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  1. Comics,Bücher und Filme
    ·
    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Lesenswerter Jack Reacher Roman, 27. Juli 2016
    Von 
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    Rezension bezieht sich auf: Die Gejagten: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
    Jack Reacher telefoniert mit Major Turner, die die 110. Einheit befehligt, wo er selbst einmal Major war, da ihm ihre Stimme gefallen hat, reist er bis nach West Virginia, Rock Creek um sie dort zum abendessen Einzuladen. Als er bei seiner alten Einheit ankommt, ist sie dort nicht und ein Major Morgan beruft ihn zurück in den Dienst, zudem soll Reacher einen Mann getötet haben, woran er sich nicht erinnern kann und ein Kind von einer Frau haben, an die er sich auch nicht erinnern kann, was für ihn ungewöhnlich ist und dann wird er auch noch verhaftet.

    Auch dieser Jack Reacher Band ist sehr gelungen und durchgehend interessant und spannend geschrieben, Action gibt es in diesem Band erstaunlich wenig. In diesem Band erfährt man einiges über Reachers Vergangenheit, in den vorherigen Bänden war das wesentlich weniger.
    Das Buch hat so gut wie keine längen, die Handlung ist interessant und zum größten Teil unvorhersehbar. Was mir etwas gefehlt hat war die härte die es in so ziemlich jedem Band gab, Reacher wirkt in diesem Band ziemlich harmlos und nicht so wie in den Bänden davor, ansonsten war die Geschichte auch ziemlich ruhig, aber es gab am Ende immer ein richtiges Finale mit Action, was bei diesem Band nicht so war und ein Finale macht einen Thriller auch aus. Das Finale war gerademal circa 5 Seiten in denen nicht wirklich viel passiert, was etwas enttäuschend ist, zudem ist das Finale spannungslos. Nicht so toll ist auch die Deutsche Übersetzung, so einige Sätze lesen sich seltsam oder das die Aussage anders ist als sie seien sollte. Das Buch ist gebunden und besitzt 448 Seiten, Papier Qualität ist in Ordnung, die Preisgünstigere Taschenbuch Ausgabe wird wohl erst im nächsten Jahr herauskommen.. Der Titel des Buches ist auch etwas verwirrend, das Original trägt den Titel "never go back", der in Deutschland im Oktober kommende Film wird "kein Weg zurück" heißen und der deutsche Buchtitel heißt "die Gejagten", drei unterschiedliche Bedeutungen. Insgesamt ein typischer Jack Reacher Roman mit untypischen etwas enttäuschendem Ende. Insgesamt kann ich diesem lesenswerten Buch 4,5/5 Sternen geben.

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  2. leserattebremen
    ·
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Eine großartige Hauptfigur, 28. Oktober 2016
    Von 
    leserattebremen – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die Gejagten: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
    Eigentlich wollte Reacher nur die neue Leiterin seiner alten Einheit bei der Militärpolizei in Virginia besuchen. Als er jedoch das Gelände betritt, ist ein neuer Major im Dienst, der in auf der Stelle wieder zur Armee einberuft und verhaftet. Angeblich wegen eines 16 Jahre alten Falls, in dem er einen Verdächtigen zu Tode geprügelt haben soll. Reacher glaubt die Geschichte nicht und versucht, dem ganzen auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit Major Turner, der Frau, die er eigentlich besuchen wollte und die wegen angeblicher Bestechlichkeit ebenfalls im Militärgefängnis sitzt.
    „Die Gejagten“ ist der erste Roman rund um die Person Jack Reacher, den ich gelesen habe, aber er hat mich von Anfang an begeistert. Dies basiert größtenteils auf der wirklich sehr guten Charakterisierung der Hauptfigur. Reacher ist ein ehemaliger Soldat, der mit unglaublicher Intelligenz und gleichzeitig körperlicher Kraft überzeugt. Dadurch sind seine Gegner ihm schnell unterlegen. Die Geschichte fand ich dennoch nachvollziehbar und mit Major Turner stellt der Autor seinem Protagonisten eine genauso sympathische wie starke Figur an die Seite. Reacher respektiert sie und hört in vielen Situationen auch auf sie, so dass sich die Geschichte nicht in einem sinnlose Ansammlung von Gewalt und Schlägereien auswächst. Gleichzeitig ist die Story sehr spannend, da man eigentlich bis zur letzten Seite keine Ahnung hat, warum Turner und Reacher etwas angehängt werde soll und wer so verzweifelt versucht, sie aus dem Weg zu räumen. So bleibt man wirklich bis zum Schluss voll in der Story und kann das Buch kaum noch aus Hand legen. Umso logischer löst sich am Ende alles auf, so dass die ganze Handlung sehr glaubwürdig und nachvollziehbar bleibt.
    Mich hat Lee Childs Thriller „Die Gejagten“ absolut überzeugt. Umso besser finde ich es, dass es bereits Band 18 ist und jetzt 17 Bände darauf warten, möglichst schnell von mir gelesen zu werden. Ich hoffe, dass noch viele weitere Leser sich von Lee Child und seinem Protagonisten Jack Reacher begeistern lassen, es ist großartige Spannungsliteratur von der ersten bis zur letzten Seite.
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  3. M. Lehmann-Pape
    ·
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Strikt, klar, hart, 8. August 2016
    Von 
    M. Lehmann-Pape – Alle meine Rezensionen ansehen
    (REAL NAME)
      

