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  1. kitabu
    ·
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Band 1 der Ulm – Trilogie, 28. Juli 2015
    Von 
    kitabu (Ulm) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die Launen des Teufels: Historischer Roman (Der hochgelobten Ulm-Trilogie 1) (Kindle Edition)
    Die „Ulm – Trilogie“ von Silvia Stolzenburg umfasst 3 Bände:
    1. Die Launen des Teufels
    2. Das Erbe der Gräfin
    3. Die Heilerin des Sultans
    „Die Launen des Teufels“ ist der Beginn des historischen Romans, der im Mittelalter in Ulm handelt.
    Inhalt:
    Ulm 1349: Der Aushub für das Ulmer Münster ist getan, als die Pest in Ulm einzieht und die Bevölkerung dahinrafft. Anabel ist die Tochter des Glockengießers Conrad, der mit strengem Regiment seine Familie tyrannisiert. Als er den Lehrling Bertram Steinhauer kauft, verlieben sich Anabel und Bertram ineinander. Conrad hat mit seiner Tochter jedoch andere Pläne. Zuerst überlässt er sie dem Abt, damit er beim Ulmer Münster – Bau bevorteilt wird und seinen Aufstieg in der Ulmer Gesellschaft, als „Alderman“ sichern kann, danach will Conrad Anabel einem alten Kaufmann zur Frau geben. Conrad schreckt für seine Pläne auch vor dem Mord am letzten „Alderman“ nicht zurück, und wird von Bertram dabei beobachtet. Durch Conrads Lügen wird Bertram ins Gefängnis (Metzgerturm) gesteckt. Während in Ulm die Pest wütet und Anabel im Hospital aushilft, lernt sie die junge Gräfin Katharina von Helfenstein kennen, die ihren Sohn Wulf auf die Welt bringt, der von ihrem Geliebten Ritter Wulf von Katzenstein stammt. Um ihren Sohn Wulf vor der Rache ihres Mannes, dem Grafen von Württemberg, zu schützen, vertraut sie Anabel ihren Sohn an. Durch die Hilfe eines Ritters der Gräfin, gelingt es Bertram frei zu kommen und er kann mit Anabel und Wulf nach Straßburg fliehen.

    Großartiger historischer Roman in dem das mittelalterliche Leben, die Pest, Hass, Intrigen und Liebe, dem Leser ein opulentes Geschehen bietet. Nicht nur für mich als „Ulmerin“ ist es ein interessanter Roman, weil ich die Örtlichkeiten kenne, in denen sich die Romanfiguren bewegen, sondern für alle die historische Romane lieben.
    Das Buch erhält von mir die Note: „ausgezeichnet“, ich habe die 527 Seiten in einem Rutsch verschlungen. Das einzige Manko, dass ich anbringe, die Autorin hätte im Buchanhang ein Glossar, wo sie eine Erklärung für bestimmte Wörter (z.B. „Häs“ = Tracht, Kostüm) oder Persönlichkeiten (z.B. „Beginen“ = christliche, weibliche Gemeinschaft ohne Klostergelübde (Quelle: Wikipedia). „Barfüßer“ = Franziskanermönche…), anhängen können. Nicht alle im Roman benutzten Wörter, sind aus dem Text erklärbar, wenn man nicht aus dieser Region stammt.

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  2. MH
    ·
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Bildgewaltiges Mittelalter-Drama, 14. Juni 2014
    Von 
    MH – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Die Launen des Teufels: Roman (EDITION AGLAIA) (Gebundene Ausgabe)
    Den Leser erwartet ein packendes Hinabsteigen in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele, wo nur noch Lust, Gewalt und Macht zuhause sind. In Ulm plant man den Bau des Münsters – für den Glockengießer Conrad die Chance auf Reichtum und Ansehen, und dafür geht er über Leichen. Vor der zielgerichteten Grausamkeit des Glockengießers zerfallen alle vermeintlich sicheren Institutionen zu Staub: Die Kirche, der Rat der Stadt und die eigene Familie, nichts schützt die Opfer, alle entpuppen sich als hohle Fassaden, die der Rücksichtslosigkeit nichts entgegenzusetzen haben. Und doch schaut in jedem Kapitel die Hoffnung auf Gerechtigkeit – wenn auch manchmal nur zart – um die Ecke, eine Hoffnung, die sich eben gerade nicht aus der allgegenwärtigen Religion oder dem Gesetz speist, sondern aus der trotzig-romantischen Beziehung zwischen Conrads Tochter Anabel und seinem Lehrling Bertram.

