3 Kommentare

  1. Ophelia
    ·
    19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Solide Kost, 25. Juli 2016
    Von 
    Ophelia (Dänemark) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Eisiges Runengrab: Thriller (Taschenbuch)
    Eisiges Runengrab ist ein klassischer Geheimgesellschafts-Thriller mit all den Hochs und Tiefs dieses Genres.

    Der Plot ist altbekannt. Forscherteam findet mysteriöses Artefakt und natürlich erfährt die entsprechende Geheimorganisation in Windeseile davon (egal wie abgelegen ein Artefakt auch versteckt ist … der India-Jones Buschfunk funktioniert einwandfrei) und versucht natürlich alles um zu verhindern, dass ein jahrhundertealtes Geheimnis ans Licht der Öffentlichkeit kommt.

    Auch die Charaktere sind nicht neu. Wie bei Dan Brown und Konsorten, ist die Protagonistin auch hier eine studierte Wissenschaftlerin in einem dieser Orchideenfächer, die wirklich keine Sau braucht, aber die einfach viel cooler klingen, als alle MINT-Fächer zusammen. Robert Lagndon war Symbologe und Lexy ist Runologin. Und nicht nur das … sie ist DIE Runologin, die man anruft, wenn man mal wieder in einem Hinterhof beunruhigende Runengraffitis findet. Und natürlich ist Lexy nicht nur eine Akademikerin von Weltniveau … nein, sie ist auch noch sexy Lexy … weil Wissenschaft und Hotness müssen sich nicht ausschließen.
    Also sexy Lexy, ein Milliadär, einige Ex-Soldaten und die Creme della Creme der Wikingerforscher werden – mittem im grönländischen Winter – aufs Eisschild geflogen und dann eskaliert die Sache mal so richtig. Der Geheimbund fackelt nicht lange – deutsche Gründlichkeit und so – und fährt gleich mal die Kavallerie auf und alle außer Lexy und der Ex-General Steve Macaulay werden abgeschlachtet.
    Danach gibt es den genretypischen "wir können keinem trauen, jeder könnte der Feind sein" Plot, der uns kreuz und quer durch Grönland und die USA führt. Actionreich, teilweise unrealistisch und haarsträubend, aber durchaus unterhaltsam.

    Wie ich oben geschrieben habe, ist eisiges Runengrab ein ganz klassischer Geheimbund-Thriller, den man lesen kann, wenn man mit Dan Brown durch ist und Wikinger mag. Das Buch ist nichts besonderes, es ist weder besonders gut, noch besonders schlecht und es fügt dem Genre jetzt auch keine neuen Aspekte hinzu.
    Es hat mich gut unterhalten, war kurzweilig und schnell zu lesen und mehr verlange ich von einem Buch dieser Sorte eigentlich auch nicht

    🙂

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  2. Jaun Hans-peter
    ·
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Ein spannender Archäologie-Thriller… wäre da nicht ein "historischer Fehltritt"., 29. August 2016
    Von 
    Jaun Hans-peter (Thun) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Eisiges Runengrab: Thriller (Taschenbuch)
    Ein spannungsgeladener Thriller, der mit der Bergung eines im 2. Weltkrieg notgelandeten US-Bombers auf einem Gletscher in Grönland beginnt und dann zu einer folgenschweren Entdeckung führt, nämlich ein Wikingerschiff und ein darunter liegendes, rätselhaftes Grab von Wikingern. Toller Start einer actionsgeladenen Story, welche jedoch eine Wende nimmt, die so nicht sein müsste… auch ein Geheimbund interessiert sich für die Artefakte aus der Zeit der frühesten Entdeckung Amerikas durch die Wikinger. Seine Motivation und seine Zielsetzungen erscheinen aus ethischer Sicht mehr als verwerflich, weil es letztlich um eine "Reinigung der Menschheit bzw. um eine genetische Neukartierung" geht, basierend auf den Erkenntnissen der modernen Gentechnologie. Dieser Aspekt der Geschichte weckt unweigerlich Erinnerungen an eine höchst verwerfliche Zeit, die mit dem Ursprung des zweiten Weltkrieges verknüpft ist. Dieser historische "Ausrutscher" trübt die Wertung dieser sehr spannend konzipierten Geschichte, welche nicht einmal Halt macht vor Intrigen im Kreise der karriereorientierten Nachwuchswissenschaftlern, künftigen Experten bei der Entschlüsselung der Runen. Zum Glück offeriert der Autor seiner Leserschaft einen versöhnlichen Ausklang dieser tempogeladenen Geschichte, verbunden mit der Entdeckung Amerikas durch die Wikinger an der ersten Jahrtausendwende unserer Zeitrechnung.

    Aufschlussreich und bemerkenswert sind die Hinweise des Autors auf seine verwendeten Quellen, um diese Story auf eine verlässliches historisches Fundament zu stellen. Der Rest sei der Fantasie überlassen… spannend und unterhaltsam mit Abstrichen!

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  3. Caro
    ·
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Auf der Jagd nach Wikingerblut, 3. September 2016
    Von 
    Caro – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Eisiges Runengrab: Thriller (Taschenbuch)
    Ein Thriller nach altbewährtem Rezept, doch durchaus interessant zu lesen: Bei der Suche nach einem abgestürzten Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg mitten im ewigen Eis wird zufällig auch ein altes Wikingerschiff entdeckt. Die Leichen darin sind mumifiziert, doch das Wichtigste ist der Hinweis in Runenschrift auf das Grab des Anführers Leif Eriksson, der vermutlich erste Entdecker Amerikas. Die Sensation bleibt nicht unbemerkt. Eine geheime Organisation mit einflussreichen Mitgliedern, welche die alte nordische Religion pflegen und natürlich die genetisch Welt verändern wollen, schreckt auch vor Mord nicht zurück, um das Grab zu finden. Nur eine Archäologin und ein Ex-General überleben den ersten Anschlag. Von nun an ist das ungleiche Paar auf der Flucht, findet jedoch immer wieder Verbündete. Eine kleine Liebesaffäre bleibt natürlich auch nicht aus.Ein Wettrennen gegen die Zeit beginnt. Auch wenn sie zuerst bei der Fundstelle sind, sind ihnen die Verschwörer dicht auf den Fersen und der Showdown lässt nicht lange auf sich warten.
    Alles in allem klassische Spannungsliteratur mit eindrucksvollem Schreibstil.
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