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  1. Yllin
    ·
    8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Was für eine zauberhafte Fortsetzung!, 27. Oktober 2015
    Von 
    Yllin – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die Dreizehnte Fee: Entzaubert (Kindle Edition)

    Inhalt
    "Ich bin der Anfang, ich bin das Ende." Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt. Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen. Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln. Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!" – Quelle: Amazon

    Cover ?????
    Genau wie beim Cover des ersten Teils kann ich eigentlich nur sagen: dieses Cover ist wunderschön! Ich liebe die Farbnuancen zwischen Dunkel-, Eisblau und Rotbraun, die hellen, zierlichen Ornamente, die den Titel einrahmen und erst auf den zweiten Blick preisgeben, dass es sich eigentlich um einen Spiegel handelt – einen der drei (?) Spiegel der Feenmutter. Die Farbgebung und die hell glänzenden Blätter und Zapfen am Rande des Covers erinnern an einen kalten aber klaren Wintertag und an den Frost, der sich unnachgiebig über alles legt, was ihm erreichbar ist. Erst nach dem Lesen wird klar, wie gut das Cover eigentlich zum Inhalt der Geschichte passt, denn die Eishexe spielt in diesem Band eine größere Rolle als noch zuvor. Mehr weiß ich nicht zu sagen – einfach wunderschön!

    Charaktere ?????
    Lilith: Die Dreizehnte Fee – oder auch Hexe, wie sie im Volksmund von den Menschen genannt wird. Bevor sie von ihren 12 anderen Schwestern in eine schreckliche Falle gelockt wurde, durch die sie nicht nur 1000 Jahre ihres Lebens, sondern auch ihre Kräfte verlor, war sie die Königin der Feen und die Herrscherin über Pandora. Aber sie ist auch Lilith, die große Schwester der Feenkinder, das sanfte Mädchen, das sich nach nichts anderem mehr sehnt, als nach der Liebe, die sich all die Zeit selbst verboten hat. Ich liebe es, wie Lilith sich im Laufe des zweiten Bandes immer mehr entwickelt: Sie steckt irgendwo fest zwischen der stolzen Königin und dem Mädchen, das sie wirklich ist und weiß nie so recht, wie sie mit diesen beiden Persönlichkeiten umgehen soll, die dauerhaft um die Kontrolle kämpfen. Einerseits will sie blutige Rache an ihren Schwestern nehmen, die ihr ihre Magie gestohlen und unter sich aufgeteilt haben. Andererseits liebt sie ihre Schwestern mehr als sich selbst und kann es nicht ertragen, dass eine nach der anderen der Königin oder dem Hexenjäger zum Opfer fällt. Dieses Hin-und-Hergerissen-Sein nimmt einen als Leser unglaublich mit, denn irgendwie kann man beide Seiten verstehen, auch, wenn man die Königin, die in ihr schlummert, mehr als alles andere fürchtet. Ich wünsche Lilith, dass sie es im dritten und letzten Band endlich schafft, Frieden mit sich, der Königin und ihren Schwestern zu finden und endlich das Leben leben kann, das sie sich so sehr wünscht: Seite an Seite mit dem Hexenjäger. Aber warum habe ich so ein ungutes Gefühl, dass ihr ein Happy End niemals bestimmt ist?

    Hexenjäger: Leider spielt der Hexenjäger im zweiten Band der Fee eher eine untergeordnete, aber nichtsdestotrotz wichtige Rolle. Von einer der Feenschwestern gelenkt, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, alle 13 Feen zu finden und zu töten, die mit Magie und Grausamkeit das Leben der Menschen zur Hölle machen. Auch er befindet sich durchweg in einem schrecklichen Zwiespalt, denn die Einzige, die ihm dabei helfen kann, die Hexen zu töten, ist die 13. Fee – Lilith. Seit er sie im ersten Teil aus dem Turm befreit hat, um sie als Waffe zu missbrauchen, scheint er undefinierbare Gefühle für sie zu haben: einerseits hasst er sie, denn sie ist sein Feind und die grausamste von allen (zumindest die Königin, die in ihr schlummert), andererseits ist sie feingliedrig, zerbrechlich und liebenswert und immer wieder verfällt er ihrem Zauber, liebt sie, zieht sie an sich – nur um sie im nächsten Moment von sich zu stoßen. Lieber Hexenjäger, ich weiß, dass du Lilith liebst, sei kein Narr und stoße sie von dir für das, was sie irgendwann mal gewesen ist! Schlimm, das er mich nicht hören kann. Und noch schlimmer, das ich noch so lange auf den dritten Band warten muss, um herauszufinden, wie es mit den beiden weitergeht. Ahhhh!

    Eishexe: Die Eishexe ist Liliths älteste Schwester, die erste, die nach ihr kam und ich führe sie hier stellvertretend für alle anderen Feen-Schwestern auf, die ich leider nicht einzeln besprechen kann. Jede von ihnen ist einzigartig, jede von ihnen hat ihre eigene Geschichte, ihren eigenen Charakter, ihr eigenes Leid, ihre eigene Schwachstelle – sie sind alle großartig! Die Eishexe ist eines der besten Beispiele,…

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  2. Din
    ·
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Die Dreizehnte Fee 02 – Lerne, was es heißt, mich zu betrügen, 24. Februar 2016
    Von 
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    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Die Dreizehnte Fee: Entzaubert (Taschenbuch)
    Lilith folgte der Eishexe nach Antarktika, dem Reich ihrer ältesten Schwester. Durch einen Eissplitter im Herzen ist die Königin nicht mehr in der Lage sich der Macht der anderen Feen zu bedienen. Und so können die verbliebenen Sieben über die einst Mächtigste richten. Wir lernen neben der Eishexe, die Drachenreiterin und Rabenmutter kennen, die siebte Schwester, das Orakel und die rote und weiße Schwester. Doch Liliths Urteil ist noch lange nicht gesprochen.

