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Die Künste des Kinos (Fischer Wissenschaft)

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Kunst, Architektur & Fotografie

Wie Filme zeigen können, woran wir mit uns sind.

Von Anfang an übernimmt das Kino viele Verfahren der Architektur, der Musik, der Malerei, des Schauspiels, der Literatur und anderer Künste – aber es lässt sie nicht so, wie sie dort sind. Das Kino kann, was es kann, weil es das verkehrt und verwandelt, was die anderen Künste können.
In seinem neuen Buch unternimmt Martin Seel eine Analyse dieser Verbindung. In neun konzisen Kapiteln erkundet er das besondere ästhetische Potential des Films und führt an konkreten Beispielen vor, wie unterschiedlich es realisiert werden kann. Stilistisch glänzend entwirft Martin Seel eine neuartige Perspektive auf den Film und darauf, was er mit uns im Kino macht.


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Die Künste des Kinos (Fischer Wissenschaft)

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Autor: Martin Osman Hamann »

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  1. 7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Von der Kunst, Filme zu sehen, 25. September 2013
    Von 
    Felix Richter – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 500 REZENSENT)
      
    (REAL NAME)
      

    Rezension bezieht sich auf: Die Künste des Kinos (Fischer Wissenschaft) (Gebundene Ausgabe)
    "Die Künste des Kinos" hat Martin Seel sein Buch in schöner Doppeldeutigkeit genannt. So denkt man spontan eher an Verführungskünste, gemeint sind tatsächlich aber die Formen der Kunst, die sich das Kino seit jeher zu Nutze und Eigen gemacht hat – Architektur, Musik, Fotografie, Schauspiel und natürlich Erzählung, um nur einige zu nennen – und das in einer Weise, wie nur das Kino es kann. Nur dort werden wir von dem, was wir sehen und hören, so vollständig vereinnahmt (und verführt!), dass die Grenzen zwischen Zuschauen und Dabeisein zu fließen beginnen und wir die Perspektiven, Emotionen und Gedanken der Personen, die wir sehen, zu unseren eigenen machen. Die Diskussion darüber, in welchem Ausmaß dies geschieht, wie wir, die Zuschauer, also in die jeweiligen Personen schlüpfen, die wir sehen, nimmt einen wichtigen Teil des Buches ein.

    Zur Illustration seiner Thesen beschreibt Martin Seel Sequenzen aus zahlreichen großen Filmen, allen voran aus "The Searchers" und "North by Northwest", aber auch neueren wie "The Bourne Supremacy" oder "Caché", was sicher nicht nur ich als Anregung mitgenommen habe, sich diese Filme mit der neu gewonnen Sichtweise noch einmal anzuschauen. Und Martin Seel vertritt ziemlich vehement die These, dass ein tiefes Verständnis für die "Künste des Kinos" bzw. des Regisseurs den Genuss und die Bereitschaft, sich mitnehmen zu lassen, in keiner Weise schmälert, im Gegenteil. Ich bin mir da nicht so sicher, ob nicht der ständige, sachverständige Blick hinter die Kulissen für manchen doch eher ablenkend wirkt. So muss ich ja auch nicht, um gutes Essen genießen zu können, einzelne Gewürze herausschmecken oder wissen, mit welchen Kunstgriffen der Koch sein Werk vollendet hat, oder, um an Bach meine Freude zu haben, unbedingt die Feinheiten des Kontrapunkts erfasst haben oder gar die Partitur in den Konzertsaal mitnehmen. Und gerade das Kino ist ja doch eher für den Laien gemacht, der dort ein paar Stunden Auszeit vom täglichen Leben nehmen möchte. Hier muss wohl jeder seine eigene Balance finden.

    Martin Seel besitzt die angenehme Fähigkeit, abstrakte und ungewohnte Gedanken verständlich zu formulieren. Dafür, dass er sie fast durchgehend genutzt hat, möchte ich ihm als philosophisch weitgehend unbelasteter Leser und Filmliebhaber ganz besonders danken. Dazu passt allerdings nicht so ganz, dass er englische Zitate, im Unterschied zu französischen, nicht einmal im Anhang übersetzt, so als wollte er hier die Spreu seiner Leser vom Weizen trennen, denn so selbstverständlich sind profunde Englischkenntnisse unter Filmliebhabern jetzt auch wieder nicht.

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