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  1. Michael Reinsch
    ·
    5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    1.0 von 5 Sternen
    Enttäuschend – Geldschneiderei ?, 29. März 2005
    Von Ein Kunde
    Rezension bezieht sich auf: Diabolus: Thriller (Gebundene Ausgabe)
    Nach den gut geschriebenen, aus spannender Fiktion und gut recherschierter Science kombinierten Büchern Da-Vinci-Code und Angels and Demons ist dieses in Deuschland zuletzt erschienene Buch eine echte Enttäuschung:
    schlecht geschrieben, eindimensionale überzeichnete Charaktere, schwache unrealistische Story, trotz Verkettung unglaublicher Zufälle leicht zu durchschauende Handlungsstränge, schlecht recherschiert (IT-Aspekte geradezu lächerlich, auch vor 7 Jahren).
    Nach zwei hervorragenden Büchern ein so schlechtes Erstlingswerk wie ein neues Buch zu veröffentlichen, halte ich für Geldmacherei.
    Nicht kaufen – maximal ausleihen, aber nur, wenn man seine Zeit nicht anders totschlagen kann.
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  2. Michael
    ·
    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Der Beginn Dan Browns als Bestsellerautor…, 21. März 2015
    Von 
    Michael Reinsch (Berlin) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (VINE®-PRODUKTTESTER)
      

    Rezension bezieht sich auf: Diabolus (Taschenbuch)
    Die NSA besitzt einen Großrechner, den Sie liebevoll „Transltr“ nennt. Dieser Computer besitzt extrem viele. parallel laufende Prozessoren und ist damit in der Lage fast jeden Verschlüsselungscode zu knacken. Als ein abtrünniger Mitarbeiter der NSA einen Code erstellt, der angeblich nicht einmal vom Transltr geknackt werden kann, springt der stellvertretende Direktor der NSA darauf an und füttert den Großrechner mit dem Programm. Doch das Programm überfordert Transltr und die NSA verliert die Kontrolle über Ihn. Zum Glück hat der Programmierer eine Abbruchsequenz geschrieben, die den Prozess beendet – wäre er nicht tot, würde er den Code bestimmt verraten…
    In seinem ersten Roman entwirft Dan Brown schon eine Menge Charaktere, die er in seinen späteren Bestsellern wiederverwerten wird! Ein Professor für Linguistik (später ist es ein Professor für Symbolistik), einen rücksichtslosen, gehandicapten Killer, eine Machtfigur, die eigentlich nur das Richtige tun will, aber eben doch die Katastrophe hervorruft…
    Der Roman Beginn recht einfach und unübersichtlich. Erst im Verlauf steigt der Spannungsbogen und die losen Fäden fangen langsam an einen Sinn zu ergeben. Je weiter man liest, desto mehr deckt Brown seine Geschichte auf, führt den Leser in die Irre oder überrascht mit blitzartigen Wendungen. All das verpackt er in eine Geschichte, die aus bis zu 5 verschiedenen Blickwinkeln fortgeführt wird du innerhalb weniger Tage abläuft (Symbol lässt grüßen). Ein für mich sehr interessanter Punkt, ist das gesammelte Hintergrundwissen zum Thema Computer, Vernetzung und Abhörmaßnahmen (und das zum Zeitpunkt 1998 – da fragt man sich unwillkürlich, wie sieht es denn heute aus?).
    Fazit: Ein langsam beginnender Spannungsroman aus der Cyberwelt, der deutlich aufzeigt, wohin Brown einmal steuern wird. Zugleich ein mahnender Fingerzeig auf die Gefahr der Datenbeschaffung und –Hortung!
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  3. Anonymous
    ·
    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    1.0 von 5 Sternen
    Schlecht recherchiert, irreführender Titel und zweifelhafte Ideen, 22. März 2012
    Von 
    Michael – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Diabolus: Thriller (Gebundene Ausgabe)
    Nach dem sehr unterhaltsamen "Sakrileg" ist es kein Wunder, dass mich das Erstlingswerk von Dan Brown qualitativ sehr enttäuscht zurück lässt. Sein schriftstellerisches Unvermögen zu dieser Zeit ist aber keine Entschuldigung für den Inhaltlichen Blödsinn, den er mit diesem Werk abliefert:

    Neben dem irreführendem Titel für einen "Hightech Thriller" ist die Geschichte und die Prozesse, um die sich alles dreht kaum bis gar nicht recherchiert. Das wäre nicht weiter schlimm, würde der Author nicht ständig in ausufernde Techbabbel Sequenzen verfallen, und damit sein Unwissen in diesen Dingen unterstreichen. Man muss nicht in der IT arbeiten um zu verstehen, dass ein Großteil der Konzepte und Vorgänge wie Sie hier beschrieben werden schlichtweg falsch sind oder falsch interpretiert wurden.

    Weiters sind die Handlungen der Charaktere und der NSA als Unternehmen oft nicht nachvollziehbar: Alles passiert aus "plot convinience" Gründen und nicht, weil sich die Protagonisten wie Menschen verhalten.

    Der größte Aufreger in diesem Machwerk ist allerdings die recht zweifelhafte Motivation der Protagonisten: Big Brother ist gut! EFF hilft Terroristen! Der Bürger hat kein Recht auf Privatsphäre im Namen der nationalen Sicherheit! Wer das nicht falsch findet, möge 1984: Roman lesen und das Internet befragen (Solange das noch geht)

    Alles in allem eine große Enttäuschung und ich kann jedem nur abraten, sich dieses Buch zu kaufen.

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