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Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig: 18 erotische Rezepte

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Erotische Rezepte

Kennst du das?
»Liebe geht durch den Magen« sagt man, und du zerbrichst dir schon seit Tagen den Kopf darüber, was du an Leckerem kochen sollst! Du hast ein Ziel: sie/ihn zu verführen, und schon das Essen soll deine erotischen Absichten enthüllen. Bald ist sie/er da. Sorgfältig den Salat d´amour auf die Teller anrichten, die Spargelcremesuppe de luxe noch mal probieren – ja, heiß ist sie und lecker – der Backofen ist abgeschaltet, du schaust nochmal, ob der Braten nicht eine zu dunkle Kruste bekommen hat – ob ihr/ihn die Nuss-Karamell-Sauce dazu schmecken wird? – spätestens beim Dessert muss sie/er dich küssen, deswegen hast du Quarkcreme mit Schuss vorbereitet – Alkohol ist immer gut – es klingelt – oh Gott, sie/er ist da – schnell noch einen Schluck nehmen – habe ich das richtige Outfit? – es klingelt nochmal, lange Schritte führen dich zur Tür, mit zitternden Händen machst du auf, und zwei große, verliebte Augen – ach, endlich, dieser Blick! – schauen dich erwartungsvoll an.

In dieser 2. Queer-Anthologie stellt Jannis Plastargias ausgesuchte Geschichten vor, die sinnlich, frivol, überraschend, aber auch traurig sind, Erzählungen über Menschen, die versuchen, mit erotischen Rezepten den Partner zu verführen – oder ihn zu töten, auf jeden Fall ihr kulinarisches Handwerk beherrschen und meistens in der Küche zu finden sind.
»Ich habe Hunger!«
»Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig …«


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3 Kommentare

  1. 5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Vielseitig – abwechslungsreiche Kost, 11. Juli 2014
    Von 
    jamamashid – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig: 18 erotische Rezepte (Taschenbuch)
    Mit "Gleich Liebes, gleich ist das Essen fertig" hat der Leser eine breit gefächerte Speisekarte in der Hand – um es dem Thema anzupassen, von herzhaft über bitter bis leicht überzuckert ist alles dabei, insofern ist für jeden Geschmack ein Häppchen vorbereitet.

    Mir persönlich haben die nachdenklichen, eher traurig-melancholischen Texte, die nicht einfach so weggelesen bzw. heruntergeschlungen werden können, sondern zäher sind, genauer durchgekaut werden wollen und manchmal schwer im Magen liegen bleiben, am besten gefallen:

    Devin Surmano beschreibt in "Dinner & Show" eine Art Rettungsversuch, einen Blick in den Abgrund der "Liebe", einen Kampf um ein Leben und ums Essen, ein Text der den Leser hilflos zurücklässt.

    Der Autor Levi Frost lässt den Leser mit "Von Porridge and Roast" einen Blick auf eine zerstörte Seele werfen, die bis ins Erwachsenenalter nicht in der Lage ist, das Essen zu genießen, Kontakte zu pflegen ohne an eine katastrophale Kindheit in Dublin erinnert zu werden und der nur in ganz kleinen Schritten den Weg in die "Normalität" finden und Genuss wiedererlernen kann …

    Auch "Die Küstenstraße" von Raik Thorstad ist ein Blick zurück, eine schmerzhafte Erinnerung an einen Menschen, der unendlich fern und doch so nah ist, einen ganz bestimmten Geschmack hinterlässt und Erinnerungen für die Ewigkeit …

    Nino Delia schließlich stellt mit "Wintermandeln" einen Menschen in den Fokus, der in seinem Körper gefangen ist und nach Freiheit und Akzeptanz strebt, ein schwieriger Weg, der mit Vorurteilen Anderer und dem Ekel gegen sich selbst gepflastert ist …

    Alle diese Geschichten sind auf die eine oder andere Art mit dem Grundthema Essen/Genuss verknüpft aber längst nicht darauf reduziert!