    Ich bin immer noch begeistert von den märchenhaften Ideen dieser Reihe. Froschkönig. Goldmarie. Schneekönigin und Co. Wir erfahren in der Fortsetzung sehr viel mehr über die dreizehn Feen. Auf der einen Seite gefällt mir die Fortsetzung fast noch besser, als der erste Teil, doch je mehr ich mich dem Ende näherte (wieder sehr schnell denn die Fortsetzung hat nur knapp 30 Seiten mehr als der Vorgänger), kristallisierte sich heraus, dass mir eine Idee oder besser ein Aspekt der Story, doch nicht zusagen konnte.

    Mir war ehrlich gesagt die Inspiration vom Schwanensee zuviel. Der Fokus (zum Ende hin) auf Odette hat mir persönlich nicht gefallen wie im Gegensatz zu den anderen Ideen der Autorin. Zwar passte dieser Odette-Teil zu Liliths Beweggründen (um noch mehr zu erklären wie sie zu dem geworden ist) und gleichzeitig irgendwie doch nicht. Nach Elles Tod, schien Odette diesen Platz gefüllt zu haben. Ich konnte keine Verbindung zu Odette aufbauen oder das Gewicht ihrer Figur nachvollziehen. Nein, dass hat mir leider einfach nicht gefallen.

    Auch als Lilith Odettes Namen verwendet, löste das bei mir eher Fragezeichen aus. Diese Idee passte nicht unbedingt ins Ganze oder besser gesagt hätte nicht auf ein Feenkind fokussiert werden müssen. Hier hätten allgemein die Feenkinder für sich stehen können, um Liliths Hass auf die Menschheit erklären zu können. Warum war Odette so besonders? Dadurch, dass sie hierdurch irgendwie zur Vierzehnten Fee wird, zerstört die Autorin meiner Meinung nach leider den Märchenzauber. Dreizehn Feen. Siebte Schwester. Drei. Magische Zahlen. Da rüttelt man nicht dran 😀

    Der Rest dieser Fortsetzung jedoch, gefiel mir dafür richtig richtig gut (was es wieder rum ausgleicht). Wenn man eine Reihe liest, begibt man sich mit den Figuren auf eine Reise, lernt sie mehr kennen und lieben. Verbindungen können besser aufgebaut werden, da man seinen Freunden aus Papier länger folgt, als bei einem einzelnen Band (na gut wenn dieser 1.000 Seiten dick ist, ist das noch was anderes). Lilith’s Reise möchte ich unbedingt weiterverfolgen. Meine Erwartungen an den dritten Band sind daher leider sehr hoch (Enttäuschungen dadurch oftmals vorprogrammiert). Ich hoffe sehr, dass die Autorin an den zauberhaften Ideen anknüpfen kann und ihren Märchenzauber beibehält und sich nicht in Ideen verstrickt, die die Story zerstören.

    "Und jedes Mal, wenn ein Kind ein Märchenbuch aufschlägt und mit heller Stimme die Worte zu Leben erweckt, werden wir auferstehen."

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  3. Jen_loves_reading_books
    ·
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ein würdiger 2. Teil, 16. Mai 2016
    Von 
    Jen_loves_reading_books – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die Dreizehnte Fee: Entzaubert (Taschenbuch)
    Die Dreizehnte Fee – Entzaubert

    von

    Julian Adrian

    Vom Buchrücken:

    "Ich bin der Anfang, ich bin das Ende." Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt. Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen. Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln. Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!

    Zum Cover:

    Das Cover zum ersten Teil fand ich schon wunderschön.
    Das Cover zum zweiten Teil gefällt mir noch viel besser. 🙂

    Die Story und ihre Charaktere:

    Nachdem ich mit Begeisterung den ersten Teil gelesen hatte, habe ich mir so schnell wie möglich den zweiten Teil besorgt und wurde nicht enttäuscht.
    Die Story geht rasant weiter und ich hatte das Buch wieder schneller durch, als ich wollte.
    Mir gefällt die Figur der Lilith, die ständig im Zwiespalt mit ihrem zweiten bösen Ich, nämlich der bösen Königin ist, sehr. Das macht die Figur nicht so eindimensional (Haha).
    In der Geschichte ist keine Figur einfach " nur Gut " oder " nur Böse " und kommt deswegen nicht mit diesem einfachen schwarz-weiß-Denken daher.
    Jeder Charakter kämpft einen inneren Kampf und trifft ihre teils fatalen Entscheidungen.
    Das die Geschichte mit den bekannten Märchenfiguren neu und anders erzählt wird, ist für mich ein echtes Highlight und ich hatte wieder einen Riesenspaß.

    Fazit:

    Ich bin wieder hellauf begeistert.
    Ich liebe Julias Erzählstil und lasse mir meist einzelne Sätze auf der Zunge zergehen. Jetzt warte ich ungeduldig auf den dritten und letzten Teil.

    Empfehlung:

    Ja, ja und ja.

    Von mir gibt’s :

    5 von 5 Sternen

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