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Imperium: Roman (Cicero 1)

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Italien

Macht will ein Imperium

„Pompeji“ war ein internationaler Triumph. Robert Harris versteht es wie kein Zweiter, die Antike mit Leben zu füllen und die Gegenwart in einem Roman zu beschreiben, der vor zweitausend Jahren spielt. Im Mittelpunkt von „Imperium“ steht ein gerissener, mit allen Wassern gewaschener Anwalt und geborener Machtpolitiker: Marcus Tullius Cicero.

Ein unbekannter junger Anwalt – hochintelligent, sensibel und enorm ehrgeizig – betritt das Zentrum der Macht. Er hat nur ein Ziel: Er will nach ganz oben. Der Fall eines Kunstsammlers, der vor der Willkür eines skrupellosen und gierigen Gouverneurs fliehen muss, kommt ihm da gerade recht. Der Gouverneur hat einflussreiche und gefährliche Freunde im Senat, und sollte der Anwalt den Fall gewinnen, würde er die gesamte alte Machtclique zerschlagen. An die Niederlage wagt er nicht zu denken, sie könnte ihn das Leben kosten. Eine einzige Rede kann über sein Schicksal und die Zukunft einer Weltmacht entscheiden, doch seine gefährlichste Waffe ist das Wort.
Die Weltmacht am Scheideweg ist Rom. Der Name des jungen Anwalts ist Marcus Tullius Cicero, Außenseiter, Philosoph, brillanter Redner und der erste Politiker modernen Stils.

Ein topaktueller Roman im historischen Gewand.

M. Tullius Tiro ist 24 Jahre alt, als er, ein auf Ciceros Familiensitz nahe Arpium geborener Haussklave, in die persönlichen Dienste des späteren Redners und Staatsmannes tritt. Das ist Cicero noch ein junger, ehrgeiziger römischer Rechtsanwalt, der an nervösen Erschöpfungszuständen leidet und keineswegs jene imposante Stimme besitzt, die ihn später auszeichnen wird, sondern im Gegenteil eher zum Stottern neigt: „Kaum jemand“, heißt es im Roman Imperium des britischen Experten für historische Thriller Robert Harris, „hätte auf meine und seine Zukunftschancen besonders viel gegeben.“

Wie wir aus der Geschichte wissen, kam alles anders. Cicero kam in Besitz von „imperium“, dem lateinischen Wort für Macht, und er wurde zu einer der prägenden Gestalten des römischen Reichs. In seinem Windschatten macht auch Tiro Karriere — als jener Mensch, der wohl die längste Zeit mit Cicero zusammen verbracht hat und bis zu dessen Tod bei ihm bleibt. Er schreibt dessen Reden und Gedichte nieder, und er erfindet eine Kurzschrift, die es ihm erlaubt, alle Debatten im Senat in Echtzeit aufzuzeichnen. Nach dem Tod seines Herren zieht Tiro sich auf einen Bauernhof in der Nähe von Puteoli bis in sein hundertstes Jahr gelebt haben soll. Hier schreibt er die Geschichte Ciceros nieder, wie dieser es gewollt hat. So erzählt es Harris. Und er erzählt es aus der Retrospektive des Hundertjährigen, der verfolgt, wie der Anwalt durch einen prominenten Fall, in den auch einflussreiche Senatsmitglieder verwickelt sind, zu einem der mächtigsten Männer des Reiches wird.

So wächst Imperium im Verlauf der Handlung zu einer Parabel über die Verführungskraft der Macht und über die Verführungskraft der Worte, die über Aufstieg und Fall von Menschen entscheiden kann. Ein spannendes, raffiniert geschriebenes und hochaktuelles Buch, gekleidet ins historische Gewand der Toga — unbedingt empfehlenswert nicht nur für Leser, die von Pompeji begeistert waren. –Thomas KösterMacht will ein Imperium

„Pompeji“ war ein internationaler Triumph. Robert Harris versteht es wie kein Zweiter, die Antike mit Leben zu füllen und die Gegenwart in einem Roman zu beschreiben, der vor zweitausend Jahren spielt. Im Mittelpunkt von „Imperium“ steht ein gerissener, mit allen Wassern gewaschener Anwalt und geborener Machtpolitiker: Marcus Tullius Cicero.

