Eine Geschichte aus zwei Städten (Historischer Roman) – Illustrierte Ausgabe: Klassiker der Weltliteratur – Die Geschichte aus den Wirren der Französischen Revolution

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Historische Geschichte

Dieses eBook: "Eine Geschichte aus zwei Städten (Historischer Roman) – Illustrierte Ausgabe" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Eine Geschichte aus zwei Städten gehört zu den berühmtesten Werken der Weltliteratur. Schauplatz des Romans sind Paris und London. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Dr. Manette, seiner Tochter Lucie und deren Ehemann Charles Darnay in den Wirren der Französischen Revolution. Als Charles von den Revolutionären zum Tode verurteilt wird, rettet ihm der junge Anwalt Sydney Carton, der in Lucie verliebt ist, das Leben: Anstelle von Lucies Gatten besteigt Sydney das Schafott und geht für ihn in den Tod. Diesen Roman schrieb Charles Dickens 1859, als sein eigenes Leben starke Veränderungen erfuhr. Er trennte sich von seiner Frau, sein Magazin Household Words ging ein, während er eine neue Zeitschrift All the Year Round auflegte.
Charles Dickens (1812-1870) war ein englischer Schriftsteller. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Oliver Twist, David Copperfield, Eine Geschichte aus zwei Städten, Große Erwartungen sowie Eine Weihnachtsgeschichte.Dieses eBook: "Eine Geschichte aus zwei Städten (Historischer Roman) – Illustrierte Ausgabe" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Eine Geschichte aus zwei Städten gehört zu den berühmtesten Werken der Weltliteratur. Schauplatz des Romans sind Paris und London. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Dr. Manette, seiner Tochter Lucie und deren Ehemann Charles Darnay in den Wirren der Französischen Revolution. Als Charles von den Revolutionären zum Tode verurteilt wird, rettet ihm der junge Anwalt Sydney Carton, der in Lucie verliebt ist, das Leben: Anstelle von Lucies Gatten besteigt Sydney das Schafott und geht für ihn in den Tod. Diesen Roman schrieb Charles Dickens 1859, als sein eigenes Leben starke Veränderungen erfuhr. Er trennte sich von seiner Frau, sein Magazin Household Words ging ein, während er eine neue Zeitschrift All the Year Round auflegte.
Charles Dickens (1812-1870) war ein englischer Schriftsteller. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Oliver Twist, David Copperfield, Eine Geschichte aus zwei Städten, Große Erwartungen sowie Eine Weihnachtsgeschichte.


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3 Replies to “Eine Geschichte aus zwei Städten (Historischer Roman) – Illustrierte Ausgabe: Klassiker der Weltliteratur – Die Geschichte aus den Wirren der Französischen Revolution”

  1. 25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Ein untypischer Dickens aber ein brillianter Roman aus einer grausamen Epoche – leider hat sich der Verlag keine Mühe gegeben, 9. März 2014
    Von 
    margarita – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 1000 REZENSENT)
      
    (VINE®-PRODUKTTESTER)
      

    Rezension bezieht sich auf: Eine Geschichte aus zwei Städten (Taschenbuch)
    "A Tale of two Cities" stellt aus meiner Sicht aus einer unfassbaren schriftstellerischen Bandbreite den ultimativen Kontrapunkt zu den "Pickwick Papers" dar. Wo dort durch stilisierte, überzogene, hofnärrsche aber hochintelligent dargestellte Personen ein Gesellschaftsbild gezeichnet wird, liegt hier ein mitreissendes historisches Dokument vor, welches die für Europa so wichtige Zeit der französischen Revolution in ihren menschlichen Schrecken aufzeichnet.

    Wie immer sind die Charactere brilliant gezeichnet, diesmal wählt Dickens aber noch ein Stilmittel, das ich so vorher nicht erlebt habe. Fast statuenhaft erscheinen immer wieder die selben Figuren, die selben Handlungen, die den Leser ins Grauen ziehen: der manisch arbeitende Schuhmacher in seinem finsteren Verlies, Sinnbild für einen zerbrochenen Geist welcher unsagbares Mitgefühl erregt. Therese Defarge – grausam, stoisch und ohne menschliche Regung blickt sie ewig strickend auf ihre Feinde, auf das Blutvergiessen um sich und setzt still alles daran, ihr Feinde unters Messer zu bringen. (Ich glaube es ist das einzige Buch welches ich kenne, in dem Strickzeug als Stilmittel der Angst eingesetzt wird. Sehr gut!) Die englische Bank Telleysons, ein Wesen in sich – alt, mächtig, verknöchert hört man sie im Hintergrund atmen. Es geht ihr um das Geld, aber unweigerlich verknüpfen sich die Schicksale der Kunden mit den Vertretern der Bank. Und last but not least die Guillotine, keine Maschine, sondern ein durstiges Wesen, eine heidnische Göttin, welcher die Menschen ekstatische Huldigung zollen.

