Herrschaft durch Sprachherrschaft?: Was uns die Psycholinguistik über die "Macht der Wörter" sagen kann

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Psycholinguistik

Die Frage, inwiefern die Sprache das Denken fördert oder hindert ist so alt wie die Sprachwissenschaft selbst. In den letzten hundert Jahren entwickelte sich diese Auseinandersetzung zu einer Angst, durch eine manipulative Sprache Opfer einer Manipulation von Gedanken und Gefühlen zu werden. Sprachkritiker warnen vor einer „Herrschaft durch Sprachherrschaft“, einem manipulativen Gebrauch von Sprache durch Politiker und Wirtschaftsbosse. Sprachkritik, die sich mit dieser „Macht der Wörter“ befasst, ist jedoch bisher fast ausschließlich frei vom Einbezug empirischer Beweise für ihre Thesen.
Diese wissenschaftliche Abhandlung greift Ergebnisse der Psycholinguistik auf, also dem Teil der Sprachwissenschaft, der sich mit sprachlichen Repräsentationen im Gehirn und ihren Zusammenhang zu anderen Teilen der Kognition beschäftigt, und bringt diese in die sprachkritische Diskussion ein. Dazu wird die Sprachkritik zunächst vorgestellt und ihre wichtigsten Thesen der Sprachkritik zur Macht der Wörter formuliert. Anschließend werden die Ergebnisse der Psycholinguistik zu diesem Thema präsentiert, ihre Konsequenzen für die Sprachkritik erforscht. Damit gibt dieses Buch Antworten für Sprachkritiker und stellt neue Fragen an die Psycholinguistik.
Über den Autor:
Vitor Zimmerer, Jahrgang 1978; Studierte germanistische und allgemeine Sprachwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Abschluss 2006 mit dem Magister Artium


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