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  1. Lisa
    ·
    6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Leichtes Lesevergnügen, 3. November 2015
    Von 
    Lisa – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Die Kenlyn-Chroniken (Gesamtausgabe, 3 Romane in einem Band) (Kindle Edition)
    Zunächst muss ich feststellen, dass der Autor eine interessante und umfangreiche Welt samt Hintergrundgeschichte verfasst hat. Es lässt sich gut und entspannt lesen.

    Insgesamt war ich allerdings eher mäßig begeistert. Dies lag vor allem daran, dass mich dieses Buch nie überraschen konnte. Von Anfang an war klar wer gut und böse ist und diese Linie wurde meiner Meinung nach (mit Ausnahme eines Charakters) sehr überdeutlich gezogen. Charakterenthüllungen oder die wenigen Entwicklungen waren durchweg berechenbar.
    In diesem Sinne fehlt mir die Glaubhaftigkeit der Charaktere, da sie schlicht und ergreifend stereotyp wirken. Grundsätzlich hält sich das Buch mit seinen Beschreibungen von Folter, Sexualität, dem Revolutionären Anteil, der Bereitschaft für Größeres zu opfern eher daran ein Buch für Ältere zu sein, während eben das Schwarz-Weiß-Malen von Gut und Böse, was ebenso wie das Vorkauen der Moral durch die Hauptcharaktere eher für ein Buch mit einer jüngeren Zielgruppe sprechen. Die Handlugnszeiträume wirken für mich sehr unreal, da sie sehr kurz sind, dies ändert sich jedoch zum positiven im dritten Teil.

    Alles in allem bin ich mäßig enttäuscht, was allerdings auch an dem Buch liegen könnte was ich vorher gelesen habe und welches ein deutlich höheres Niveau vorgelegt hat. Persönlich werde ich das Buch wohl nicht noch einmal lesen und auch sehr vorsichtig mit Empfehlungen sein. Dennoch, wer Freund leichten Stoffes mit einer umfangreichen Welt ist, wird hieran seine Freude haben.

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  2. filmstar
    ·
    9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Originelle und unterhaltsame Science Fiction, 6. April 2014
    Von 
    filmstar (Leipzig) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die Kenlyn-Chroniken (Gesamtausgabe, 3 Romane in einem Band) (Kindle Edition)
    Ich habe die Kenlyn-Chroniken über die Kindle-Leihbibliothek entdeckt und war sehr angetan. Eine originelle, durchaus philosophische Story mit echten Charakteren mit Ecken und Kanten.

    Die Story spielt auf dem Planeten Kenlyn, der von vier Rassen bewohnt wird: Den Menschen, den fledermausartigen, kleinwüchsigen Yadi, den raubkatzenartigen, starken Skria sowie den echsenähnlichen, kälteempfindlichen Draxyll. Diese vier Völker haben den Planeten vor knapp 1.000 Jahren besiedelt, weil ihre Heimatwelt aufgrund eines Bürgerkrieges unbewohnbar geworden war. Dabei hatte eine Gruppe von Aufrührern, die sich Schattenkult nannten, eine biologische Waffe namens Rokor eingesetzt. Sie wollten die herrschenden Sha Yang, die gottähnliche Fähigkeiten besaßen und die Geschicke das Planeten lenkten, absetzen. Das misslang. Die überlebenden Sha Yang terraformten Kenlyn, wo sie für die vier Völker eine neue Heimat schufen.

    Regiert wird die Welt von einem gottgleichen Computer, der von den Sha Yang hinterlassen wurde und als Gouverneur fungiert. Ihm zur Seite steht der Orden der Friedenswächter als eine Art Polizei. Sha Yang gibt es auf Kenlyn nicht mehr. Die letzten wurden nach einem Wiederaufleben des Schattenkultes vor 300 Jahren in einem weiteren Bürgerkrieg getötet. An die Sha Yang erinnern nur noch die knapp gewordenen, mächtigen Artefakte wie die Drachenschiffe (Flugschiffe), Sonnenaugen (Laserwaffen) oder Levitationsmaschinen, welche von Kenlyns Bewohnern nur gepflegt, aber nicht nachgebaut werden können.