    Was ich aber ausserdem noch sehr spannend finde ist die literarische Nachbarschaft von London – aufsteigende Finanzmacht, Zuflucht der reichen Franzosen, friedlich bis auf das Kleinganoventum und Paris – dunkel, grausam, beängstigend. In den Geschichtsbüchern unserer Schulzeit wird eigentlich niemals eine Verbindung dargestellt und doch war Europa schon lange eng vernetzt und Grenzen wurden immer überschritten um Handel zu treiben, sich zu retten, Macht zu gewinnen. Die Kontrapunktur der beiden Städte ist aus meiner Sicht ein weiterer Geniestreich, zu dem Dickens hier angetreten ist.

    Nein, ich würde sagen es st KEIN typischer Dickens, Wem es um die humoristischen Figuren geht, oder das düstere London eines Oliver Twist, der ist hier falsch aufgehoben. Wer aber Lust hat auf die Dickensche Brillanz und sich auf eine durchaus langatmigere historische Betrachtung einlassen möchte, dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.

    Zum Schluss aber noch heftige Schelte an den Verlag. Eine zum Teil wirklich schlechte Übersetzung verdirbt den Lesespass und Cover und Klappentext erwecken die Erwartungshaltung an einen Jane Austenschen Gesellschaftsroman mit netten Ladies und gesellschaftlichen Verstrickungen. Sorry, das ist ein Faux Pas und aus meiner Sicht ein unprofessionelles Vergehen.

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  2. 16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    1.0 von 5 Sternen
    Übersetzungsfehler, 4. Oktober 2015
    Von 
    Pirol – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Eine Geschichte aus zwei Städten: Illustrierte Ausgabe (Taschenbuch)
    Der eine Stern bezieht sich auf die vorliegende Ausgabe, nicht auf Dickens Werk.
    Denn der Blick ins Buch offenbart schon im ersten Satz einen unverzeihlichen Übersetzungsfehler. Die Einleitung beginnt bei Dickens mit den Worten: "It was the best of times, it was the worst of times," – hier übersetzt mit: "Es war die beste und die schönste Zeit." Nein! Es war die beste Zeit, es war die schlechteste (oder schlimmste) Zeit! Es soll ausgedrückt werden, dass die Zeit zugleich die beste aber auch die schlimmste gewesen sei, wie auch die darauf folgenden aufgezählten Gegensätze verdeutlichen.
    "Worst" mit "schönste" zu übersetzen, das sollte schon einem Schüler im ersten Unterrichtsjahr nicht mehr passieren! Und es sollte jedem Lektor auffallen, meine ich. Dementsprechend kann auch die weitere Übersetzung dem Werk Dickens wohl kaum gerecht werden.
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  3. 16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Kein Revolutionär, 31. Mai 2012
    Von 
    Ein Kunde – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Eine Geschichte aus zwei Städten (Taschenbuch)

    Charles Dickens war vieles, eines sicher nicht: Ein Revolutionär! Der Mann, der Zeit seines schriftstellerischen Lebens die Mißstände seiner Heimat angeprangert hat, hatte sicherlich wenig übrig für die gewaltsamen Veränderungen dieser Mißstände durch revolutionäre Umtriebe und das merkt man seinem Geschichtsroman an.

