Der Unsichtbare: Ein Jazz-Melodram nach dem Roman von Ralph Ellison

Jazz

August Zirner als Sprecher und die hr-Bigband unter der Leitung von Jim McNeely haben den hochaktuellen Inhalt des Romans "Der Unsichtbare" von Ralph Ellison aufgegriffen.

Was begeisterte Zuschauer auf der Bühne live erleben konnten, ist nun auf Tonträger verfügbar. Die eindrucksvollen Texte, gelesen, nein gelebt von August Zirner fesseln zusammen mit der Musik von Jim McNeely jeden Hörer.

Ralph Ellison spielt es vor in seinem Roman "Invisible Man". Ein junger Mann, ein Schwarzer, erfährt sich selbst als einen Unsichtbaren, den seine Mitmenschen nicht wahrnehmen. In einem Akt von hoher Symbolkraft beschließt er, nun auch real unsichtbar zu sein, und zieht sich für immer zurück in einen Kellerraum, der von unzähligen Glühbirnen erleuchtet, aber von Außenstehenden nicht einzusehen ist.

Ralph Ellison erzählt mit einer rhythmischen Kraft, die selbst zu Musik wird. Nicht nur ist die Sprache tragendes Gestaltungsmittel des Romans, das Sprechen selbst wird zum Leitmotiv.


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