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  1. Piccolina
    ·
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Sarkoidose, Lupus vulgaris oder doch ein eher harmloses Granuloma anulare?, 22. Februar 2013
    Von 
    Piccolina – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Dermatologie: Lehrbuch und Atlas – mit Zugang zum Elsevier-Portal (Gebundene Ausgabe)
    Wenn man sich rein textlich mit den Effloreszenzen dieser Krankheitsbilder auseinandersetzt, erscheinen sie alle sehr ähnlich. Einzelheiten bringt man also leicht durcheinander und kleine Unterschiede kann man sich schlecht einprägen. Doch sobald man ein klinisches Beispiel (z.B. aus der Patientenvorstellung einer Vorlesung) erinnert, erscheinen diese Schwierigkeiten viel geringer. Da man nicht für jedes Krankheitsbild einen Patienten vorgestellt bekommt, ist eine Alternative sinnvoll. Da bietet sich der Dermatologieatlas sehr gut an. Neben vielen Bildern verfügt er über kurze immer gleich aufgebaute (und dadurch sehr überschaubare) Texte. Besonders gefallen hat mir, dass jedes Bild ausführlich beschrieben wird und auch Differentialdiagnosen mit Seitenangabe aufgeführt werden. Ich habe ausschließlich mit diesem Atlas für die bei uns als anspruchsvoll geltende Klausur gelernt und mit zeitlich sehr viel weniger Aufwand als viele Kommilitonen ein sehr gutes Klausurergebnis erzielen können. Da in der Dermatologie oft schon die rein visuelle Beurteilung eine Verdachtsdiagnose stellen lässt und ich mir vorstellen kann, dass ich später in egal welchem Fachbereich bestimmt von meinen Patienten auch einmal auf dermatologische Beschwerden angesprochen werde, halte ich die Investition in dieses Buch für lohnenswert.Dermatologie: Lehrbuch und Atlas – mit Zugang zum Elsevier-Portal
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  2. www.Medizin-Blog.info
    ·
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Gute Bilder – Für eine Famulatur aber zu knapp, 10. Dezember 2011
    Von 
    http://www.Medizin-Blog.info – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Dermatologie: Lehrbuch und Atlas – mit Zugang zum Elsevier-Portal (Gebundene Ausgabe)
    Gernot Rassners ‚Dermatologie‘ verbindet das Konzept eines Lehrbuch mit dem eines Atlasses. Dabei besticht das Buch beim ersten Blick gleich durch sein schönes Design, den stabilen und robusten Seiten sowie den Bucheinband, den es vergleichbaren Büchern anderer Verlage voraus hat.

    Das Lehrbuch behandelt die wichtigsten dermatologischen Krankheitsbilder (von der allgemeinen Dermatolgie über jegliche Hauterkrankungen bis hin zu Geschlechtskrankheiten) und ordnet diese einheitlich nach dem immer gleichen Schema an (Krankheitsbild, Verlauf, Diagnostik, Äthiopathogenese, Therapie). Besonders eindrucksvoll sind die vielen Bilder (insgesamt über 400), denen jeweils in der Bildunterschrift die Anamnese, der Befund und Besonderheiten oder Differentialdiagnosen beigefügt sind. Wichtige Aussagen sind in gelben Merke-Kästen optisch hervorgehoben. Zusätzlich lassen sich über den mitgelieferten Zugangscode IMPP-Fragen im Internet bearbeiten, die nach den einzelnen Kapiteln im Buch geordnet sind.

    Leider sind genau die dermatologischen Effloreszenzen, die man ja gerade beim Schreiben von dermatologischen Befunden zum Beispiel im Rahmen einer Famulatur dringend benötigt, viel zu knapp erklärt. Manche Erklärungen zu den Krankheitsbildern fallen ebenfalls sehr kurz aus. So fiel es mir beispielsweise schwer, im Buch den genauen Unterschied zwischen dem bullösen Pemphigoid und dem bullösen Pemphigus zu verstehen.

    Fazit:

    Das Buch ‚Dermatologie ‚ Lehrbuch und Atlas‘ ist schön, übersichtlich gestaltet und reicht für die meisten Studenten zur vorlesungsbegleitenden oder -ersetzenden erfolgreichen Vorbereitung auf die Dermatologie-Abschlussklausur aus. Neben dem Design liegen die Stärken sicher in den vielen aussagekräftigen Abbildungen. Allerdings sind die Krankheitsbilder nicht immer klar erklärt und oftmals nur knapp behandelt, sodass das Buch für die klinische Praxis in einigen Bereichen Defizite hat. Für Studenten, die vor haben, auch mal eine Famulatur in der Dermatologie abzuleisten, ist das Buch bei vielen Themen leider zu kurz und unklar geschrieben.

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  3. Anonymous
    ·
    4.0 von 5 Sternen
    Gute Bilder – viele Themen – knapper Text, 13. Februar 2013
    Von 
    anja2618 – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Dermatologie: Lehrbuch und Atlas – mit Zugang zum Elsevier-Portal (Gebundene Ausgabe)
    Der Rassner ist mehr ein Atlas als ein Lehrbuch. Sehr gute und hilfreiche Bilder begleiten die Erklärungen zu den vielfältigen Krankheiten.
    Dabei ist der Inhalt in die allgemeine und spezielle Dermatologie gegliedert und orientiert sich dann an den anatomischen Einteilungen, wie etwa der Kutis, der Subkutis, aber auch der Haare oder der Geschlechtsorgane. Dies ist übersichtlich und hilft vor allem bei Differentialdiagnosen, ist allerdings schwierig, wenn man sich an der Ätiologie orientieren möchte.
    Ein Krankheitsbild ist jeweils in Abschnitte zu Klinik, Diagnostik, Ätiopathogenese und Therapie gegliedert. Da sich dies durch das ganze Buch zieht, ist es zwar sehr übersichtlich, kann aber schnell auch zu gleichförmig werden. Auflockernd wirken dann noch historische Exkurse, doch ansonsten ist der Rassner kein Buch, um wirklich schön darin zu lesen. Die Erklärungen sind immer recht kurz gehalten und es ist daher mit begleitender Vorlesung gut zum lernen geeignet. Manchmal fehlen genauere Ausführungen bei häufigen Krankheiten, während auch seltene Krankheiten einen nicht unerheblichen Textteil bekommen. Somit kann die Bedeutung der jeweiligen Krankheitsbilder verschwimmen. Wenn eine gewisse Fokussierung allerdings vorausgesetzt ist, bietet der Rassner alle wichtigen Fakten in Kürze, und ermöglicht mit den vielen Bildern ein einprägsames Lernen.

    Somit ist es ein ausgezeichnetes Buch für alle, die die Dermatologie gerne in Begleitung zu Uni-Veranstaltungen lernen und wiederholen möchten – und bleibt dann auch ein gutes Nachschlagewerk.

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