Haarmann – Die Geschichte eines Werwolfs (kommentiert, illustriert)

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Straftäter

Erweiterte Ausgabe (kommentiert, illustriert).

Zum Buch:

Ist von Serienmördern die Rede, kommt man „über kurz oder lang“ nicht um Fritz Haarmann herum.

Friedrich „Fritz“ Heinrich Karl Haarmann (* 25. Oktober 1879 in Hannover; † 15. April) war ein Serienmörder, der wegen Mordes an 24 Jungen und jungen Männern im Alter von 10 bis 22 Jahren vom Schwurgericht Hannover am 19. Dezember 1924 zum Tode verurteilt wurde.

Aufgrund seines außerordentlichen Lebenslaufes und vor dem Hintergrund der erfolgreichen Verfilmung mit Götz George „Der Todmacher“, hat Haarmann bis heute nichts von seiner Grausamkeit, aber auch Faszination verloren.

Theodor Lessing hat den damaligen Prozess begleitet und kritisch dokumentiert. Seine Zusammenfassung der Geschehnisse erschien 1925 unter dem Titel „Haarmann. Die Geschichte eines Werwolfs“. Dies ist die ungekürzte um einen Kommentar und Bilder ergänzte Erstveröffentlichung im Originalwortlaut von Dr. Theodor Lessing.

Zum Autoren:

Theodor Lessing (* 8. Februar 1872 in Hannover; † 31. August 1933 in Marienbad, Tschechoslowakei) war ein deutsch-jüdischer Philosoph und politischer Publizist.
Nach unglücklicher Schulzeit und dem Abitur begann er ein Studium der Medizin in Freiburg im Breisgau, Bonn und zuletzt München, wo er dann – den Neigungen gemäß, die er schon als Schüler zeigte – zu Literatur, Philosophie und Psychologie wechselte. Er schloss sein Philosophiestudium mit einer Dissertation über den russischen Logiker Afrikan Spir ab.
Eine geplante Habilitation an der Universität Dresden scheiterte am Widerstand, der dem Juden, Sozialisten und dazu öffentlichen Verfechter des Feminismus dort entgegengebracht wurde.
Lessing machte sich u.a. mit seinem Bericht über den Haarmann-Prozess und seiner Kritik an Hindenburg einen Namen.
Am 30. August 1933 schossen die nationalsozialistischen Attentäter Rudolf Max Eckert, Rudolf Zischka und Karl Hönl durch das Fenster seines Arbeitszimmers auf Lessing und trafen ihn lebensgefährlich. Am folgenden Tag erlag er im Alter von 61 Jahren im Krankenhaus von Marienbad (Mariánské Lázn?) seinen Verletzungen. Er gilt als das erste Opfer des Nationalsozialismus auf tschechischem Boden. Die Attentäter entkamen nach Deutschland.


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