Ein unbekannter junger Anwalt – hochintelligent, sensibel und enorm ehrgeizig – betritt das Zentrum der Macht. Er hat nur ein Ziel: Er will nach ganz oben. Der Fall eines Kunstsammlers, der vor der Willkür eines skrupellosen und gierigen Gouverneurs fliehen muss, kommt ihm da gerade recht. Der Gouverneur hat einflussreiche und gefährliche Freunde im Senat, und sollte der Anwalt den Fall gewinnen, würde er die gesamte alte Machtclique zerschlagen. An die Niederlage wagt er nicht zu denken, sie könnte ihn das Leben kosten. Eine einzige Rede kann über sein Schicksal und die Zukunft einer Weltmacht entscheiden, doch seine gefährlichste Waffe ist das Wort.
Die Weltmacht am Scheideweg ist Rom. Der Name des jungen Anwalts ist Marcus Tullius Cicero, Außenseiter, Philosoph, brillanter Redner und der erste Politiker modernen Stils.

Ein topaktueller Roman im historischen Gewand.


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Imperium: Roman (Cicero 1)

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Autor: Martin Osman Hamann »

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  1. 22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Bitte mehr davon!, 17. Juni 2008
    Von 
    Pyrrhon (Wien) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Imperium (Cicero, Band 1) (Taschenbuch)
    Ein genialer Roman über die Zeit des ersten vorchristlichen Jahrhunderts im alten Rom und über Marcus Tullius Cicero, den berühmten Anwalt, Redner und Politiker, dessen berufliche und politische Laufbahn der Leser miterleben darf. Alle großen Personen der Geschichte der Zeit kommen zum Zug: Cicero selber, Pompeius, der große Feldherr, der steinreiche Crassus, Gaius Julius Caesar, der berüchtigte Gaius Verres, der berühmte Redner Hortensius Hortalus und natürlich Catilina, Ciceros großer Gegenspieler.
    Harris gelingt es ganz wunderbar, das Leben in Rom nachzufühlen und spannend darzustellen. Der Leser gewinnt Einblick in das Familienleben, das gesellschaftliche Leben und vor allem in das politische Intrigenspiel. Und das ist gewaltig, das hat es in sich: Bündnisse werden geschmiedet, Verrat begangen, List und Trug sind an der Tagesordnung. Cicero ist ein "homo novus", heute würde man sagen: Quereinsteiger, was ihm die politische Karriere nicht gerade leicht macht. Darf man Harris (und seinen Quellen) glauben, ist Cicero ein durchaus integerer Mensch, Politiker und Anwalt (soweit letzteres keine contradictio in adjecto darstellt). Und er war schlau.
    Das einzige Problem für mich war, dass ich nicht genau die Unterscheidung treffen konnte zwischen geschichtlicher Tatsache und Fiktion.
    Und so wünscht man sich schon während des Lesens eine Fortsetzung der derart spannend und lebendig dargestellten Geschichte in alle anderen Epochen, ganz gleich, welche – bis in unsere Gegenwart.
    Der einzige Kritikpunkt, den ich anzubringen habe: die berühmte Catilinarische Verschwörung wird nur angedeutet, die Geschichte wird aber nicht zu Ende gebracht. Die berühmten Reden gegen Catilina fehlen! Auch die weitere Geschichte um Cicero, das Triumvirat (wo er nicht mitmachen wollte) und sein Ende bleiben unberücksichtigt. Schade.
    Insgesamt ist dieser Roman ein geniales Werk, lebhaft und spannend geschrieben – man verlangt nach mehr.
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  2. 22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ein historischer Politthriller, 13. März 2008
    Von 
    Mario Pf. (Ober̦sterreich) РAlle meine Rezensionen ansehen
    (HALL OF FAME REZENSENT)
      
