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3 Kommentare

  1. feuilletonist
    ·
    8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    2.0 von 5 Sternen
    gut gemeint, thema nicht richtig getroffen, 31. Mai 2011
    Von 
    feuilletonist – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die Kündigung (Gebundene Ausgabe)
    Nachdem man das Buch liest, kommt man zu dem Schluss, dass es sich bei dem Autor scheinbar doch um einen Feuilletonisten handelt. Dennoch flott geschrieben, denke ich, dass der Autor hier autobiografisch tätig ist und die Flucht aus einer provinziellen Jugend, die wahrscheinlich nicht stattfand, unter Erinnerung alter Musikstücke und Gedanken aus den 1970ern geistig nachholt. Vermutlich zieht sich dieser Drang nach geistiger Freiheit auch in seinem späteren Berufsleben durch. Im Buch hätte man gerne auch mal härtere Bandagen lesen mögen, aber dieses Werk tut so eigentlich keinem weh. Everybodys darling ist vielleicht in einer Talkshow angesagt, aber nicht in einem mit kritisch angepriesenem Thema bestücktem Lesewerk. Ich wünsche dem Autor, dass er es schafft, dies in seinem Leben noch zu verwirklichen. Ich warte gespannt auf sein 2. Werk als Autor.
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  2. Andreas Schröter
    ·
    21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    2.0 von 5 Sternen
    Unausgegoren, 30. März 2011
    Von 
    Andreas Schr̦ter (Dortmund) РAlle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 1000 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Die Kündigung (Gebundene Ausgabe)
    Hubertus Meyer-Burckhardt, Jahrgang ’56, ist Fernsehzuschauern als Moderationspartner von Barbara Schöneberger in der NDR-Talkshow bekannt. Nun hat er unter dem Titel "Die Kündigung" seinen ersten Roman veröffentlicht. Darin geht es um den Manager Simon Kanstatt, der bisher nur für seinen Beruf gelebt hat. Als ihm unvermittelt gekündigt wird, verliert er den Boden unter den Füßen. Er beschließt, sein weiteres Dasein auf dem Flughafen Zürich zu fristen – schließlich ist die Business-Class in einem Flugzeug der Ort, an dem er sich am wohlsten fühlt. Die Flugreisen, die er fortan unternimmt, finden jedoch nur noch in seinem Kopf statt.

    Soweit die Ausgangsposition, die auf ein interessantes Psychogramm von Menschen hoffen lässt, die ihren Job verloren haben. Die Hoffnung erfüllt sich nur bedingt. Das Buch verliert sich zu oft in den kafkaesken Träumereien Kanstatts, in denen er mit neuer Identität mal in einem Plattenladen für Musik aus den 70ern arbeitet, mal eine Kunstinstallation auf dem Flughafen plant, die das Managerleben thematisieren soll – alternative Leben, die denkbar gewesen wären. Aber das alles wirkt etwas unausgegoren und lässt den Leser ein wenig ratlos zurück. Die Schlüsselsätze ganz am Ende des nur 155 Seiten dünnen Büchleins wirken nicht wirlich neu: "Du beißt die Zähne zusammen, gehst jeden Tag durch dieselbe Geisterbahn, die dein Leben ist. Du hast die Verantwortung für dein Leben an andere abgegeben. Also beklag dich nicht." Insgesamt nur bedingt empfehlenswert.

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  3. Wolf A. O.
    ·
    11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    1.0 von 5 Sternen
    Nicht so gut, wie ich dachte …., 26. April 2011
    Von 
    Wolf A. O. – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die Kündigung (Gebundene Ausgabe)
    Bücher zu kritisieren, ist wohl das Allerschwerste, da man nie zu 100 % objektiv sein kann und auch alles eine Frage der Sichtweise ist. Dennoch war ich von diesem Buch enttäuscht. In einer Talk-Show im Fersehen gesehen, hatte ich es mir bestellt und sofort mit dem Lesen angefangen. Die Handlung erscheint nicht immer klar (trotzdem ich letztlich immer verstanden habe, worum es ging). Ich denke, dass das Buch eine Art "Vergangenheitsbewältigung des Autors" darstellt. Ich finde, dass Hubertus Meyer-Burkhardt durhaus ein guter Moderator ist und eine schöne, sowie bis ins Detail gefeilte Sprache spricht …. (!) …. aber beim Schreiben sollte er vielleicht öfter einmal einfachere Sätze verwenden. (Stichwort : Subjekt-Prädikat-Objekt). Ich möchte nicht überheblich sein, aber ich hatte nach dem Lesen das Gefühl, dass ich solch einen Roman auch schreiben könnte.
    Meine Empfehlung für Fans und Interessierte : Trotzdem kaufen und Lesen. Weil : Man sollte sich immer eine EIGENE MEINUNG bilden.
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