    Erzählt wird die Geschichte des jungen Aristokraten Charles Evrémonde, der aus Frankreich ausgewandert ist und seinen Lebensunterhalt in London verdient. Durch besondere Umstände begegnet er der jungen Lucie und deren Vater Dr. Manette, der 13 Jahre lang als Gefangener in der Bastille gesessen hat. Schließlich muß Charles während der Revolutionswirren zurück nach Paris, um einen ihm treu Ergebenen aus dem Gefängnis zu befreien. Er tut dies wohl wissend, daß er sich selbst so höchster Gefahr aussetzt. Und wirklich wird er erfasst, festgesetzt und schließlich vom Revolutionstribunal zum Tode verurteilt. Wie schon einmal zuvor, kann der Engländer Sidney Carton, der ebenfalls in Lucie verliebt ist, Charles durch die täuschende Ähnlichkeit der beiden helfen…

    Über den Zeitraum von 1775 bis ins blutige Jahr 1792 dehnt sich die Handlung, die dem Leser nicht nur die Gewalt und den Terror der Revolution vor Augen führt, sondern in durchaus eingängigen und schrecklichen Bildern von der Herrschaft des Ancien Régime, seiner Menschenverachtung und der Verkommenheit des französischen Adels berichtet. Dickens Welt, das wissen seine Leser, ist oft düster und auch durchaus gewalttätig (man denke nur an den Mord an Nancy in "Oliver Twist") und dennoch beschleicht einen während der Lektüre das Gefühl, selten solch brutale und häufige Darstellungen der Gewalt, Unterdrückung und des Elends beim großen Engländer gelesen zu haben.

    Anders als in den bekannten Werken wie "David Copperfield", "Oliver Twist" oder "Große Erwartungen", ist das Figurentableau relativ übersichtlich. Die schon erwähnten Figuren werden durch den "guten Geist" Mr. Lorrie sowie die Bediensteten Jerry und Miss Proß ergänzt, das jedoch war es weitestgehend. Also gibt es in diesem Werk nicht die humorvollen Nebenfiguren und auch keine weit ausufernden Nebenhandlungen, die Story ist eng geführt und läuft zügig voran und auf ihr Ende zu.

    Diese Story nun – ohne zu viel verraten zu wollen – klingt derart kitschig und unwahrscheinlich, wenn sie nacherzählt wird, daß man gerade daran, daß es auch heute noch spannend ist, ihr zu folgen, feststellen kann, über welch unglaubliches erzählerisches Talent Dickens verfügte. Im Kern eine "Doppelgänger"-Geschichte (die heute so kein Mensch mehr erzählen könnte), die wahrlich auf wenigen Seiten erzählbar wäre, nutzt sie dem Erzähler doch als Vehikel, um ohne Umstände aus diesen gewaltsamen Zeiten berichten zu können.

    Warum aber gerade diese Geschichte? Wie man in dieser Ausgabe dem wundervollen Nanchwort von Harald Keller entnehmen kann, hatte Dickens Paris mehrfach besucht und kannte die Stadt also verhältnismäßig gut. Zudem musste er feststellen, daß seine Anhänger der frühen Jahre, die v.a. seinen Humor geschätzt hatten, ihm nicht mehr so recht folgen wollten und jüngere Leser gerade den historischen Romanen Thakerays und Trollopes frönten. Daß Dickens sich also ein historisches Sujet suchte, hatte wohl auch schlichtweg Gründe der Vermarktbarkeit. Paris bot sich an, weil er es kannte und die Revolution lag noch nicht so lange zurück, daß ihre Erschütterungen (nicht zuletzt die der Napoleonischen Kriege und der anschließenden Restauration) nicht noch zu spüren gewesen wären.

    Was nun genau dies angeht – die Revolution – ist deutlich spürbar, daß Dickens – wie so viele derer, die sie erlebt haben (wie Goethe) oder kurz dananch das Licht der Welt erblickten – kein besonderer Freund gewltsamer Umstürze war. Die Angst vor dem, was aus revolutionären Umtrieben an Terror und Gewalt hervorbrechen konnte, war größer, als die Hoffnung auf ein wie auch immer geartetes utopisch Besseres. So zeigt Dickens auch nicht die großen Linien der Geschichte, nicht einmal die historischen Namen oder Daten werden genannt (weder Danton, noch Robespierre, nicht der König, nicht Marie Antoinette, nicht einmal die Jakobiner finden Erwähnung), lediglich die Jahreszahlen finden Aufnahme in den Text. Nein, Dickens zeigt "die kleinen Leute", ihre Schmach, ihren Kampf, wohl aber eben auch ihre Verkommenheit. Die Defarges, das Paar, das auf französischer Seite die Handlung trägt, ist einerseits als revolutionär und…

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