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  1. faustino888
    ·
    5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    David Hunter ist kein Voyeur, 20. April 2010
    Von 
    faustino888 (Tokyo) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die Chemie des Todes: David Hunters 1. Fall (Taschenbuch)
    Mein erstes Treffen mit Beckett war "Voyeur". Ein durchaus spannendes, interessantes, kurzweiliges, ja intelligentes und zum Teil unvorhersehbares Vergnuegen. Leider kann ich meiner 1. Begegnung mit Dr. David Hunter gleiches Vergnuegen nicht uneingeschraenkt abgewinnen. Dr. David Hunters 1. Fall ist dabei nicht uninteressant, auch spannend und zum Teil kurzweilig, allerdings kein wirklich neues Erlebnis, dass das Weiterlesen zur Sucht werden laesst. Eher Massenware ohne wirklichen Tiefgang. Die Handlung ist vorhersehbar, oftmals konstruiert mit den notwendigen Wendungen und zum Teil anderen Krimis und Autoren dieses Genres angelehnt. Das Ende kommt ueberraschend wie der Tod selbst. Ein wenig weit hergeholt. Ohne viel verraten zu wollen, genuegte es nicht, eine einigermassen logische Erklaerung und Taeterfindung abzugeben, nein, es musste mehr sein, um sich zu unterscheiden. Und um den Weg in die Serie zu finden. Sicherlich wird man dem 2. Teil aehnliche Elemente entnehmen koennen wie dem 1. Teil. Der gemeine Leser mag nun mal keine Ueberraschungen und gibt sich mit Wiederholungen und Altbekanntem zufrieden. Sicherlich eine Erklaerung dafuer, dass die Bewertungen der Hunter Serie so gut und die Leserklassifizierungen individueller Leseerlebnisse wie "Voyeur" so durchschnittlich sind. Ein durchschnittliches Lesevergnuegen, nicht mehr und nicht weniger.
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  2. Thomas Knackstedt
    ·
    69 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Krimifreunde: kaufen – Forensiker: erst Umschlag lesen, 7. April 2006
    Von Ein Kunde
    Rezension bezieht sich auf: Die Chemie des Todes (Gebundene Ausgabe)
    Eigentlich wollte ich putzen – lautete der Titel einer der anderen Rezensionen. Ich selbst wollte eigentlich gerade frühstücken. Allerdings lag neben mir zufällig dieses am Vortag gekaufte Buch. Ich wollte nur die erste Seite lesen, um zu sehen, ob es sich lohnen würde, das ganze Buch zu lesen, denn ich hatte an diesem Tag eigentlich überhaupt keine Zeit zum lesen. Keine 24 Stunden später wußte ich es. Selten habe ich 430 Seiten in so kurzer Zeit verschlungen. Wenn ich mich richtig erinnere, eigentlich nie zuvor. Obwohl der Titel des Buches und auch dessen auffälliger Einband, keinen Krimi sondern vielmehr eine Dokumentation über spannende forensische Arbeit erwarten ließen, also eher irreführend sind, geriet diese sich nicht erfüllende Erwartungshaltung, ob des flüssigen Schreibtstils und der bedrückend spannenden Handlung schnell in Vergessenheit. Denn über forensische Zusammenhänge und die Chemie des Todes lernt man nicht viel mehr als die Chronologie des Fliegen- und Maden-Aufmarsches bei verwesenden Leichen. Wer sich also durch den Buchtitel hierzu mehr versprochen oder etwas ganz anderes erwartet hat, wird wohl enttäuscht sein. Wettgemacht wird das Ganze durch ein ungewöhnliches Thriller-Szenario mit sehr dichtem Handlungsrahmen sowie der Möglichkeit für den Leser aufgrund beiläufig gestreuter Aussagen an diversen Stellen des Buches den Täter selbst entlarven zu können. Auch die ideal passende, und nahezu sensorisch wahrnehmbare englische "Dorfidylle" erhöht die Eindringlichkeit der Geschichte. Das für geviewte Krimikenner nicht unbedingt verblüffende Ende gleicht allerdings eher einem kitschigen Trivialroman und steht den 400 vorausgehenden Seiten nicht sehr gut zu Gesicht. Die Mehrzahl der Leser wird das Ende aber dennoch zufrieden stimmen.
    Wer an einem verregneten Herbsttag also nicht weiß, wie er den Tag rumbringen soll, wird sich mit der Chemie des Todes bestens unterhalten fühlen.
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  3. Anonymous
    ·
    81 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Fürs Hörbuch gemacht., 22. April 2008
    Von 
    Thomas Knackstedt (Delligsen) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Die Chemie des Todes. 6 CDs (Audio CD)
    David Hunter hat sich als Allgemeinmediziner ins Landleben zurückgezogen. In einem kleinen Ort in Devonshire versucht er seiner Vergangenheit zu entkommen. Frau und Kind hat er verloren, seine Karriere als einer der bedeutendsten Rechtsmediziner im Bereich der Forensic an den Nagel gehängt. Hunter will nur seine Ruhe und die Vergangenheit vergessen. Als in dem kleinen Ort ein Mord passiert und eine entstellte Frauenleiche gefunden wird, kann Hunter seine Vergangenheit nicht verleugnen. Seine Forensic-Kenntnisse, vor allem im Bereich der Entomologie machen ihn zu einem wertvollen Helfer von Inspektor McKenzie. Weder Hunter noch McKenzie ahnen, dass eine grauenvolle Mordserie auf sie zukommt. Dabei wird Hunter nicht nur als Ermittler sondern sehr schnell auch als Betroffener in den Bann des Geschehens gezogen.

    Chemie des Todes ist genretechnisch gesehen keine Überraschung. Es gibt Hunderte von Romanen, die in diesem Bereich arbeiten. Das macht die Story jedoch weder banal noch langweilig. Im Gegenteil. Chemie des Todes bietet eine perfekte Spannungsspirale und lässt einen an der Geschichte kleben, weil man wissen will, wie es weiter geht. Dabei ist der Stoff geradezu fürs Hörbuch gemacht. Wie Johannes Steck die Rollen spricht, ihnen einen ganz individuellen Charakter einhaucht, das ist ganz große Klasse. Von diesen Momenten lebt das Hörbuch. Also rein damit in den Player und zuhören. Johannes Steck wird auch sie begeistern. Chemie des Todes ist schlicht und einfach ein sehr gut gemachtes Hörbuch.

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