    Wer eine gelungene Mischung schätzt und gerne einen Blick auf den einen oder anderen Autoren werfen möchte, ist mit dieser queeren Anthologie gut bedient, zudem gibt es noch 18 Kochrezepte obenauf – wie der Untertitel verspricht.

    Lesenswerte Zwischenmahlzeit!

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  2. 3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Schöne Mischung und tolle Geschichten, 30. Juli 2014
    Von 
    Koriko (Wiesbaden) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (VINE®-PRODUKTTESTER)
      

    Rezension bezieht sich auf: Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig: 18 erotische Rezepte (Taschenbuch)

    Inhalt:
    Die queere Anthologie enthält 16 erotische Kurzgeschichten, nebst passenden Rezepten, die sich den Themen Essen und kulinarische Genüsse, Lust, Liebe und Hass widmen. Seien es Geschichten um vergangene Sommerbeziehungen, die große Liebe oder tragische Erinnerungen, Krankheiten und verhasste Ehemänner – „Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig“ enthält eine bunte Mischung Kurzgeschichten von Autoren, die mal erotisch, mal tragisch oder verspielt das Thema umgesetzt haben.

    Folgende Geschichten sind enthalten:
    "Fleisch-Lust“ von Silke Porath
    „Use somebody – Süße Früchte“ von Ines Schmidt
    „Unintended – Ungewollt“ von Andrea Bienek
    „No Milk today“ von Brigitte Münch
    „Das Omlette“ von Ines Schmidt
    „Früchte der Erkenntnis“ von Börje Schweizer3
    „Salim vor Leif“ von Jannis Plastargias
    „Von Porridge and Roast“ von Levi Frost
    „Die Verkostung“ von Justin C. Skylark
    „Der Engel auf der Fensterbank“ von Jana Walther
    „Vom Nachtisch, der nicht auf der Karte stand“ von Claudia Schuster
    „Dinner & Show“ von Devin Sumaro
    „Der Zwieback-Trick“ von Thomas Pregel
    „Die Küstenstraße“ von Raik Thorstad
    „Wintermandeln, Mädchenkörper“ von Nino Delia
    „Fallobst am Tresen“ von Gabriel Wolkenfeld
    „Spargelcremesuppe Deluxe“ von S. A. Urban
    „Mörderisches Dessert“ von Christina Stöger

    Eigene Meinung:
    Die Anthologie „Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig“ erschien 2014 im Größenwahn Verlag und ist bereits die zweite ihrer Art. Der Frankfurter Autor und Herausgeber Jannis Plastargias sammelte schon einmal queere Kurzgeschichten, die in der Anthologie „Liebe und andere Schmerzen“ im Jahr 2013 erschienen ist. Einmal mehr versucht er, gemeinsam mit den teilnehmenden Autoren, eine breite Palette queerer Themen abzudecken – schwul, lesbisch, transgender, aber auch hetero und die vielen Schattierungen der Liebe, die sich nicht genau festlegen können und wollen. Dies wird mit dem allgemeinen Thema Essen und Trinken gewürzt und ergibt eine mal lustvolle, mal dramatische, mal romantische Mischung.

    Inhaltlich erhält der Leser daher eine vielfältige Zusammenstellung, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Wer es erotisch und leidenschaftlich mag, wird ebenso auf seine Kosten kommen, wie diejenigen, die tiefgründige, dramatische und nachdenkliche Kost bevorzugen. Dabei wird es nie langweilig, da die Anthologie ausgewogen ist und die Geschichten gut zusammenpassen. Dass dabei die Erotik nicht im Vordergrund steht (etwas, was bei vielen Gay Anthologien leider der Fall ist), ist in meinen Augen durchweg positiv und zeigt, dass schwullesbische Geschichten mehr sein können, als bloße Erotikstories. Gerade die Kurzgeschichten „Von Porridge and Roast“ von Levi Frost, „Die Küstenstraße“ von Raik Thorstad, „Spargelcremesuppe Deluxe“ von S. A. Urban und „Salim vor Leif“ von Jannis Plastargias sind wirklich toll und überzeugen gänzlich ohne Kitsch, Romantik und Erotik. Doch auch die heißeren Stories können überzeugen, da es nie zu plakativ erotisch wird und zu extrem zur Sache geht. Alles bleibt in einem angenehmen Rahmen, der der Anthologie die passende Würze verleiht. Lediglich die Mischung könnte ausgewogener sein – überwiegen doch die schwulen Kurzgeschichten deutlich. So sind doch fast ein Dutzend Geschichten dem Gay Genre zuzuordnen, während es nur drei lesbische Vertreter gibt, der Rest spiegelt transgender oder heterosexuelle Themen wider.

