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  1. Christin Feldmann
    ·
    19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Naja…, 14. Oktober 2016
    Von 
    Christin Feldmann (K̦ln) РAlle meine Rezensionen ansehen
    (REAL NAME)
      

    Rezension bezieht sich auf: DNA: Thriller (Gebundene Ausgabe)
    Wer die Vorgängerbücher von Sigurdardóttir, sowohl die lösegelösten Geschichten, aber auch die von Dora und Matthias kennt, wird sich mit diesem Roman schwer tun. Keine Ahnung, ob es an der neuen Übersetzerin liegt, oder am Stoff selbst, dass die Geschichte zwischendurch extrem langatmig ist. Der Charme ihrer vorhergehenden Romana lag in dem Lokalkolorit, z.B. dem "Duzen" in isländischer Sprache auf dass am Anfang des Buches immer hingewiesen wurde und natürlich an der Mystik des Unerklärlichen, welches einfach zu Island Romanen gehört, weil es zu Island gehört. DNA ist meiner Meinung nach ein solider, aber durchaus sehr amerikanisierter Roman, der nicht wirklich fesselnd ist. Die Mystik wird durch brutale Mordfälle ersetzt, die ich zum Teil grenzwertig fand und der Schreibstil wirkt zwischendurch so, als wollte er Arnaldur Indriðason nachahmen, schafft es aber nicht.
    Schade ich hab mich auf das neue Buch gefreut, habe es aber nach dem Lesen auch schon wieder fast vergessen. Ich hoffe, wenn dies‘ tatsächlich eine Reihe werden sollte, dass die folgenden Bücher zum alten Stil zurückkehren. Ach so -und ich möchte Tina Flecken als Übersetzerin zurück :-). Träumen darf man ja..
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  2. hennie
    ·
    5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Spannend und mit konsequenter Logik, 7. Oktober 2016
    Von 
    hennie – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: DNA: Thriller (Gebundene Ausgabe)
    Obwohl ich Krimis sehr gern lese, war mir bisher Yrsa Sigurdardóttir, die vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin kein Begriff. Das wird sich nun ändern!
    So ein fesselndes Buch habe ich seit langem nicht mehr gelesen. Es bleibt spannend bis zum letzten Kapitel, bis zur letzten Seite! Der Krimi spielt in der Haupstadt Islands. Die Bevölkerung ist überschaubar auf der Insel. Man möchte meinen, dass ein so grausam und erbarmunglos agierender Mörder schnell gefaßt werden kann. Doch weit gefehlt! Der Fall wird immer verworrener. Nirgendwo gibt es verwertbare Spuren oder Hinweise in welchem Bezug die ermordeten Personen zum Täter oder untereinander standen. Nichts! Der Mörder ist wie ein Phantom!
    Es beginnt mit dem Jahr 1987. Drei Kleinkinder, 1, 3, 5 Jahre alt, ein Mädchen und zwei Jungen werden zur Adoption freigegeben. Das Mädchen ist die jüngste.
    Weiter geht es 2015 – eine lange Zeit ist vergangen -, also 28 Jahre später wird eine junge Frau auf bestialische Weise in ihrem Bett ermordet. Eins ihrer drei Kinder, ein Mädchen, wird ungewollt und unbemerkt vom Täter die einzige Zeugin. Die siebenjährige Margrét steht daraufhin unter Schock, ist traumatisiert.
    Huldar, der Kommissar soll den Fall als leitender Ermittler untersuchen. Das ist eine große Herausforderung für ihn, denn bisher stand er in der zweiten Reihe. Ihm zur Seite steht Freya, die Psychologin aus dem Kinderhaus. Amüsant zu lesen, wie die Beiden ihre gegenseitige Anziehungskraft zu verbergen suchen. Sie hatten einen One-Night-Stand. Huldar verschwand einfach nach der gemeinsam verbrachten Nacht, nachdem er ihr auch noch eine andere Identität vorgaukelte. Nun sehen sie sich wieder und müssen zusammenarbeiten.
    Bald nach dem ersten Mord, wird wie von der kleine Margrét angekündigt, eine zweite Frauenleiche gefunden. Sie ist ebenso bestialisch zu Tode gekommen wie die Mutter des Mädchens. Und wieder wählt der Täter ein ungewöhnliches Mordinstrument! An beiden Tatorten hinterläßt er rätselhafte, skryptische Botschaften.
    Ja, und da gibt es noch Karl, der so gar nicht ins Konzept passen will. Der junge Mann ist Amateurfunker und ein eigenbrötlerischer, verpeilter Außenseiter. Er entdeckt einen merkwürdigen, isländischen Zahlensender, der verschlüsselte Botschaften sendet. Karl versucht seine Freunde mit einzubeziehen, aber sie haben nicht viel für sein altmodisches Hobby übrig.
    Fast über das gesamte Buch war ich am Überlegen wie die drei Kinder und die Fälle zusammengehören. Nach jedem Kapitel eröffnen sich neue Möglichkeiten, entstehen neue Fragen. Die Komplikationen für Huldar und sein Team nehmen zu, ohne, dass sie der Lösung der Morde einen Schritt näher kommen.
    Zum Ende hin hat es Huldar mit 3 Morden zu tun. Das Rätsel um den Verbrecher schien gelöst zu sein. Der Täter wurde ihm auf dem Tablett serviert. Doch bald stellt sich heraus, dass es dieser nicht gewesen sein konnte. Also nimmt der Kommissar das Puzzle im Alleingang erneut auf. Und er setzt die Teile richtig zusammen. Da war ich mit dem Kommissar konform, langsam hatte sich auch bei mir die Erkenntnis durchgesetzt, wer nur der Täter sein konnte.
    Yrsa Sigurdardóttir wählt einen klaren strategischen Weg und es ist gut gelöst, wie alles zusammenhängt.
    Ich freue mich auf das nächste Buch der Isländerin und würde gern Freya, Huldar, Karl und der kleinen Margrét wiederbegegnen.
    Ein gelungener Roman mit kleinen sprachlichen Schwächen im Ausdruck (auf S. 126 wurde bspw. 13mal „war“ oder „waren“ verwendet), die für mich aber insgesamt nicht ins Gewicht fielen. Meine ehrliche Bewunderung und meinen herzlichen Dank an die Übersetzerin, die sicher einige Hürden zu überwinden hatte. (z. B. Entschlüsselung des Zahlencodes) Das stelle ich mir sehr schwierig vor. Die zunehmend spannendere Handlung machte die kleinen Unebenheiten ganz schnell wieder wett.
    Deshalb von mir fünf Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.
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  3. JOKO
    ·
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    nicht wirklich überzeugend, 29. November 2016
    Von 
    JOKO – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 500 REZENSENT)
      

