Dialektik der Aufklärung: Philosophische Fragmente

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Bildungswesen

Die von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno gemeinsam verfasste »Dialektik der Aufklärung« ist der wichtigste Text der Kritischen Theorie und zugleich eines der klassischen Werke der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Philosophische Kritik, Auseinandersetzung mit dem Faschismus und die Resultate langjähriger empirischer Untersuchungen in den USA verschmelzen hier zu einer Theorie der modernen Massenkultur. »Aufklärung« als Herrschaft der Vernunft, als Unterwerfung der Natur und die menschlichen Zwecke wird über sich selbst aufgeklärt.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk beider Autoren, exklusiv verfasst von der Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK.


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Dialektik der Aufklärung: Philosophische Fragmente

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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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3 Kommentare

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  1. 45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Spannende und aufschlussreiche Lektüre!, 23. Mai 2005
    Von 
    Da..Ko – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente (Taschenbuch)
    Horkheimer und Adorno haben hier wahrlich mehr geliefert als nur einige "philosophische Fragmente"!
    Sie öffnen dem Leser völlig neue Perspektiven, sie vermitteln ihm Schattenseiten dessen, was wir immer wieder Lob preisen.
    Adorno und Horkheimer zeigen in diesem Werk brillant auf, welche Folgen die Aufklärung heraufbeschwor. Diese werden ausführlich behandelt, u. a. sei eine der Folgen die totalitären Regimes im 20. Jahrhundert.
    Doch die Aufklärung hatte auch negative Folgen für das Individuum , die von den Autoren aufgezeigt werden. So könne der Mensch durch die Aufklärung nicht nur aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit heraustreten, sondern auch durch andere aufgeklärte Menschen in die Unmündigkeit hineingezogen werden. Eine sicherlich sehr wichtige Erkenntnis, wenn man bedenkt mit welchen Mitteln heutzutage große Firmen Werbekampagnen erstellen, die nur darauf ausgerichtet sind Urinstinkte des Menschen zu wecken, auf die er reagiert. Möglich wurde dies nur durch ausgiebige Forschung, die den Menschen und seine Umwelt bis ins letzte Detail rationell zu erklären versucht und darum weiter und weiter forscht, bis auch das letzte Mysterium entmythisiert ist.
    Doch die Industrie und die Wissenschaft sind nur einige derjenigen die Horkheimer und Adorno kritisieren.
    Zur Sprache und Rhethorik lässt sich sagen, das Beides brillant ist. Leider auch sehr schwer zu verstehen. Die meisten Absätze müssen (wenn man nicht in schwierigen Texten geübt ist) zwei- bis drei mal gelesen werden, bis man ihren wahren Gehalt erkennt, doch das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
    Abschließend kann man also sagen, dass dieses Werk mehr als empfehlenswert ist, da es neue Perspektiven und Sichtweisen eröffnet!
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  2. 58 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    DAS Buch der Moderne, 30. November 1999
    Von Ein Kunde
    Rezension bezieht sich auf: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente (Taschenbuch)
    Die „DDA" ist eines der Hauptwerke seiner Autoren Horkheimer und Adorno. Es trägt den Untertitel „Philosophische Fragmente", und in Splittern stellt sich auch der Inhalt des Buches dar: Es beginnt mit dem „Begriff der Aufklärung", der durch zwei Exkurse ergänzt wird, die den Inhalt des „Begriffes" weiter ausführen. Dann folgt das bekannte Kapitel über die „Kulturindustrie", die „Thesen über den Antisemitismus" (dem umfangreichsten Teil des Buches) und abschließend mehrere Aphorismen. Das Werk schrieben die beiden Autoren im amerikanischen Exil. Sie waren dem massenmordenen deutschen Staat entronnen, schrieben unter diesem Eindruck. Sie stellen die Frage, wieso die vollends aufgeklärte Welt in Barbarei versinkt, obwohl die Mittel zur Abschaffung des Elends bereits erlangt sind. Sie zeichnen die Geschichte der Entwicklung des Denkens, der Subjektwerdung der Menschen und die Geschichte ihrer wissenschaftlichen Begriffe nach. Sie zeigen, wo und wann Aufklärung in ihr Gegenteil umschlägt – sie wenden aufklärerische Kritik auf die Aufklärung selbst an, sie beschreiben die (bisherige) Geschichte als eine Geschichte von Herrschaft. Das Buch ist so hervorragend wie anspruchsvoll. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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  3. 6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Desillusionierte Ermutigung, 30. März 2013
    Von 
    Heino Bosselmann (Wittow) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Dialektik der Aufklärung: Philosophische Fragmente (Kindle Edition)
    Was anfangen mit der stets positiv konnotierten und auf Vernunft und ergo Emanzipation gerichteten europäischen Geistesströmung und ihrem christlichen, humanistischen und idealistischen Erbschatz, wenn zur Mitte des letzten Jahrhunderts Mensch und Welt in Bestialität zurückgeworfen scheinen? – Horkheimer und Adorno, denen die „qualvolle Entfaltetheit des kapitalistischen Gesamtzustandes“ – gerade in seiner nationalsozialistischen Variante und aus der Perspektive der Emigration fatal erschien, fragen sich, inwiefern auch die geistesgeschichtliche Entwicklung in ein Jahrhundert mündete, das offenbar nicht zur Vernunft fand und – im Gegensatz zu allen lichten Erwartungen – an Brutalität und Irrationalismus nichts ausließ: „Jeder Versuch, den Naturzwang zu brechen, indem Natur gebrochen wird, gerät um so tiefer in den Naturzwang hinein. Damit schlägt Aufklärung in Mythologie zurück.“ Die Befreiung durch die Aufklärung scheint in sich das Gen ihres Gegenteils zu tragen zu tragen; „Fortschritt“ erweist sich in wesentlicher Hinsicht als katastrophaler Rückschritt. Negative Teleologie?
    Man kann das Bändchen einerseits als qualifiziert desillusionierten Geschichtspessimismus lesen, wenn man in Rechnung stellt, daß es auf die Greuel der Jahrhundertmitte fixiert ist, oder andererseits, positiver, als eine Warnung vor dem idealistischen Klischee, „Fortschritt“ wäre per se der Heilsbringer.
    Es geht gewissermaßen um eine Aufklärung der Aufklärung. Mit einem Wort von Norbert Bolz: Es geht um „abgeklärte Aufklärung“. „Aufklärung muß sich auf sich selbst besinnen, wenn der Mensch nicht vollends verraten werden soll.“
    Kritisiert sich die kritizistische Aufklärung nicht, bleibt sie statt dessen im technischen Pragmatismus stecken, nimmt sie die Logik der Wissenschaft für die Logik der Welt, klassifiziert sie mittels der rigorosen Sprach- und analytischen Philosophie als sinnlos und abseitig, was einst Religion und Metaphysik behandelten, unterwirft sie Kultur den Parametern des Marktes, so versachlicht sie die Welt unter zu hohen Verlusten.
    Insbesondere der vom intellektuellen Marxismus des frühen Instituts für Sozialforschung herkommende Horkheimer meinte zudem erkennen zu können, daß den radikalen Erben der Aufklärung, den Linken, das Subjekt revolutionären Handelns, der „neue Mensch“, abhanden kam. Tatsächlich blieb nach den Exzessen des Nationalsozialismus und Stalinismus wenigstens im Westen ja nur der oral fixierte Kleinbürger übrig.
    Adornos Methode, verborgene Gegensätze zuzuspitzen, um das Wesen der Gegenwart zu erkennen, dürfte erst recht für unsere Gegenwart gelten. Und ferner: Immerhin deutet aktuell viel darauf hin, daß „die Menschheit, anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt“, funktioniert doch die Wachstumsideologie der „marktkonformen Demokratie“ wenn nicht totalitär, so doch totalistisch; und ihre Werbungsmethode und dazugehörige Ästhetik erscheint nicht minder radikal, als die Ideologien des letzten Jahrhunderts es waren.
    Kurz: Man kann von diesem Büchlein zweier Autoren, die verschiedener sind, als es ihre übliche Doppelnennung vermuten läßt, eine Menge lernen, insbesondere kritisch hinzusehen. Gerade weil die gefährliche Stagnation und Fixiertheit auf bloße Markttauglichkeit von all und jedem schon in die Jahrzehnte geht …
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