    Silvia Stolzenburg beschreibt in dem Roman die Landschaft ihrer Heimat, und diesem Umstand hat der Leser die zahlreichen liebevollen detaillierten Orts- und Naturbeschreibungen zu verdanken. So wird die rauhe Alb zum stimmungsvollen Hintergrund, vor dem sich das Drama entfalten kann. Wer in dieser von menschlicher und landschaftlicher Härte geprägten Erzählung auf der Suche nach anspruchsvollen Charakteren ist, wird zwangsläufig enttäuscht sein. Wer sich aber auf die Reise in die pestverseuchte Stadt mit ihren einfachen Menschen einlässt, wird von der bildgewaltigen Handlung mitgerissen und die Seiten blättern sich (wie in einer anderen Rezension so nett und richtig geschrieben) wie von selber um.

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  3. Chattys Bücherblog
    ·
    5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    2.0 von 5 Sternen
    1. Band einer Trilogie, 26. März 2013
    Von 
    Chattys Bücherblog – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Die Launen des Teufels: Roman (EDITION AGLAIA) (Gebundene Ausgabe)
    *COVER*

    Aufgrund des Covers ist das Genre natürlich gleich zu erkennen. Die Farben, Schriftart und Darstellung von Person und Gebäuden zeigen unverkennbar, dass es sich um einen historischen Roman handelt.

    *STORY*

    Anabels Vater, Conrad, ist ein Tyrann. Er schlägt, misshandelt Anabels Geschwister und ihre Stiefmutter. Nichts kann man ihm recht machen. Er scheint auch nicht vor Intrigen zurück. So verlangt er von seiner Tochter Anabel, dass sie dem Abt der Barfüßerabtei Franciscus gefügig ist. Francisus wird dafür Conrad weiterhin Glockengießeraufträge zuschieben. Anabel wiederum hat sich in Bertram verliebt, der von seinem Vater an Anabels Vater, den Glockengießer Conrad verkauft wurde.

    Eine Geschichte mit Irrungen und Wirrungen beginnt

    *FAZIT*

    Aufgrund der vielen sehr guten Bewertungen wollte ich mich doch auch mal von diesem Werk überzeugen. Aber leider – wurde ich sehr enttäuscht.

    In diesem Buch geht es leider nicht wirklich um die geschichtlichen Hintergründe des Münsterbaus, sondern vielmehr um eine Liebesgeschichte bzw. Intrige. Aber wo ist da die Historie?

    Aufgrund des Titels habe ich immer nach eine gewissen Handlung oder Spannung gesucht. Aber wahrscheinlich ist mit dem Teufel einfach nur der böse Conrad gemeint.

    Auffällig ist auch, dass alle Männer böse und alle Frauen gut sind.

    Ich denke, dass Kenner der mittelalterlichen Geschichte nicht wirklich Spaß an diesem Buch haben werden. Sollte man jedoch eine Liebesschnulze lesen wollen – herzlich willkommen. Aber auch da bitte nicht allzusehr auf die Charakteren achten, denn die werden nicht wirklich beschrieben. Ein Hineinversetzen in die Personen bzw. Geschichte ist mir bei diesem Buch leider gar nicht geglückt. Ständig bin ich über irgendwelche Ausdrück oder Aussagen gestolpert, wie wohl 1349 so nicht stattgefunden haben können oder sehr konstruiert wirken.

    Viel zu viele einzelne Geschichtsstränge aud die aber alle nur am Rande bzw. oberflächlich eingegangen wird. Kaum wird eine Geschichte zuende erzählt, dafür aber 2-3 neue angefangen.

    Wie bereits erwähnt, wer das Buch noch oberflächlich liebst, dem werden die kleinen "Missgeschicke" wohl gar nicht auffallen.

    Ich kann für diese Buch nur 2 Punkte vergeben. 1 Punkt für die Auswahl des Covers, und 1 Punkt für die Idee der Geschichten.

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