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Die Kunst der Bausünde

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Architektur

Diese E-Book Ausgabe ist nur für Amazon Kindle geeignet.

Lange wurde sie missachtet und unterschätzt. Sie galt als hässlich und austauschbar – zu Unrecht! Denn Bausünde ist nicht gleich Bausünde!

Manches, was landläufig als Bausünde bezeichnet wird, ist nur aus der Mode geraten, einiges wurde bereits als Bausünde geplant und anderes wiederum ist erst nachträglich durch Anbauten, Überformung oder Anstrich in den Stand der Bausünde erhoben worden. So unterschiedlich wie ihre Genese ist auch ihre architektonische Qualität. Je mehr Ablehnung und Unverständnis sie beim Betrachter auslöst, je größer ihr Störfaktor im Stadtbild, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich um eine gute Bausünde handelt, die eine Bereicherung für ihre Stadt sein kann. Denn eine gute Bausünde hebt sich souverän aus dem unendlichen Meer der schlechten Bausünden ab und besitzt bei genauerer Betrachtung sogar eine gewisse Schönheit und einen ureigenen Charme.

"Eine gute Bausünde hat einen sehr starken Wiedererkennungswert, hat Mut, greift daneben und sprengt den Kontext." Turit Fröbe in ZDF-aspekte


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Die Kunst der Bausünde

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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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3 Kommentare

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  1. 4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    von Flachdachtraumata, Schlumpfhäusern, Monsterenten und feindlichen Doppelhaushälftennachbarn, 14. Januar 2014
    Von 
    Berlinoise – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 500 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Die Kunst der Bausünde (Gebundene Ausgabe)
    Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
    Wenn man in einer Großstadt lebt, noch dazu in einer, in der während des Krieges viel kaputtgegangen ist und sich historische und neue Bauten quer durch die Jahrzehnte bunt aneinanderreihen, kann man Bausünden schon von Kindesbeinen an nicht ausweichen und so habe ich als gebürtige Berlinerin schon früh eine gewisse Faszination für architektonische Seltsamkeiten aller Art entwickelt.
    Ehrensache also, daß ich bei "Die Kunst der Bausünde" von Turid Fröbe zuschlagen musste.

    Das Buch ist witzigerweise passend zum Thema aufgemacht, ein etwas sperriger, scharfkantiger Klotz, in rauhe Pappe gebunden und in ungewöhnlichem Querformat.
    Auf 179 Seiten findet man fast ebenso viele ausnahmslos ganzseitige Fotos auf mattglänzendem Papier.
    Platz für Text bleibt somit kaum; abgesehen von jeweils sehr wenigen einleitenden Worten zu den fünf Kapiteln
    – Gute Bausünden, schlechte Bausünden
    – Die geplante Bausünde
    – Nachträglich in den Stand der Bausünde erhoben
    – Streetart
    – Nachruf
    erhält man also einen reinen Bildband über Stein gewordene Absonderlichkeiten aller Art.
    Dies finde ich ein wenig schade und hätte doch gerne zumindest ein paar mehr Informationen zu den Bauwerken, ihrer genaueren Lage und eventuell auch zu den jeweiligen Aufnahmedaten gehabt.
    Stattdessen gibt es nur jeweils eine sehr knappe Bildunterschrift, die zumeist nur aus einer Angabe der entsprechenden Stadt und manchmal einem süffisanten Kommentar der Autorin besteht.
    Diese Kurzkommentare jedoch sind oftmals wunderbar bissig und treffend und ergeben zusammen mit den abgelichteten "visuellen Umweltverschmutzungen" ein absolut köstliches Kuriositätenkabinett echter baulicher Hingucker.

    Obwohl ich mir, wie gesagt, an so mancher Stelle ein wenig mehr Hintergrundinformation gewünscht hätte, kann ich diesen witzigen Bildband allen, die sich an Bau"sünden" ergötzen können, empfehlen, denn das Buch lädt wirklich ein zum Blättern, Schmunzeln, Kopfschütteln und nicht zuletzt dazu, in Zukunft auf der Straße genauer hinzuschauen – und eventuell selber die eine oder andere eigenwillige "Kunst am Bau" zu fotografieren.

