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Die Grundlage aller Magie und Geheimwissenschaften

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Grundlagen

Aus dem Inhalt:
Alle Kräfte und Organe des Körpers, alle niederen Triebe der Seele können durch die Macht der Gedanken beherrscht werden. Die Gedanken selbst werden durch die Willenskraft beherrscht. Je mehr sich der Mensch veredelt, je höher er in seinem Gedankenleben steigt, desto feiner werden die Kräfte, welche ihm dann zur Verfügung stehen. Ein ideal denkender Mensch von starkem Charakter kann auf seine Umgebung eine reinigende Wirkung ausüben.

Fortgesetzte Beobachtung der Gewohnheiten und Wünsche, Gedanken und Vorstellungen, sowie deren Beherrschung führen den Menschen dahin, wo er sich als ein Herrscher im Reiche der Gedanken denken und fühlen kann. Dies kann nur durch die Pflege guter, harmonischer, liebevoller und energischer Gedanken erreicht werden. Das ganze Leben des Menschen muß ein Gebet werden. Das Leben des Ganzen wirkt im Menschen, wenn er sich dem Ganzen weiht. An das Ganze denken und in ihm leben, heißt an Gott denken und in ihm leben. Wenn wir lernen bei allem, was wir denken und tun, stets das Höchste in uns zu fühlen, wird alles leicht werden. In freudiger Selbstüberwindung müssen wir durch das Leben gehen. Reine Nahrung, ein reines geordnetes Gedankenleben helfen dem Menschen die innere Einheit zu erlangen, welche notwendig ist, um wahre, dauernde Glückseligkeit und die Erkenntnis aller Dinge zu gewinnen.

Das Ganze wird nur besser, wenn der Einzelne besser wird. Da das Gemüt und Gedankenleben des Einzelmenschen von den Gedanken der Gesamtmenschheit beeinflußt wird, ist es notwendig, daß diejenigen, welche höhere Einsicht und höhere Kräfte erlangen wollen, danach trachten, sich in ihrem Gedankenleben Zügel anzulegen, d. h. stets ihre eigenen Gedankenprodukte, Wünsche und Ziele klar vor Augen haben und denselben nicht gestatten, die eigene innere bewußte Ruhe und Klarheit der Seele zu stören.

Wie wilde, ungebändigte Rosse, so jagen die Empfindungen, Wünsche und Begierden durch die Sinne und verwirren die klare Vernunft. Wie ein schlecht erzogenes Pferd, so werfen sie den Menschen in den Morast. Gleichwie ein Hirte seine Herde in rechter Ordnung leitet, so muß auch der Mensch lernen, den wilden Ansturm der Gefühle, Empfindungen, Begierden und Wünsche zu meistern.

Der Zweck der Gedankenübungen ist, daß man infolge der Anziehungskraft der Gedanken, nach und nach in Wirklichkeit diejenigen Eigenschaften in sich entwickelt, mit denen man sich in Gedanken beharrlich beschäftigt. Der Mensch wird das, was er denkt und will, das ist ein Naturgesetz, auf welches nicht oft genug hingewiesen werden kann. Diese Tatsache sollte uns stündlich bei allem Denken und Tun vor Augen schweben. Die erste Bedingung um Hohes und Großes zu erreichen, besteht also darin, die Gedanken und Wünsche im Zaume zu halten.

Originalausgabe: Leipzig, 2. Aufl. 1922
Autor: Baptist Wiedenmann
E-Book-Auflage 2016
Umfang: ca. 40 Buchseiten, 6 Kapitel


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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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