Hell’s Angels

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Kulturwissenschaft

Wenn einer wirklich über die Hells Angels schreiben darf, dann Hunter S. Thompson

»Der harte Kern, die Outlaw-Elite, das waren die Hells Angels.« Für seinen brisanten Insiderbericht über den Aufstieg der Hells Angels zur größten und berüchtigtsten Motorradgang der Welt nahm Thompson Mitte der sechziger Jahre über ein Jahr lang am exzessiven, gewalttätigen und freiheitsliebenden Leben der Angels teil. Das Kultbuch, das Hunter S. Thompson bekannt machte – jetzt zur Debatte als Neuausgabe.

Jetzt röhren sie also wieder. Wer Ende der 60er-Jahre in den fragwürdigen Genuss des Lärms ihrer Harleys kam, tat besser daran, sicheres Terrain aufzusuchen. Die Städtetrips der Totenkopf-Schwadron mündeten nicht selten in raubritterhaftes Schlachtengetümmel. Schon das Altamont-Popfestival wurde durch ihre Anwesenheit zur berühmt-berüchtigten Mordrevue „geadelt“. Nur einer wagte damals den gefährlichen Trip ins Zentrum der Hölle. Ein Reportageklassiker entstand, der nun zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vorliegt. Gonzo-Journalist Hunter S. Thompson hatte sich in den heißen innersten Kern der Hell’s Angels vor gewagt. Heraus kam ein spannender Insiderbericht aus einer sehr, sehr fremden Welt.

„Wir sind die Einprozenter, Mann, das eine Prozent, das nicht dazugehört und dem das scheißegal ist!“ Selbstbeschreibung eines Outlaws und gleichzeitig Programm der Motorradgang. Als Freigeister mit starker Affinität zu Gewaltakten, Suff & Drogen, wahllosem Sex, verbunden durch einen dubiosen Ehrenkodex, verbreiteten sie damals auf Kaliforniens Highways Furcht und Schrecken. Nicht ohne Sympathie beleuchtet Thompson die Rituale eines unverbrüchlichen Männerbundes, oft durch Gewalt erzwungen, was dem viel beschworenen Freiheitsbegriff einen faden Beigeschmack verleiht. In gewohnt flapsigem Ton, dabei aber scharf und hellsichtig, versucht der Journalist, Legendenbildung und Wirklichkeit zu trennen. Eine Wirklichkeit, bei der der Leser mehr als einmal hart schlucken muss. Die oft erhobenen Anschuldigungen über Massenvergewaltigungen werden mit machohaft grinsenden Verharmlosungen und Unschuldserklärungen vom Tisch gefegt.

„Die Leute müssen eben lernen, uns aus dem Weg zu gehen. Wir machen jeden platt, der sich uns in den Weg stellt!“ Vertrauen erweckenden Namen wie Blind Bob, Dirty Ed, Filthy Phil und dem Child Molestor, glaubt man derlei gut gemeinte Ratschläge aufs Wort. Wer sich weitergehend informieren möchte, dem sei das höchst erfolgreiche Erinnerungswerk Hell’s Angel von Ralph „Sonny“ Barger empfohlen, des legendären absolutistischen Herrschers der Outlaw Bikers. Nach seinem Jahr in der Hölle lieferte Hunter S. Thompson jedoch die präziseren Daten. Jetzt röhren sie wieder. –Ravi UngerWenn einer wirklich über die Hells Angels schreiben darf, dann Hunter S. Thompson

»Der harte Kern, die Outlaw-Elite, das waren die Hells Angels.« Für seinen brisanten Insiderbericht über den Aufstieg der Hells Angels zur größten und berüchtigtsten Motorradgang der Welt nahm Thompson Mitte der sechziger Jahre über ein Jahr lang am exzessiven, gewalttätigen und freiheitsliebenden Leben der Angels teil. Das Kultbuch, das Hunter S. Thompson bekannt machte – jetzt zur Debatte als Neuausgabe.


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