Der Pirat: Ein Francis-Drake-Roman

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Romane & Erzählungen

Er war ein Abenteurer, Weltumsegler, Raubritter der Meere und Spaniens größter Alptraum: Francis Drake, Pirat Ihrer Majestät Königin Elisabeth I., 1581 zum Ritter geschlagen. Mac P. Lorne lässt neben dem Mythos auch den Menschen Drake lebendig werden, den engagierten Bürgermeister und betrogenen Ehemann, der Frauen gegenüber eher schüchtern gewesen sein soll. Und er lässt uns mit hinaus segeln aufs ungezähmte, freie Meer, Spione befreien, Santo Domingo erobern und schließlich die Spanische Armada mit neuartigen Kanonen in ihr nasses Grab versenken. Hei-ho, Piraten, Leinen los und Kurs auf den Horizont!


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Der Pirat: Ein Francis-Drake-Roman

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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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3 Kommentare

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  1. 4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Authentisch und flüssig zu lesen, 8. August 2016
    Von 
    M. Lehmann-Pape – Alle meine Rezensionen ansehen
    (REAL NAME)
      

    Rezension bezieht sich auf: Der Pirat: Ein Francis-Drake-Roman (Broschiert)
    Es ist gut, dass Lorne dem Beginn des Romans eine Übersicht der handelnden, weitgehend historischen Personen, vorwegstellt, denn so kannd er Leser sich bereits ein stückweit vorweg orientieren in diese Zeit der flatternden Segel, der harten Seemänner, der ächzenden Schiffe und des Konflikts zwischen England und Spanien.

    Denn trotzt des durchgehenden Erzählfadens um das Leben Drakes ergeben sich im Lauf der Zeit doch Nebenhandlungen und vielfache Verflechtungen um die ebenso vielfach vorhandenen Personen.

    Vom Stil her erinnert der Roman an die alten Hornblower Romane. Schön erzählt, flüssig im Tempo und bildreich in der Sprache, so dass der Leser sich ohne Weiteres an Bord der Schiffe, inmitten von Flauten oder auch in krachendem Seefechtgetümmel wiederfinden kann.

    Das dabei das „Privatleben“ des berühmten „Piraten“ der damaligen Queen, späteren „Sir’s“ und Bürgermeister, der seiner Königin auch auf privater Ebene überaus nahekam, einen ebenfalls empathisch geschilderten Anteil einnimmt. Die kühle Ehe, die Ruhelosigkeit des Mannes und die historischen Umstände finden gleichermaßen ihren Platz im Buch und ergeben einen umfassenden Eindruck der Zeit, der konkreten Personen und der vielfachen Ränke, die im Hintergrund von allen Seiten geschmiedet werden.

    Drake ist dabei nicht immer und überall ein „Sonnenschein“, durchaus mit harter Hand versteht er, durchzugreifen. Wobei auch private Dinge dabei durchaus eine gewisse Rolle spielen, auch wenn Drake das von sich weist und, vielleicht, vor sich selbst nicht wirklich zugeben wird.

    Eingebettet in die Geschichte der Zeit selbst, die Entdeckungen von Seewegen und die Aufrüstung der englischen Flotte, aber auch Schlachtenglück und Schlachtenpech als Schicksalsgeber, bietet Lorne somit einerseits eine Form von biographischem Roman, Piratenflair und Zeitgeschichte in einem., die vom „Schiffsbohrwurm“ bis zum harten Kampf um reich beladene Schiffe führt.

    „Das ist doch unbezahlbar. Kanonen aus Deutschland, ich fasse es nicht! Wollt ihr, dass mich die Königin in einem Haus für Irre und Geisteskranke festsetzen lässt“?

    Und zunächst stimmt das augenscheinlich, Geld ist auf allen Seiten, vor allem auf der englischen, knapp. Was sich ändern könnte und woran Drake einen hohen Anteil besitzen wird. Denn die moderne Kriegsführung erfordert, gerade wenn die Flotte eher klein zu nennen ist, modernste Geräte. Wie die benannten Kanonen.

    Und wenn es Drake weiterhin gelingt, im Bauch eines seiner Schiffe wie der „Golden Hind“ auf einen Schlag das fast Dreifache der sonstigen jährlichen Einnahmen der Krone nach England zu bringen, ist das zumindest überaus hilfreich auch für die militärische Ausrüstung Britanniens.

    Ein unterhaltsam zu lesender, historisch fundierter und atmosphärisch treffender, biographischer Roman.