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: DNA: Thriller (Gebundene Ausgabe)
    " DNA " ist das erste Buch dass ich von dieser Schriftstellerin lese und es hat mich zwischendrin einiges an Geduld gekostet weiterzulesen.Alles in allem ist es aber ein Thriller der nicht vorhersehbar ist und seinen Mörder überraschend präsentiert.

    Auf Island wo dieser Thriller spielt wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. Am Tatort findet man später die Tochter des Offers, die sich unter dem Bett versteckt hatte und den Mord mitbekommen hat. Man versucht das Mädchen mit Hilfe einer Psychologin zu befragen, was sich aber als sehr schwierig herausstellt. Und es bleibt nicht bei diesem einen Mord.

    Wie schon zu Anfang beschrieben, war dies mein erstes Buch dieser Schriftstellerin und ich hatte keine Erwartungen an das Buch. So war ich schon überrascht , wie spannend dieser Thriller überwiegend war, bis auf die Mitte, die schon einige Längen aufweist. Alles in allem konnte mich dieser Thriller nicht ganz überzeugen, da ich den beschriebenen Figuren nicht nahe kommen konnte. Ich habe ein bisschen auf eine weitere Annäherung von Huldar und Freyja gewartet, die aber leider nicht kam. Alle anderen Figuren fand ich nichtssagend und uninteressant." DNA " soll aber ja wohl der Anfang einer neuen Thrillerreihe sein und so wird man vielleicht noch weiteres dieser Kombi Hulda und Freyja hören.

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