    (TOP 1000 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Imperium (Cicero, Band 1) (Taschenbuch)
    Nach Pompeji hat Robert Harris mit Imperium seinen zweiten historischen Thriller aus dem alten Rom vorgelegt, dessen Geschichte jedoch in der früheren römischen Republik angesiedelt ist und den Beginn der Karriere des unvergleichlichen größten Redners und Kämpfers für die Republik, Markus Tullius Cicero präsentiert.

    So ist Cicero am Beginn seiner Karriere schwächlich, kränklich und ein Stotterer, der keine großen Aussichten auf Erfolge zu haben scheint, doch durch Reisen zu einigen der größten Rhetorikmeister seiner Zeit beginnt er sich zu einem wortgewaltigen Redner zu entwickeln, der sich durch die Heirat mit einer vermögenden Römerin auch Zugang zum Senat verschafft und bald in diesen gewählt wird. Doch der Politiker Cicero ist auch Rechtsanwalt und so tritt eines Tages der Kunstsammler Sthenius von Thermae an ihn mit der Klage heran vom sizilianischen Statthalter Gaius Verres beraubt worden zu sein. Trotz stichhaltiger Beweise scheint der Fall aussichtslos, da Verres nicht nur die mächtigsten Männer Roms, sondern mit Hortulus Hortensius auch den besten Anwalt der Stadt. Dabei könnte ihn eine Anklage womöglich weit mehr kosten als seine Karrierechancen und das alles für einen Mann, der nicht einmal wahlberechtigter Bürger Roms ist…

    Trotz der vorgegebenen Geschichte ist Imperium hochspannend und besteht aus mehreren voneinander getrennten Kapiteln, die Ciceros Aufstieg bis zum Konsul beleuchten, wobei natürlich auch sein späteres Schicksal perfekten Romanstoff hergegeben hätte und Robert Harris in Interviews zugegeben hat, dass er sich die Option für mögliche Fortsetzungen für eine vollständige Cicero-Trilogie über dessen Aufstieg und Fall zumindest offen hält. Im Laufe seiner Karriere verwickelt sich Cicero immer mehr in die Machenschaften des Pompejus Magnus und macht sich mächtige Feinde, denn je näher er der Macht und seinem Endziel kommt, dem Konsulsamt, desto mehr ist er auch bereit von seinen anfänglichen Prinzipien abzuweichen und die "Hilfe" seiner Unterstützer anzunehmen.

    Beinahe wie für Robert Harris Bücher typisch hätte auch Imperium das "gewisse Etwas" fehlen können, doch diesmal geht Harris Rechnung auf und die Handlung braucht keinen besonderen zündenden Moment, sie ist perfekt so wie sie ist. So spannend können Politthriller und Geschichte sein. Der Plot garantiert Hochspannung, konzentriert sich auf das wesentliche, ohne das Alltägliche aus den Augen zu verlieren und erzählt die Geschichte aus der Sicht von Ciceros Assistenten und Sklaven Tiro. Die Charaktere sind tadellos ausgearbeitet und damit eine nennenswerte Verbesserung gegenüber Pompeji, das es weniger geschafft hat zu begeistern.

    Fazit:
    Beanstandungslos der bisweilen beste Robert Harris-Thriller und zugleich ein kongenialer historischer Politthriller mit reizvollen Plot, der beweist wie spannend Politik und Geschichte sein können.