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  2. 1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Der Pirat, 18. August 2016
    Von 
    Sarah (Bonn) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Der Pirat: Ein Francis-Drake-Roman (Broschiert)
    Francis Drake – eine schillernde Persönlichkeit, damals wie heute. In diesem Buch geht es um die erfolgreichsten Jahre des englischen Piraten und wie er es geschafft hat, England zur Blüte seiner Zeit zu verhelfen. Spannend und unterhaltsam!
    Die Person des Francis Drake wurde mir mit jeder Seite sympathischer. Er zeichnet sich durch viele gute Seiten aus, aber auch seine herrlich schlechten Fähigkeiten, zum Beispiel in Diplomatie machen ihn noch sympathischer. Doch zeigen sich auch später durch sein sehr bestimmtes, teilweise an Arroganz grenzendes Verhalten, weniger positive Seiten, das vor allem nachhaltige schreckliche Konsequenzen nach sich zieht. Aber gerade diese Sachen lassen Drake menschlich erscheinen, was mir an dem Buch sehr gut gefällt.
    Es könnte natürlich schnell geschehen, dass neben Drake alle anderen Personen blass erscheinen, aber der Autor verkennt nicht, dass es noch andere Personen gab, die Drake geholfen haben, das zu vollbringen, was er vollbracht hat. So gab es noch den Schiffsbauer Matthew Baker und den etwas eigenbrödlerischen Joachim Gans. Doch auch seine Crew, allen voran Diego halten ihm immer wieder den Rücken frei. Und ohne Queen Elizabeth und ihrem Berater Walsingham wäre Drake nicht zu der Figur geworden, die er war. Die Figuren werden ebenso schön beschrieben und trotz der vielen verschiedenen Namen, die auftauchen, schafft der Autor es durch seine Beschreibungen jede Person eigenständig werden zu lassen.
    Die Handlung mutet teilweise schon märchenhaft an, aber wie später im umfangreichen Nachwort nachzulesen ist, hält der Autor sich hier an historischen Fakten, die trotzdem spannend und unterhaltend erzählt werden. Es gibt einige Überraschungen und Drake bei seinen Reisen und Abenteuern zu begleiten, macht sehr viel Spaß, weswegen ich das Buch wärmstens empfehlen kann.
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  3. 1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    sehr unterhaltsamer und lebendiger Geschichtsunterricht, 30. August 2016
    Von 
    J. Seibold (Neufahrn) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (VINE®-PRODUKTTESTER)
      

    Rezension bezieht sich auf: Der Pirat: Ein Francis-Drake-Roman (Kindle Edition)
    Von historischen Romanen habe ich in letzter Zeit vermehrt Abstand genommen. Das lag vor allem daran, dass die (aus meiner Sicht) meisten Romane dieses Genres den historischen Zeitrahmen nur noch als Hintergrund für eine erfundene Geschichte verwenden. Dabei geht es auch sehr oft um reine Liebesgeschichten vor historischer Kulisse.
    Selbst „Der Pirat“ hätte mich beim Lesen des Covers abgeschreckt, da auch hier – wohl aus Marketinggründen – erneut auf ein Beziehungsthema hingewiesen wird.
    Nun, ich habe mich trotzdem diesem Buch gewidmet, da ich davon ausging, dass eine Lebensgeschichte über Francis Drake sicher nicht nur eine reine Liebesgeschichte sein kann.
    Was für ein Glück, denn Mac P. Lorne legt mit seinem Werk eine authentische Geschichte über diesen sagenumwobenen Freibeuter der Majestät vor und schafft es dabei nahezu problemlos den Leser in die Zeit Elisabeth I. zu entführen.
    Mac P. Lorne bewegt sich geschickt durch den zeitlichen Rahmen und versucht anhand der vorhandenen Informationen ein umfangreiches Bildnis Francis Drakes zu erstellen. Dies gelingt ihm auch ohne dabei nach trockenem Geschichtsbuch zu klingen – vielmehr handelt es sich bei „Der Pirat“ um einen beinahe biographischen Roman, bei dem einem der Wind um die Ohren säuselt. Francis Drake bekommt von Mac P. Lorne ausreichend Ecken und Kanten, um nicht zu einer reinen Lobpreisung dieser Gestalt zu werden. Seine Darstellung und Erklärung der Schiffe als auch der Städte (insbesondere Venedig) ist liebevoll und detailliert gezeichnet, ohne dabei den nicht wissenden Leser mit zu vielen Fachbegriffen zu langweilen.
    Bei dem ein oder anderen Charakter hätte Lorne ruhig noch ein wenig mehr ausholen können – manche davon würden sicher Stoff für ein eigenes Buch geben. Aber gut, es soll hier ja hauptsächlich über das Leben Francis Drake‘ gehen.
    Die am Cover – wohl zum Leserinnen-Fang – avisierte Liebesthematik ist im Buch recht schnell abgehandelt und somit könnte man diesen Verweis auch einfach weglassen um vielleicht einfach mehr männliche Leser zu animieren.
    „Der Pirat“ ist definitiv kein Liebesroman sondern bleibt eine sehr gut und eingängig lesbare sowie historisch authentisch wirkende Beschreibung des Lebens dieses Freibeuters. Solche historischen Romane sollte es erheblich öfter geben, da hier die Kulisse nicht nur Mittel zum Zweck ist sondern der Lebenszeit der besprochenen Person geschuldet ist.
    Geschichtsunterricht kann somit auch wirklich Spaß machen und es war wirklich schön und außerordentlich unterhaltsam mit diesem Buch in das lebendig dargestellte 16. Jahrhundert abzutauchen.
    Nebenbei erwähnt: Die Aufmachung des Romans ist sehr gelungen. Was mir persönlich noch gefallen hätte, wäre eine bildliche Darstellung der verschiedenen verwendeten Schiffe, damit man als Seefahrer-Laie noch etwas mehr Informationen über diesen nicht unerheblichen Teil der Geschichte bekommt.
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