    Neben den normalen Kurzgeschichten hat jeder Autor noch ein Rezept beigesteuert, das inhaltlich zu den jeweiligen Beiträgen passt und durchaus nachgekocht werden kann.
    Stilistisch ist es ebenso bunt, wie inhaltlich, je nachdem welchen Geschmack man als Leser hat. Ob nun locker und erotisch, wie in den Geschichten von Ines Schmidt und Justin C. Skylark, oder lyrisch und getragen wie bei Jana Walther und Gabriel Wolkenfeld, oder detailverliebt und ausdrucksstark, wie die Beiträge von Raik Thorstad und Levi Frost – die Anthologie bietet Abwechslung und zeigt, wie unterschiedlich die Autoren schreiben. Dadurch erhält man einen guten Querschnitt durch die aktuelle GLBT-Autorenszene und entdeckt mitunter einige Perlen, die einem davor noch unbekannt waren. Allein deswegen loht sich der Griff nach „Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig“ – die Anthologie bietet einen tollen Überblick und macht in…

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  3. 1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Eine bunte Mischung an Kurzgeschichten!, 18. August 2014
    Von 
    Isabella Kaden (Berlin) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig: 18 erotische Rezepte (Kindle Edition)
    Dies ist meine erste Anthologie.
    Normalerweise tue ich mich etwas schwer mit Kurzgeschichten aller Art. Ich finde gerade die Kürze lässt einen Autor in allerlei Fallen tappen. Man muss sofort auf den Punkt kommen, kurz und knapp beschreiben, worum es geht und dennoch dem Leser das Gefühl vermitteln, sich mit den Protagonisten verbunden zu fühlen sowie Emotionen erzeugen, die nichts mit der Oh-mein-Gott-Haltung zu tun haben, die man gelegentlich vespürt, wenn man einer Story nicht folgen kann. Das gelingt dem einen mehr, dem anderen weniger.
    Hier wurde eine interessante Auswahl diverser Geschichten getroffen, die mal enorm nervenaufreibend, rührend, anregend, romantisch, traurig, erschreckend, aber auch humoristisch und sarkastisch anmuteten.

    Es treffen dermaßen unterschiedliche Stile aufeinander, die alle in sich ihren Charme haben, auch wenn einem, subjektiv gesehen, mal die ein oder andere nicht so zugesagt hat. So ist das schließlich auch beim Essen. Das hier auch einen zugegebenermaßen unterschiedlichen Schwerpunkt einnimmt. Vielleicht auch vergleichbar mit Hausmannskost und Exotischem. Nicht allen schmeckt dasselbe, aber für jeden ist etwas dabei. Hier ist das nicht anders.
    Der Großteil ist im Gay-Bereich angesiedelt und mit einem Rezept ergänzt, was sicherlich durchaus nachgekocht werden kann. Auch wenn ich das Risiko wohl nie eingehen werde. Die Gefahr meine Küche abzufackeln wäre bei mir unglaublich hoch.

    Fazit: Ein garantiert lohnender Ausflug in die Welt der Genüsse, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
    Vielen Dank für dieses Vergnügen und die Möglichkeit an der Leserunde teilzunehmen!

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