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  3. 6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ein gelungenes Werk, 14. September 2010
    Von 
    CharO (Berlin) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (VINE®-PRODUKTTESTER)
      

    Rezension bezieht sich auf: Imperium (Cicero, Band 1) (Taschenbuch)
    Inhalt:
    Kein Lateinschüler kommt an den Briefen Ciceros vorbei, die er an seinen lebenslangen Freund Atticus schrieb. Und eigentlich sollte kein Schüler, egal welche sprachlichen Präferenzen er hat, an dem Politiker Cicero vorbeikommen. Er war aber auch Anwalt, Schriftsteller und Philosoph. Letztendlich war er durch seine verschiedenen Tätigkeiten einer der besten Redner, die in der Antike das Forum bevölkerten.
    Hingegen ist Tiro nur sehr wenigen Menschen ein Begriff. Er war Ciceros Sklave, Sekretär und enger Vertrauter. In diesem Zusammenhang erfand er eine Kurzschrift, die es ihm erlaubte wichtige Gespräche in Windeseile zu notieren. Cicero schrieb hierzu einmal selbst an Tiro: ‚Deine Dienste an mir sind nicht zu zählen(…)‘ (Brief vom 7.11.50 v.Chr., zitiert nach Harris, Imperium, 2008). Seine Notizen ermöglichten aber auch die posthume Veröffentlichung sämtlicher Reden und Briefe des römischen Politikers. Weiterhin soll Plutarch eine Biografie genutzt haben, die Tiro verfasst hatte. Leider ist diese heute nicht mehr erhalten. An diesem Punkt setzt Robert Harris mit seinem Buch ‚Imperium‘ an.
    In seinem Roman kommt Tiro zu Wort und beschreibt wichtige Ereignisse aus Ciceros Leben. Auf fast 500 Seiten behandelt er besonders Ciceros Aufstieg zum Senator, die Senatorenzeit und die Zeit als Prätor. Die Beschreibung endet mit dem Gewinn der Konsulatswahlen.
    Was sich hier so linear anhört ist ein stetiges Hin und Her. Cicero war ein Redner, der sich blitzschnell auf ein anderes Publikum einstellen konnte und dieses häufig für sich gewonnen hat. Genauso schnell musste er politischen Entscheidungen treffen oder seine Taktik ändern. Tiro berichtet aber ebenso von den Affären anderer Politiker, von Bestechungen und Morden. Bei der Beschreibung ist es ihm aber wichtig häufig die missliche Lage darzustellen, in der Cicero (nach Harris) häufig gesteckt hat. Persönliches Interesse oder die persönliche Meinung mussten oft dem politischen Kalkül weichen. Konflikte sind in solchen Fällen nicht weit entfernt.

    Sprache und Stil:
    Robert Harris schreibt in einem sehr klaren Stil, der durch sehr viele Dialoge gekennzeichnet ist. Diese Dialoge wirken harmonisch und in keiner Weise hölzern. Sie tragen zur Belebung der Geschichte sehr stark bei und unterstützen das Gefühl des Lesers, dass er sich direkt im Geschehen befindet. Dafür sorgt auch die Perspektivwahl. Aus meiner Sicht gelingt es dem Autor in hervorragender Art und Weise die historischen Fakten mit seinen eigenen Ideen zu verknüpfen. Es erscheint alles logisch und nicht konstruiert. Zudem ist die Handlung sehr spannend aufgebaut. Der Leser fiebert geradezu einer nächsten Rede des Senators entgegen und wartet gespannt auf die Wahl in das nächste politische Amt. Hier wird auch die gute Recherchearbeit von Harris deutlich. Er bindet die überlieferten Reden und Zitate sehr schön in den restlichen Text ein.
    Da es sich weiterhin nicht um einen sehr metaphernreichen oder poetischen Text handelt, kann man das Werk recht zügig lesen.

    Fazit:
    Aus meiner Sicht handelt es sich hier um ein hervorragendes Werk. Dem Autor gelingt es auf leicht zugängliche Weise dem Leser die Antike und die Person Cicero näher zu bringen. Dabei fehlt es dem Buch nicht an Spannung, Intrigen, Verrat und Macht.

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