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  2. 3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Von der Schönheit der (Bau-)Sünde, 25. November 2013
    Von 
    j.h. (Berlin) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (VINE®-PRODUKTTESTER)
      
    (TOP 500 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Die Kunst der Bausünde (Gebundene Ausgabe)
    Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
    BAUSÜNDE ist ein geflügeltes Wort, dass wohl jeder halbwegs an Architektur und Städtebau Interessierte schon in mancherlei Zusammenhang zur Kenntnis nehmen durfte. Zumeist geht es natürlich darum, sich von den (Bau-)Sünden der Vergangenheit (und noch lieber gleich des politischen Systems, für das sie standen) abzugrenzen. Und schnell werden dann auch einmal Bauwerke trotz Aspekten des Denkmalschutzes einer falsch verstandenen "Vergangenheitsbewältigung" geopfert. Das geschah ganz besonders häufig in (Ost-)Berlin: Prominenteste Beispiele waren der (natürlich rettungslos Asbest-verseuchte) Palast der Republik oder die Großgaststätte Ahornblatt.

    Turit Fröbe (Jahrgang 1971) entdeckte 2001 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studiengang Architektur der Universität der Künste Berlin ihr Herz für die Bausünde. Sie unterscheidet in ebenso kundigen wie kurzweiligen Kommentaren zwischen guten und schlechten Bausünden. Dabei sind die schlechten Bausünden zumeist mit viel Geld und dem Wunsch nach noch mehr Gewinn in die Landschaft gesetzte Investorenbauten. Die davon abgegrenzten guten Bausünden treffen häufig nur nicht den aktuellen Zeitgeschmack – wurden aber durchaus mit Ambition und Leidenschaft errichtet.

    Ganz bewusst verzichtet das 180-seitige Buch auf bildbandgemäßes Hochglanzpapier. Ebenso sind alle Aufnahmen fernab jeder Inszenierung im für "Schnappschüsse" typischen Alltagslook zu sehen. Turit Fröbe hat den Band in 5 Hauptkapitel (Gute Bausünden, schlechte Bausünden; Die geplante Bausünde; Nachträglich in den Stand der Bausünde erhoben; Streetart; Nachruf) gegliedert, innerhalb derer mit kurzweiligen Erläuterungen Bilder aus ganz Deutschland thematisch präsentiert werden.

    Ein sehens- und lesenwerter Band für den an Alltagsarchitektur interessierten Leser!

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  3. 2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Auch Hässlichkeit liegt im Auge des Betrachters…, 19. Dezember 2013
    Von 
    Lilian Grobis (Berlin) – Alle meine Rezensionen ansehen
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    Rezension bezieht sich auf: Die Kunst der Bausünde (Gebundene Ausgabe)
    Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
    Was heutzutage von fast aller Welt als architektonisches Meisterwerk gepriesen wird, war zu Bauzeiten vielleicht eher eine Bausünde. Man denke an den Eiffelturm – zahlreiche Prominente wie z. B. Alexandre Dumas und Guy de Maupassant waren gegen den Bau des heutigen Wahrzeichens von Paris. Mal ehrlich: Kann man sich die Stadt der Liebe ohne Eiffels Meisterwerk vorstellen?!

    Turit Fröbe hat einige charmante deutsche Bausünden gefunden, die in 20 Jahren vielleicht in den Stand der guten Architektur erhoben werden. Manche angeblichen Bausünden sind in meinen Augen aber eher Belanglosigkeiten, die man nicht in diesem Buch hätte aufnehmen müssen, aber auch das liegt natürlich im Auge des Betrachters.

    Die Erläuterungen zu einigen “Schandbauten” waren mir mitunter zu knapp, zu manchen Gebäuden hätte ich mir mehr Hintergrundinformation gewünscht. Aber was die Autorin schreibt, ist kurzweilig und amüsant. Die Fotos an sich sind Schnappschüsse und keine inszenierten Kunstfotos.

    Mich hat dieses Buch sehr unterhalten, bei einigen Bildern musste ich unweigerlich an die Schildbürgerstreiche denken. Für Architekturliebhaber und/oder Städtebauplaner ist dieses interessant gemachte Buch auf jeden Fall eine tolle Geschenkidee.

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