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  1. elRobb
    ·
    26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Gutes Konzept!, 23. Januar 2003
    Von 
    elRobb (Berlin) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die schmutzigsten Scheidungstricks: und wie man sich dagegen wehrt, Rechtsstand: 20010701 (Taschenbuch)
    Die klare Strukturierung des Buches vom Anfang bis zum Schluss und die Anschaulichkeit der Beispiele haben mich sehr überzeugt und man erkennt erst nach der Lektüre dieser Seiten, wie man trotz ganz legaler Kniffe den Ehegatten….. pardon…. tief in die Scheisse reiten kann. Insofern wird man ein Stück weit weniger Angst verspüren, wenn man all die verschiedenen Möglichkeiten der Trickserei einmal vor Augen geführt bekommen hat. Es nimmt viel Unsicherheit, egal ob Mann oder Frau das Buch liest. Empfehlenswert!
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  2. Tomate
    ·
    7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Inhalt des Buches wird dem Titel nicht gerecht. Gut so!, 29. Mai 2011
    Von 
    Tomate – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die schmutzigsten Scheidungstricks: und wie man sich dagegen wehrt (Taschenbuch)

    Der Ratgeber (5. Auflage von 2009) zum Thema Trennung und Scheidung liefert auf 128 Seiten im Taschenbuchformat eine Fülle von Informationen und Rechtskunde. Die beiden Autoren sind Fachanwälte für Familienrecht.

    WAS VERSPRICHT DAS BUCH?

    Der praktische Ratgeber soll dabei helfen, üble Tricks bei der Trennung und Scheidung zu erkennen und sich erfolgreich dagegen zur Wehr setzen zu können. Gemäß dem reißerischen Titel soll es sogar um die schmutzigsten Scheidungstricks und deren Gegenmaßnahmen gehen.

    INHALT

    Der Ratgeber hat drei große Rubriken: Trennung, Scheidung und die Zeit nach der Scheidung. Innerhalb dieser Rubriken geht man auf die üblichen und auch weniger üblichen Themen, die eine Trennung aufwirft, kurz erklärend ein. Dann folgen stets die Schemata Frage und Antwort oder Problem/Trick/Folge/Gegenmaßnahme. In diesen Abschnitten findet sich der Unterschied zu anderen Ratgebern, denn hier geht es ins Detail, näher an die Praxis.

    Kapitel 4 widmet sich in gleichem Stil der Scheidung nach ausländischem Recht und in Kapitel 5 wird der Gang zum Anwalt empfohlen und schon mal aufgezählt, was man diesem möglichst beim ersten Gespräch alles für Unterlagen präsentieren soll.

    Nicht Übersehen sollte man bei diesem Buch den Anhang. Unter den Anmerkungen finden sich zahlreiche Hinweise auf die Rechtsgrundlagen und Urteile sowie nähere Vermerke zu den Ausführungen, die in den Kapiteln getätigt wurden. So hat man die Möglichkeit bei dem einen oder anderen Punkt direkt den Anschluss zu finden, um bei Bedarf in die Tiefe zu gehen. Nicht uninteressant und durchaus lehrreich sind die Leitlinien des Oberlandesgerichts Hamm zum Unterhaltsrecht und zahlreiche Berechnungsbeispiele, was insgesamt noch mal knapp 20 Seiten füllt. Der Abdruck der Düsseldorfer Tabelle ist immer dann obsolet, wenn das Buch nicht gerade frisch aus dem Druck kommt, sprich hier sollte man sich regelmäßig nach der Aktualität erkundigen.

    MEINUNG

    Eins vorweg: Der Titel ist doch recht reißerisch und wird dem Inhalt des Buches so nicht gerecht. Wer hier wirklich Hausmacher- und Bauerntricks oder Seifenopern-Dramen, die zu kopieren wären, erwartet, liegt falsch. Vielmehr handelt es sich um heute übliche Vorgehensweisen, die übel sind, insbesondere weil der Gesetzgeber sie duldet und Anwälte entweder nicht wissen, was sie dagegen machen sollen oder sich gar nicht dafür im Sinne des Mandanten interessieren, sondern im Sinne ihrer Liquidation. Denn gerade unsägliche Differenzen und Verhaltensweisen von Getrennten bringen dem Anwalt ja das Einkommen.

    Die Erläuterungen zu den einzelnen Fallstricken sind daher auch eher im Rahmen des leider Erlaubten als wirklich perfide und zudem sicher wenig different zu den Ratschlägen, die man nicht auch im Anwaltsgespräch erhält. Was jedoch auch im Buch fehlt, ist die wirklich abschließende Antwort, eine wirklich Lösung. Unter den Gegenmaßnahmen findet sich kaum mehr als ein Weg, der zudem nicht unbedingt immer praxisnah daher kommt. Und wenn der nicht klappt, bleibt man an der gleichen Stelle stehen. Die Frage und wenn…" wird auch hier nicht beantwortet.

    Vor diesem Hintergrund hätte der Klappentext weniger selbstbewusst sein sollen. Statt …wie man sich erfolgreich dagegen zur Wehr setzt" wäre es ehrlicher gewesen, …wie man sich eventuell dagegen zur Wehr setzen kann" zu formulieren.

    Abseits davon geht das Buch aber mehr in die Tiefe als andere lieblose Ratgeber, liefert Hintergrund und unter Umständen gute Tipps. Dabei sorgt es tatsächlich dafür, und da stimmt der Klappentext, dass man eventuelle Strategien besser erkennt und so zumindest vorbereitet ist. Und letztlich kann man in den zahlreichen Beispielen sicher einige finden, die so oder so ähnlich mit der eigenen, realen Situation zusammenpassen

    Was aufgrund der Machart des Buches verloren geht, ist ein wirklich wahrnehmbarer Roter Faden. So eignet es sich nicht unbedingt zum Erststudium", sondern eher als Ergänzung zu einem mehr allgemein gehaltenem Ratgeber.

    Zu beachten ist, dass dieses Buch sicherlich für Frauen hilfreicher ist. Das liegt daran: Es ist weder auf die Rolle des Ehegatten noch die der Ehegattin fokussiert, verhält sich also an sich neutral. Und wenn man neutral ans Familienrecht heran geht, hat die Frau sowohl mehr Optionen für vermeintliche Tricks als auch für die Gegenmaßnahmen. So erklärt sich auch, warum mehr Tricks aus Frauensicht geschildert werden. Für die Frau ist hierbei aber nicht nur positiv, dass man ihr ein paar Möglichkeiten vorstellt, vor allem kann sie erkennen, dass die…

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  3. Anonymous
    ·
    19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Wie der Rosenkrieg entsteht…, 16. März 2004
    Von Ein Kunde
    Rezension bezieht sich auf: Die schmutzigsten Scheidungstricks: und wie man sich dagegen wehrt, Rechtsstand: 20010701 (Taschenbuch)
    Wenn man das Buch vor der Scheidung liest und sich dann nach den Tips richtet kann man erheblich besser abschneiden. Es sind keine Wunder oder Mafia Methoden sondern nach geltendem Recht vollziehbare Massnahmen. Das macht allerdings das deutsche Scheidungsrecht auch nicht besser. Für den eigenen Fall sollte man sich noch Rat vom Rechtsanwalt holen und gut prüfen ob das was man will und das was tatsächlich machbar ist auch übereinstimmen. Dabei hilft das Buch ein wenig als Richtlinie, die wie ein roter Faden ist für die eigene Vorgehensweise.
    Alles in allem ist das Buch sein Geld wert und für den unbedarften ein Gewinn.
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