie, 12. August 2015
    Von 
    Petra Donatz – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Kinder der Freiheit: Roman (Jahrhundert-Trilogie, Band 3) (Gebundene Ausgabe)

    Gastrezension von Karl
    Klappentexte
    Sturz der Titanen
    Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert.
    Das zwanzigste Jahrhundert ist längst schon Geschichte geworden. Wie in seinen großen histori-schen Romanen entwirft Ken Follett in “Sturz der Titanen” ein gewaltiges Panorama einer ganzen Epoche, deren Dramatik alles Vorangegangene in den Schatten stellt: Europa 1914.
    Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die unter den politischen Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen dem Aufstieg der Arbeiterschaft und dem Nieder-gang des Adels. Und zwei Brüder aus Russland, von denen der eine zum Revolutionär wird, während der andere in der Fremde sein Glück sucht. Ihre Schicksale verflechten sich vor dem Hintergrund ei-nes heraufziehenden Sturmes, der die alten Mächte hinwegfegen und die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird.
    England. Ethel Williams, Kind einer Bergmannsfamilie aus Wales, ist Dienerin im Haus von Earl Fitz-herbert. Als sie von ihm ein Kind erwartet, wird sie in Schande entlassen. Aber Ethel lässt sich nicht entmutigen und beginnt für die Rechte der Frauen zu kämpfen.
    Deutschland. Anders als sein konservativer Vater sehnt sich Walter von Ulrich nach einem demokra-tischen Deutschland. Als Militärattaché in London verliebt er sich Hals über Kopf in die emanzipierte Lady Maud. Am Tag vor der deutschen Kriegserklärung an Russland heiraten sie heimlich. Aber der beginnende Konflikt reißt die Liebenden auseinander.
    Russland. Grigori und Lew Peschkow wachsen als Waisen auf. Während der rechtschaffene Grigori zum Revolutionär wird, gelangt sein leichtfertiger Bruder in Amerika zu Reichtum. Doch dann hat Lew keine Wahl, als sich zur Armee zu melden, und kehrt so als Soldat in die Heimat zurück.

    Winter der Welt
    Es ist eine Zeit des Umbruchs, eine Zeit der Finsternis. Aber auch der Hoffnung, die selbst das tiefste Dunkel erfüllt.
    Während sich die Lage in Europa gefährlich zuspitzt, versuchen drei junge Menschen heldenhaft ihr Schicksal zu meistern: Der Engländer Lloyd Williams wird Zeuge der Machtergreifung Hitlers und entschließt sich gegen den Faschismus zu kämpfen. Die deutsche Adelige Carla von Ulrich ist entsetzt über das Unrecht, das im Namen des Volkes geschieht, und geht in den Widerstand, während die lebenshungrige Amerikanerin Daisy nur vom sozialen Aufstieg träumt – und eine bitterböse Überraschung erlebt!
    Liebe und Hass, Anpassung und Widerstand bilden ein schicksalhaftes Geflecht vor dem großen Panorama des Zweiten Weltkriegs, der dramatischen Zeitenwende des zwanzigsten Jahrhunderts.

    Kinder der Freiheit
    Deutschland nach dem Mauerbau: Rebecca Hoffmanns Welt in Ostberlin scheint in Ordnung zu sein – bis sie durch Zufall erfährt, dass der eigene Mann sie seit Jahren im Auftrag der Stasi bespitzelt. Als sie ihn zur Rede stellt, begeht sie einen verhängnisvollen Fehler, den sie und ihre Familie ihr Leben lang bereuen sollen.
    – In den USA erlebt George Jakes als Vertrauter von Justizminister Robert Kennedy hautnah den Kampf der Bürgerrechtsbewegung gegen Rassismus, Intoleranz und Ungerechtigkeit – und bekommt am eigenen Leib zu spüren, was es heißt, ein Farbiger zu sein.
    – Cameron Dewar ist Republikaner, aber auch er kämpft unbeirrt für seine Überzeugungen. Als CIA-Agent muss er sich in einer Welt aus Täuschung, Lügen und Intrigen zurechtfinden.
    – Ähnlich geht es Dimka Dworkin, dem jungen Berater von Nikita Chruschtschow, als sich Sowjetunion und USA in einen Konflikt stürzen, der die Welt an den Rand des Atomkriegs führt. Seine Schwester Tanja begibt sich als Journalistin an die Brennpunkte des Geschehens, von Moskau über Kuba bis nach Prag und Warschau – dorthin, wo Weltgeschichte geschrieben wird.
    Der in sich abgeschlossene Roman erzählt die miteinander verbundenen Schicksale von Menschen aus Ost und West vor dem Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen vom Anfang der Sechziger- bis zum Ende der Achtzigerjahre.

    Über den Autor
    Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als „geborener“ Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu „geformt“. Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren – die zutiefst religiösen Folletts erlaubten ihren Kindern zudem weder Fernsehen…

    Meine Meinung

    Story
    Drei Bücher, über 3200…

    Weitere Informationen

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