    Die drei Bände handeln von der menschlichen Diebin Endriel, deren Vater – ein ehemaliger Ordenssoldat – ihr ein altes Flugschiff (hier Drachenschiff) vererbet hat. Dieses nutzt sie mit ihrer Yadi-Freundin Nelen, den früheren Gefährten Ihres Vaters – einem einäugigen Skria-Kämpfer Keru sowie einer alten Draxyll-Ärztin Xeah – und dem ebenfalls menschlichen Schiffsjungen Miko, um als Frachtkapitänin ehrbar zu werden. Dabei gerät sie nicht nur die Fänge der Finanzbehörden, sondern auch mitten in den uralten Konflikt um die Macht auf Kenlyn. Denn der Schattenkult erhebt sich wieder. Und das alles nur, weil sie sich in Kai – den falschen Jungen – verguckt hat.

    Der zweite Erzählstrang handelt von Admiral Telios. Er ist einer von fünf Admiralen der Friedenswächter und befehligt das mächtigste Drachenschiff des Planeten. In einem Sonderauftrag des Gouverneurs soll er nach einem jungen Mann suchen, der nach Ansicht des Gouverneurs den Frieden und die Stabilität von Kenlyn bedroht. Es handelt sich um – eben jenen Kai. Dabei gerät Telios zunehmend in einen Gewissenskonflikt und misstraut den Beweggründen des Gouverneuers.

    Die dritte Gruppe, um den sich die Romane drehen, ist der Kult. Angeführt vom geheimnisvollen Schattenkaiser haben sie weite Teile der Verwaltung und auch der Friedenswächter unterwandert. Ihr Ziel ist der Sturz des Gouverneurs als dem letzten Relikt der alten Sha Yang Herrschaft. Um ihn zu stürzen, brauchen sie ein mächtiges Artefakt – einen Schlüssel, den Kai bei sich trägt.

    Ohne zu viel zu verraten, nimmt eine spannende und sehr dramatische Geschichte ihren Lauf, bei der nur wenige tatsächlich das sind, was sie scheinen. Das Abenteuer führt die Protagonisten über ganz Kenlyn hinweg bis zur alten zerstörten Heimatwelt. Dabei erschließt sich die Tragödie der Sha Yang und der alten Heimatwelt.

    Was ich wirklich mag, ist die gewisse Altertümlichkeit das Ganzen. Es wirkt, als wäre es ein in den 40-er oder 50-er Jahren geschriebener SF-Roman mit so bodenständigen Dingen wie dem gemütlichen Frühstück mit frisch gebackenem Brot und Minztee. Auch die Geisterkuben – eine Mischung aus Fernsehen, Funk und Internet – sind so eine Idee. Diese Einfachheit statt sonst üblicher komplexer technologischer Erklärungen von Nahrungsreplikatoren oder Warp-Antrieben macht vielleicht den besonderen Reiz aus.

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  3. Corinna
    ·
    8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Tolles Gesamtpaket, 22. Dezember 2013
    Von 
    Corinna (Braunschweig) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die Kenlyn-Chroniken (Gesamtausgabe, 3 Romane in einem Band) (Kindle Edition)
    Wer schon einmal ein Buch von Dane Rahlmeyer gelesen hat, weiß, worauf er sich hier freuen kann: fantastische Orte, witzige Ideen, abenteuerliche Szenen und ganz besondere Protagonisten.

    Bei den Kenlyn-Chroniken handelt es sich um drei Science-Fiction/Fantasy-Romane, bei denen man getrost gleich zur Gesamtausgabe greifen kann. Denn wer einmal angefangen hat, will sowieso wissen, wie es mit Endriel, Kai und den anderen Charakteren der Korona-Crew weitergeht. Die Bewertungen der einzelnen Teile sprechen für sich. 😉 Unbedingte Lese-Empfehlung!

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