Die Auswirkungen der französischen Sprachpolitik auf Minderheitensprachen am Beispiel Okzitanisch und Korsisch

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Okzitanisch

Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik – Französisch – Linguistik, Note: 2, Universität Wien (Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit widmet sich zwei Minderheitensprachen Frankreichs, nämlich der okzitanischen und der korsischen Sprache. Den Beginn dieser Arbeit bildet eine Definition des Begriffs der Sprachpolitik: Was ist darunter zu verstehen und welche Bereiche deckt Sprachpolitik ab. Außerdem kommt es zu einer Erklärung des Begriffs "Patois", der immer wiedr in Zusammenhang mit Minderheitensprachen und hier besonders mit der okzitanischen Sprache verwendet wird. Okzitanisch und Korsisch konnten sich im Laufe der Geschichte nicht gegen die französische Sprache durchsetzen. Allerdings weisen die Sprecher der korsischen Sprache ein hohes Sprachbewusstsein auf, während sich die Sprecher des Okzitanischen ihrer Sprache und Kultur gegenüber eher indifferent verhalten. Der französische Staat sieht keinen Schutz für Minderheitensprachen vor. Betrachtet man die Geschichte der Sprachpolitik kann erkannt werden, dass es schon seit sehr langer Zeit das Bestreben der französischen Machthaber war die französische Sprache zu stärken und in allen Bereichen durchzusetzen. Auf der anderen Seite wurden alle anderen Sprachen auf französischem Gebiet, sei es nun Latein oder regionale Sprachen, durch gesetzliche Bestimmungen unterdrückt und der Gebrauch verboten. Dass diese Maßnahmen nicht die gleichen Auswirkungen auf alle Minderheitensprachen hatten wird an Hand der Situation des Okzitanischen und des Korsischen dargestellt.


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