    Rezension bezieht sich auf: Die Gejagten: Ein Jack-Reacher-Roman (Gebundene Ausgabe)
    Auch wenn in diesem neuen Thriller um Jack Reacher das Motiv der „Jagd“ auf Reacher und seine Nachfolgerin beim 110th, Major Turner, etwas schwach geraten scheint, ein echter „Reacher“ ist es allemal.

    Kurze, klare, knackige Sätze, ein durchgehend hohes Tempo, die klare, harte Kante die Reacher, wie immer, in Auseinandersetzungen zeigt, das ist einfach flüssig und anregend zu lesen.

    Dass nun eine Beziehungsgeschichte hinzukommt (und diese sich im Kern ebenso trocken und kühl gestaltet, wie es eben Reachers Art ist (und nicht zuletzt auch die von Major Turner, der Grund seines Besuches an alter Wirkungsstätte)), zeigt andere, bisher wenig im Mittelpunkt stehende Seiten des harten „Streuners“ auf. Seiten, die seine ihm an kühler Klarheit ebenbürtige Nachfolgerin auf seinem Posten beim Militär ihm ebenso klar und deutlich zu verstehen gibt und damit offenlegt.

    „Du machst, dass ich mich unbehaglich fühle. Es ist nicht Deine Schuld, es liegt an Deiner Art. Du kommst mir verwildert vor“.

    Sätze, die Reacher treffen, innerlich. Zwar ist er nur aufgrund eines Telefonats gekommen, aber was er dann, nach einigen Irrungen und Wirrungen, leibhaftig vor sich sieht gefällt ihm ungemein. Und nicht durchgehend bleibt das Verhältnis der beiden „Gejagten“ distanziert und kühl.

    Zu all dem passt das Ende des Buches nicht wirklich, davon aber muss sich jeder Leser selbst überzeugen. Dennoch ist es nicht zu viel verraten, dass das Finale keine sonderlichen Überraschungen bereit hält, in der Auflösung des „Falles“ eher zu knapp und zu wenig aufschlussreich verbleibt und in der Entfaltung der „Beziehung“, die ab einem gewissen Zeitpunkt reichlich knistert, auch ein stückweit detailreicher hätte enden können.

    Anderseits, wie die klare und trockene Haltung im Buch selbst (und in allen anderen Thrillern vorher auch), passt das alles wiederum wie die Faust aufs Auge zu Reacher, denn „verwildert“ ist genau jener Begriff, der seine Distanz zur Welt und zum bürgerlichen Leben auf den Punkt trifft.

    Dass er nur einfach mal „nachsehen“ wollte, wer hinter der anregenden Stimme steckt, sich in wenigen Minuten wieder reaktiviert im Dienst vorfindet und scheinbar alles dafür getan wird, dass er umgehend die Flucht ergreift (inklusive „Begrüßungskommando“ und drohender Verhaftung) und zudem das Objekt seines Interesses aus mysteriösen Gründen für ihn nicht fassbar ist, all das war sicherlich mit Überlegung von „der anderen Seite“ geplant, hat jedoch die Rechnung ohne die hervorstechendste Eigenart Reachers gemacht.

    Er vollzieht, was er sich vorgenommen hat. Und er lässt keine offenen Rechnungen zurück.

    So beginnt eine Hetzjagd quer durch die Vereinigten Staaten, durch billige Motels und teure Suiten, mit hastigen Aufbrüchen, hintersinnigen Strategien und einigen gebrochenen Knochen und „Kollateralschäden“.

    Ein in die Reacher Reihe in Atmosphäre und Ton wie immer überaus passender Thriller, der in manchen Details die ein oder andere Schwäche aufweist. Vor allem im Hintergrund der stattfinden Jagd auf Reacher und „seine“ Major Turner, deren Dringlichkeit im Motiv nicht wirklich überzeugend vorliegt.

    Als „Auslöser“ für eine weitere Geschichte um einen ganz besonderen „Einzelgänger“ in seiner besonderen Weise, Problemen zu begegnen und eigentlich gar nicht wirklich offiziell existent zu sein aber passt das alles durchaus zusammen.

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